Bilderlieder und Liederbilder – Was sagen sie in der Musik aus?

Keyboard-Musik: Fummeln mit der DAW

Ich habe immer wieder Lieder, die mir über den Weg laufen, und die erzählen irgendwie über Bilder. Mir scheint, als werden da immer wieder Illusionen beschrieben oder Erinnerungen erzählt. Jedenfalls scheinen mir viele dieser Bilderlieder ziemlich melancholisch zu sein. Denn sie erzählen viel von „früher“, von der guten, alten Zeit. So etwas wie ein „Hach, weißt du noch?“

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35 Jahre „Three Imaginary Boys“ von The Cure

The Cure? Das sind doch diese abgehalfterten Grufties. So habe ich es irgendwo mal gehört, als das Gespräch auf eine der einflussreichsten New Wave Bands aller Zeiten kam. Sie haben eigentlich immer eine Mischung aus New Wave und Alternative Rock gemacht und waren genretypisch dunkel gekleidet. Die toupierten Haare, die weinerlichen Gitarren und Robert Smiths Stimme, die irgendwie immer wie eine schwer betrunkene Maus klang – das waren immer so die Markenzeichen von The Cure. Und mit „Three Imaginary Boys“ fing das alles im Mai 1979 an.

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21 Jahre „Stand above me“ von OMD

Mit „Stand above me“ hatte ich immer meine Probleme. Das Lied war die Hauptsingle des Albums „Liberator“ aus dem Jahr 1993, das dem brillanten „Sugar Tax“ auf dem Fuß folgte. Und „Stand above me“ hat einen ähnlichen Charme wie die Hauptsingle des Vorgängers, „Sailing on the Seven Seas“. Nur eben etwas anders. In dieser Woche ist es 21 Jahre her, dass die Single unter die Leute kam. Meine Gedanken dazu gibt es jetzt.

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30 Jahre „Born in the U.S.A.“ von Bruce Springsteen

Ja, es ist noch einen Monat hin, bis das bekannteste Album von „The Boss“ 30 Jahre alt wird. Trotzdem kann man doch schon an das Album erinnern, was für Springsteen zum bisher größten Erfolg wurde. „Born in the U.S.A.“ ist das erste Album, auf dem Bruce Springsteen Synthesizer einsetzt. Und es ist zudem das erste Album, das in den USA die erste CD-Veröffentlichung überhaupt war. 30 Jahre ist das nun her. Und das ist das Album.

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30 Jahre „Junk Culture“ von OMD

Es gibt so Alben, bei denen fragt man sich: Huch, was ist denn hier passiert? Oder wie hat man vor 30 Jahren reagiert, als OMD nach dem phänomenalen und desaströsen Konzeptwerk „Dazzle Ships“ mit dem Pop-Album „Junk Culture“ daher kamen?

Popkultur wird ja im Englischen auch oft als „Junk Culture“ hingestellt. Und so ist auch das Album zu sehen. Eine angenehme Dreiviertelstunde erwartet den Hörer, den bisherigen Fan erwartet hingegen ungewohnt gängige Musik.

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23 Jahre „Mama Said“ von Lenny Kravitz

Lenny Kravitz – Der Beau der jüngeren Musikgeschichte. Man kann ihn mögen, man kann ihn hassen. Irgendwas dazwischen geht nicht. Vielen ist der Amerikaner bekannt durch die Peugeot-Werbung, zu der er „Fly away“ beisteuerte. Aber es gab Jahre vorher Musik von ihm, mit der er klare Kante zeigte.

„Mama Said“ ist das zweite Album von Lenny Kravitz. Es vollführt eine halsbrecherische Mischung aus Rock, Funk, Psychodelic und Soul. Man könnte fast denken, dass Jimi Hndricks und Frank Zappa durch einen Fleischwolf gedreht wurden und mit den Beatles abgeschmeckt wurden. Ja, klingt martialisch, trifft aber zeitweise auf das Album zu.

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25 Jahre „The Breathtaking Blue“ von Alphaville

Ja, mal wieder ein Alphaville-Album, was ich hier mal bespreche. Aber dieses Album muss sein. Man spricht gern davon, dass Alphaville mit diesem Album erwachsen geworden sind. Es ist das Album, das am meisten unterschätzt wurde und deshalb sehr schlecht verkauft wurde. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine großartige Scheibe ist, die da 1989 erschien.

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