Gesichtspalme #26 – Dinge bei Otto bestellen

Entschuldigung, ich wollte mich nicht so aufregen, dass ich den Händler „Otto“ im Titel nenne. Aber was mir passiert ist, muss ich einfach mal aufschreiben. Nicht, um irgendjemanden davor zu warnen, beim deutschen Versand zu bestellen. Sondern einfach, weil es mich geärgert hatte. Aber eins nach dem anderen.

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Gesichtspalme #25 – Hartzer unerwünscht?

„Hartzer unerwünscht“ – so einen Passus findet man immer öfter in Anzeigen von Immobilienfirmen. Ich bin derzeit nicht auf Wohnungssuche, daher weiß ich nicht direkt, ob das in Leipzig auch so praktiziert wird. Aber vorstellen kann ich es mir. Es sollte unbedingt klar sein, dass das Diskriminierung unterster Kategorie ist.

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Gesichtspalme #24 – Samsung: Negative Berichte unerwünscht

Ja, Samsung macht das völlig richtig: Man darf über Produkte der Koreaner nicht negativ berichten. Man darf sich nicht negativ über den Hersteller äußern. Alle anderen darf man kritisieren, nur eben nicht den Smartphone-Giganten. Wenn etwas nicht die Qualität bringt, die erwartet wird, dann hat man eben seine Erwartungen zu hoch geschraubt. Dafür kann Samsung ja nichts. Oder?

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Gesichtspalme #23 – Die Panikmache von 1&1, GMX und Web.de

Manche Panikmache ist einfach nur ein unsinniges Flügelschlagen. Aber manche Panikmache ist mehr als fragwürdig. Das größte deutsche Internet-Unternehmen, die United Internet AG, spielt derzeit mit der Panik der Nutzer. Und das ist verwerflich. Und dafür gehört dem Konzern eine Gesichtspalme verliehen.

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Gesichtspalme #22 – Die Chaos-Regierung

Meine Güte, ist das ein Fest! Die Bundesregierung ersäuft derzeit in Hohn und Spott und zerfleischt sich gleich erstmal wieder selbst. Nach monatelangem Hin-und-Her sieht es so aus, als ob diese Regierung nicht viel länger als die Dauer der geführten Koalitionsverhandlungen durchhält. Und dafür hat sie eine dicke, fette Gesichtspalme verdient.

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Gesichtspalme #21 – Die unwirksame Porno-Abmahnung

Man kommt aus dem Stauen nicht mehr heraus. Gestern habe ich noch über Abmahnungen wegen der Nutzung von Online-Pornos geschrieben. Heute sieht die Geschichte schon wieder anders aus. Ich muss das einfach mal kurz aufbereiten, weil die Sache so lächerlich ist. Und damit bekommt die Anwaltskanzlei, die die Abmahnungen verschickt (hat), für ein und dieselbe Sache gleich mal die zweite Gesichtspalme.

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Gesichtspalme #19 – Die saubere SPD Leipzig und die Gülen-Bewegung

Entschuldigung, liebe Leipziger SPD, aber was bildet ihr euch ein? Habt ihr schon mal den Begriff „Pressefreiheit“ gehört? Die Stadt Leipzig wird von euch seit der Wende regiert. Ihr stellt einen Oberbürgermeister nach dem anderen. Und dann verbietet ihr kritische Berichterstattung?

Schämt euch! Macht euch in die ganz rechte Ecke! Kommt erst wieder raus aus dieser rechten Ecke, wenn ihr wieder eine seriöse Partei seid (wenn es diese Begrifflichkeit überhaupt gibt).

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Gesichtspalme #18 – Vom St.-Martins-Fest

Bis zum Sommer diesen Jahres war meine Tochter Kindergartenkind. Sie ging ganz gern in ihren Kindergarten, der nach dem christlichen Helden St. Martin benannt ist. Und besonders freute sie sich immer auf das im November anstehende St.-Martins-Fest. Wie würde sie wohl reagiert haben, wenn das wahr wäre, was man so lesen konnte?

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Gesichtspalme #17 – Der veruntreute Hirte

Nein, ich wollte eigentlich nichts zur katholischen Provinzposse rund um den Bischof Franz-Peter Tebarz-van Elst schreiben. Einerseits nervt mich die Berichterstattung rund um die unsagbar überteuerten Umbaumaßnahmen in Limburg, dann habe ich ein eher kritisches Verhältnis zur katholischen Kirche, und andererseits habe ich zu wenig Einblick in die Machenschaften.

Aber es tut mir leid, ich kann jetzt nicht mehr an mir halten. Irgendwie ist auch mal wieder gut. Das Theater um den Bischof ist nun nicht so interessant, dass dies in Nachrichtensendungen noch vor brisanten politischen Entwicklungen Top-Thema und Hauptaufmacher in den Gazetten ist. Ich habe gesehen, dass es da inzwischen kritische Kommentare dazu gibt. Und da hake ich mich mal mit unter.

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