Musik

25 Jahre „101“ von Depeche Mode

Im März 1989 erschien ein legendäres Live-Album: Die Industrial-Electro-Synthie-Götter Depeche Mode veröffentlichten „101“ – ihre Live-Dokumentation zum USA-Teil der Welttournee von „Music for the Masses“, dem vorangegangenen Studio-Album, das sie zu Helden gemacht hat. Jetzt bin ich ja von Natur aus skeptisch, was Live-Alben anbelangt. Oftmals wird die Stimmung des Konzerts nicht eingefangen, oftmals geht der gesamte Charme verloren. Das war bei „101“ anders. Es ist in meiner Schallplatten-Sammlung eins von 2 Live-Alben, und das will etwas heißen. Pünktlich zum Jubiläum möchte ich dieses Album Revue passieren lassen.

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30 Jahre „Into the Gap“ von den Thompson Twins

Es gibt so Bands, die vergisst man nicht. So geht es mir mit den Thompson Twins, die ja gar keine Zwillinge sind und von denen auch niemand Thompson heißt. Die Thompson Twins brachten im Februar 1984 ein Album auf den Markt, dessen Singles mich bis heute begleiten. Es sind eben so Lieder, die ihren völlig eigenen Charme haben. Hier ist es das kalte Experiment mit kristallenen Tönen. „Into the Gap“ wurde 30 Jahre alt.

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Happy Birthday, Dieter Bohlen – 60 Jahre lang ein Lucifer?

Ich glaube, Gott ist einfach Hoffnung. Vielleicht ist Gott auch ein bisschen man selber. (Laut Wikipedia: Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 168) Dieter Bohlen, der Lucifer des deutschen Entertainments hat heute Geburtstag. 60 ist er heute geworden. Und wir sind mal so artig und gratulieren dem Vater von 6 Kindern, dem Kandidaten-Beschimpfer und musikalischen Zeitgeist.

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25 Jahre „Technique“ von New Order

Nachdem New Order in den Achtzigern hauptsächlich für Gassenhauer wie „Blue Monday“ oder „True Faith“ bekannt waren, kamen die Briten im Januar 1989 mit einem Album um die Ecke, das hauptsächlich durch den damals vorherrschenden Acid House geprägt war. So geschah es, dass statt alternativem Synthie Rock nun eher ein diskothekentaugliches Elektronik-Album veröffentlicht wurde. „Technique“ erblickte am 30. Januar 1989 das Licht der Welt, erhielt allerbeste Kritiken und erreichte in Deutschland Platz 25.

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30 Jahre „Das Buch“ von den Puhdys

Jeder, der in der guten, alten DDR aufwuchs und jetzt so etwa 35 bis 50 Jahre alt ist, sollte dieses Album – oder zumindest signifikante Teile daraus – kennen. Waren die Puhdys eher die harten Rocker der DDR, so sollte mit dem Album „Das Buch“ im Jahr 1984 ein wenig den Progressiv-Rockern von Karat Konkurrenz gemacht werden. „Das Buch“ ist ein sehr nachdenkliches und vergleichsweise getragenes Album, das nur wenige wirklich optimistische Züge trägt. Und es ist für mich das beste jemals erschienene Album der alten Herren aus Berlin. Es feiert in diesem Jahr 30. Geburtstag. Und deshalb schreibe ich ein paar Zeilen darüber.

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„High Hopes“ von Bruce Springsteen erschienen

Es gibt so Alben, die man als „Perlen“ im Schaffen eines Künstlers, die man als Meilensteine auffassen könnte. So ist das ja auch bei Bruce Springsteen. Ob das mit „High Hopes“ auch so ist, kann noch niemand sagen. Aber was man über das Album sagen kann: Es ist etwas besonderes. So etwas gab es bislang bei Springsteen noch nicht.

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20 Jahre „Streets of Philadelphia“ von Bruce Springsteen

Jeder kennt das Lied, das Rocker Bruce Springsteen zu dem weltberühmten HIV-Film „Philadelphia“ mit Tom Hanks, Denzel Washington und Antonio Banderas beisteuerte. Jeder kann das so typische „Na na na na nana“ mitsingen. Beim Ertönen des Schlagzeug-Computers mit dem treibenden Rhythmus weiß jeder, welches Lied gerade beginnt. Was Bruce Springsteen mit „Streets of Philadelphia“ geschaffen hat, ist phänomenal. Und dabei ist es bei weitem nicht sein bestes Werk. Nach dem kolossalen Erfolg des Films wurde vor ziemlich exakt 20 Jahren der Soundtrack veröffentlicht, und mit ihm die nachfolgende Single von Bruce Springsteen.

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„Baby, Baby“ – Die Boybands der 90er

Nein, als „richtiger Kerl“ hörte man keine Boybands. Da lachte man lieber über NSync, die Backstreet Boys, Caught In The Act und weiß der Teufel wen noch. Das waren die 90er: Die Welt wurde auf einmal geflutet mit mehr oder minder absurden Jungsgrüppchen. Und die Herren der Schöpfung, die dem schutzlos ausgeliefert waren, kämpften ums nackte Überleben. Die Phrase der Boybands der 90er war ohne Frage „Baby Baby“. Und diese Hinterlassenschaft hat es irgendwie nie wieder aus dem Radio herausgeschafft. Aber mittlerweile ist das „Grauen Boybands“ nicht mehr so schlimm.