TeamSpeak 3 – während Online-Spielen mit Ihren Mitspielern bequem per Headset kommunizieren

So, jetzt ist es an der Zeit auch mal TeamSpeak 3 im Blog zu testen. Damit gibt es endlich eine Neuentwicklung, die zwar auf die Erfahrungswerte der bewährten TeamSpeak 1.5 und TeamSpeak 3 zurückgreift, aber dennoch keine Weiterentwicklung, sondern im Prinzip eine völlig eigenständige neue Version mit zahlreichen Besonderheiten, die meiner Meinung nach den Client ausmachen. Die Basis bilden einerseits das völlig neues Kommunikationsprotokoll und außerdem auch die Programmiersprache C++. Hmm, doch warum ergeben die beiden Faktoren zusammen ein Erfolgsmodell? Insgesamt rund neun Jahre Erfahrung mit den Vorzügen und Nachteilen von TeamSpeak Version 1.5 und Teamspeak Version 2 konnten in die Entwicklung der neuen Version eingebunden und zum Vorteil der User genutzt werden, klar, dass dabei auch was Vernünftiges rauskommen musste. Insbesondere im Bereich der Individualität hinsichtlich der Anforderungen an die Sprachkommunikation kann TeamSpeak 3 mit einem völlig neuen Umfang an Funktionen und Möglichkeiten aufweisen.

Also bin ich auch den grundlegenden Änderungen zu den Vorgängern auf der Spur

Einer der großen Vorteile von TeamSpeak 3 ist aus meiner Sicht ganz klar die Unabhängigkeit. Sowohl für Mac OSX wie auch für Linux aber auch für Windows ist die die neue Version optimal verwendbar. Wobei es bei Windows eine 32-Bit und eine 64-Bit Variante gibt und bei Linux ebenfalls eine 32-Bit und eine 64-Bit-Lösung. Die Funktionen von TeamSpeak 3 stehen nach meinem Vergleich auf allen Plattformen in gleichem Umfang zur Verfügung und es wurden somit nirgends Abstriche gemacht. Durch die Verwendung der Programmiersprache C++ von Beginn an und für den gesamten Quellcode, sind aus meiner Sicht eine optimale Leistung und auch eine bestmögliche Kompatibilität erstmals durchgehend gewährleistet. Auch der SDK, also der Software Development Kit ist völlig plattformunabhängig ausgerichtet und bietet die ideale Basis für zahlreiche Anwendungen, perfekte Spielperformance und hochprofessionelle Sprechverbindungen mit drastisch reduzierter Latenz (Übertragungsverzögerung), die simultan und in optimierter Audioqualität ablaufen. Damit diese gewährleistet ist, wird bei TeamSpeak 3 Rauschen unterdrückt und Echos und Rückkopplungen ausgeblendet. Auch das Mikrofon verfügt über eine optimierte automatische Anpassung der Grundeinstellungen und Dank der neuen Codecs gibt es erstmals eine gänzlich neue Sprachklarheit sowie TS3 File Transfer ohne Volumenbegrenzung.

Erstmals auch 3D und Multiverbindungen

Mit TeamSpeak 3 kann ich nicht nur von einer neuen Version, sondern vielmehr von einer neuen Generation sprechen. Erstmals sind, denke ich, Verbindungen zu mehreren Servern stabil möglich, mehrere Wiedergabegeräte und auch Mikrofone können gleichzeitig verwendet werden. Auch die realistische Wiedergabe von 3D-Soundeffekten mit individueller Raumpositionierung ist bei TeamSpeak 3 keine Zukunftsmusik mehr, sondern steht mit der Markteinführung allen Usern uneingeschränkt zur Verfügung. So ist es erstmals auch möglich einen Vortragenden akustisch vor dem Auditorium zu platzieren, egal, wo er sich in der Realität im Raum befindet. Sogar innerhalb einer Tagung können die Rollen per Klick schnell und Einfach vertauscht und so die Wahrnehmungsbedeutung beeinflusst werden.

Berechtigungen können einfach verwaltet werden

Mit TeamSpeak 3 ist es jetzt aber auch möglich, benutzerdefiniert Berechtigungen zu vergeben und auch Gruppeneinstellungen effektiv zu verwalten und ich habe mich überzeugt, dass es kinderleicht geht. Das Berechtigungssystem ist hierarchisch aufgebaut und individuell veränderbar, was sich insbesondere für den Aufbau sozialer Netzwerke positiv auswirkt.

Die moderne Benutzeroberfläche hat mich begeistert

TeamSpeak 3 präsentiert sich für mich aber nicht nur inhaltlich mit einem zukunftsweisenden Angebot für Nutzer, auch optisch hat sich ganz schön was getan. So wurde das Interface des Clients grundlegend neu entwickelt und wesentlich intuitiver und professioneller angelegt als bei den Vorgängerversionen. Nun ist es zusätzlich möglich das Interface individuelle anzupassen und so zu sagen seine persönliche Oberfläche nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Klar, dass ich das gleich ausprobieren musste – Wahnsinn was da alles geht. Auch die nachträgliche Integrierung von individuellen Add-Ons oder Mods, ist bei TeamSpeak 3 völlig problemlos möglich und bietet fortgeschrittenen Nutzern damit noch mehr Gestaltungsspielraum.

Hohe Sicherheitsstandards

Nicht mehr wie üblich eine Kombination aus Usernamen und Passwort, die mich immer wieder nerven, identifiziert den Benutzer bei TeamSpeak 3, sondern es wird jedem Nutzer eine eigenen Identität zugewiesen, die nicht nur die Administration vereinfacht, sondern es Administratoren erlaubt, diese bei jedem Verbindungsaufbau automatisiert abzurufen und entsprechend individuelle Berechtigungen zuzuweisen. Echt cool dieser neue Zugang.

Nähere Informationen vom autorisierten Hoster von TeamSpeak 3 Servern sowie zur Mietmöglichkeit von TeamSpeak Servern findet ihr unter www.teamspeak-3-server.com

Bildquelle: Flickr, BY ©Rosenfeld Media

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Ein Kommentar

  1. Als ich noch viel gespielt habe, gab es Teamspeak 2 – das hatte damals jeder. Cool zu sehen, dass die Gamer heute immer noch Teamspeak nutzen, wenn auch eine neuere Version. Hätte ja gute Lust, sie einmal selber auszuprobieren :)

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