Die Geister, die ich rief… Wir schreiben das Jahr 2016 und stellen fest, dass wir uns gegen unsere selbst geschaffenen Dinge zur Wehr setzen müssen. Es ist schon reichlich grotesk, dass nun Gegenmaßnahmen erfunden werden, mit denen sich Anbieter gegen das Internet of Things schützen können. Das ist doch irgendwie das neue „Angst essen Seele auf“. Jetzt stellt man sich hin und erwartet ad hoc Lösungen von Technikern, da sonst Einschränkungen von Regulierungsbehörden drohen. Ernsthaft? Die haben sich sicherlich verguckt. Oder etwa nicht?
Digital Transformation
Die Welt ändert sich. Sie wird digital. Das kann beängstigen, muss es aber nicht. Schauen wir genauer hin, was sich so tut.
Deutsche Firmen und Digital Transformation
Digital Transformation: In der IT-Wirtschaft gab es seit langem kein so bestimmendes Buzzword. Aber wie sehen das denn die Firmen anderer Branchen? Ich meine, Buzzword impliziert ja immer, dass da viel Tamtam mit wenig dahinter gemacht wird. Das ist ja bei der Transformation überhaupt nicht der Fall. Dennoch muss man mal hinterfragen, was Firmen von der Digitalisierung halten, die nicht unbedingt etwas mit Servern, Cloud, Datenbanken und so weiter zu tun haben. Und wenn, dann als Nutzer. Wie sehen die diese Entwicklung?
Internet of Things – Wofür ist das eigentlich gut?
Da schreibe ich immerzu irgendwas davon, wie gefährlich und unsicher das ist, was wir Internet of Things nennen. Wofür soll der Kram denn gut sein? Es muss ja zu irgendwas taugen, wenn so viel davon geredet wird und sich derart viele Firmen damit beschäftigen. Selbstfahrende Autos, Glühlampen oder Heizungen mit Internetanschluss oder intelligente Kühlschränke sind doch nicht alles. Da muss doch irgendwas sein, was man als so richtig nützlich nennen kann. Und ehrlich, das gibt es.
Internet of Things – Smarte Lichtshow mit bösartigem Computerwurm
Ich werde ja nicht müde zu betonen, dass die Sache mit dem Internet of Things eine gute Sache ist. Aber es ist halt nach wie vor nicht sicher genug. Es kommen auch diverse skurrile Geschichten dabei heraus, über die man mal kurz reden muss. Denn es wurde jetzt bekannt, dass die intelligenten Glühlampen namens Philips Hue anfällig sind und mit einem Wurm bespielt werden können. Die Lichtshow dabei ist, dass die Glühlampen anfangen, wie bekloppt zu flackern. Was witzig klingt, ist es aber eigentlich nicht.
Digital Transformation – The Time is now
Ja, ich kann auch schwer markige Sprüche in Überschriften klopfen. Aber das ist schon so gerechtfertigt. Die digitale Transformation ist voll im Gange. Und ich muss hier einfach mal etwas erzählen. Es ist nun einmal so, dass viele Dinge einfach mal nicht greifbar sind, bis man irgendwelche Beispiele bringt, mit denen ein Mensch etwas anfangen kann. Das hat schon alles angefangen mit der Transformation hin zum Digitalen. Deshalb ist es wichtig, das einzuordnen.
Das Internet der Dinge ist kaputt – Lernen von großen Ausfällen
Am Freitag gab es einen gigantischen Ausfall des Internet, als der amerikanische DNS-Dienst Dyn angegriffen wurde. Hätte das verhindert werden können? Vieles spricht dafür. Und da lohnt es sich, ein paar Takte dazu zu erzählen. Ich für meinen Teil kann durchaus feststellen, dass solche Attacken hätten verhindert werden können. Aber die Industrie ist bei so etwas völlig beratungsresistent. Und sie wird immer solche Dinge provozieren.
Internet der Dinge – Angriffe aus dem intelligenten Kühlschrank
Das Internet der Dinge wird oftmals als „der neue heiße Scheiß“ bezeichnet, und jeder will so einen smarten Kühlschrank haben. Aber ist das so schlau? Denn denken wir uns einfach mal aus, dass so ein Kühlschrank oder dieser ganze Komplex Smart Home oder die intelligente Kleidung oder sonstwas mit dem Internet verbunden sein muss, weil sonst so ein Kühlschrank eben nur ein Kühlschrank ist. Und was kann passieren? Schauen Sie einfach mal, was ich da ausgegraben habe. Bei so etwas will man eigentlich alles namens Internet der Dinge abschaffen.
Mit Blumen sprechen – Was die Forschung alles macht
Rede mit deinen Blumen, sie werden es dir danken und prächtig blühen. Kennen Sie das? Sie haben sicher auch Ihre Eltern ausgelacht, als die sowas gesagt haben. Klar, man stellt sich ja nun nicht vor die im Bild zu sehende Hyazinthe und redet irgendwelches Zeug auf sie ein. Irgendwie wirkt das Ganze dann doch reichlich merkwürdig. Was sollen denn da die Leute sagen, die einen dabei beobachten? Was aber, wenn es da ein Forschungsprojekt gibt, das sich genau damit beschäftigt? Was ist, wenn Microsoft Research genau an so etwas arbeiten würde?
Der programmierte Stromausfall
Nach und nach wird alles dunkel, schaltet sich alles aus, ist nichts mehr zu sehen. Geräte, Anlagen, Krankenhäuser stellen ihren Dienst ein. Das geht schnell. Je nachdem, wie es läuft, dauert das Alles ein paar Stunden oder ein paar Tage. Dann wurde das Land ausgeschaltet. Ein landesweiter Stromausfall trat ein. Das ist die Erkenntnis, die sich nach und nach breit macht. Aber wie konnte der passieren? Wenn das Alles landesweit zu etwa der gleichen Zeit geschieht, ist das entweder Zufall oder etwas anderes. Was denken Sie?