Ich habe gut Reden. Oftmals habe ich über Elon Musks Laden geschimpft, nur um dann die Twitter-Alternativen Mastodon und Bluesky zu loben. Was ist denn nun so zu erzählen, nachdem ich schon länger von Twitter weg bin? Was habe ich denn gelernt, wenn ich stattdessen Mastodon – oder überhaupt das Fediverse – und Bluesky nutze? Und – ja doch – was hat das überhaupt mit der Überschrift zu tun? Will ich vielleicht wieder zurück in den X-Laden? Bin ich noch ganz bei Trost?
Shorty sagt: Accounts gelöscht
Nur ganz kurz: Mir kam jetzt mal der Gedanke, dass man nicht alles an Accounts braucht. Ich meine, wozu sind denn soziale Netzwerke gut? Zum Verbinden und zum Austausch und sowas. Welche Accounts nutze ich seit langem schon nicht mehr dafür? Das war so mein Gedanke. Und es ist mir echt schnuppe, ob das jemand … Weiterlesen
Grok in Azure: Habt ihr nen Vogel, Microsoft?
Elon Musk ist ja sowas wie der böse Clown aus Steven King’s „Es“. Sein komischer LLM-Assistent Grok aber wird nun bei Microsoft Einzug halten. Und alle Welt fragt sich: Ticken die bei Microsoft noch ganz sauber? Das kann doch keiner wirklich wollen. Also in Europa zumindest wird das Ganze extrem skeptisch begutachtet. Ja doch, ich habe davon jetzt auch etwas mitbekommen, deshalb reden wir einfach mal ein paar Takte darüber, oder?
Fediverse: Wenn der Uhle ernst macht
Fediverse! Wie das klingt! Dann geh doch zur Twitter-Konkurrenz, lass uns nur bei Facebook im Stich! Wirst schon sehen, was du davon hast! Hat das irgendwer gesagt? Weiß ich nicht, vielleicht hat sich das der eine oder die andere oder so gedacht. Es ist mir aber auch gleich. Denn ich muss hier Konsequenzen ziehen. Wieso habe ich wohl irgendwann von einem parallelen Internet philosophiert? Ach, was hatte ich einfältiges Huhn ja so gar keine Ahnung! Das war damals einfach so eine spinnerte Geschichte, weil ich ja sonst nichts zu tun habe, oder so. Jetzt sieht das auf einmal anders aus.
Automatisches Teilen nach Mastodon und Bluesky
Ich habe jetzt die Nase voll. Nachdem ich das bei Mastodon schon länger mache, habe ich nun auch für Bluesky automatisches Teilen eingeführt. Eine gute und praktikable Lösung für die Meta-Plattformen Instagram und Facebook habe ich ebenso wenig gefunden wie für Twitter und LinkedIn. Aber wenn gerade mal 1% aller Aufrufe aus allen sozialen Netzwerken – außer Mastodon, weil ich das (noch) nicht messen kann – kommen, kann man das dann auch vernachlässigen.
Austauschnetzwerke statt Social Media Unfug
Ich bin wieder auf der Suche. Ich suche Austauschnetzwerke. Was ich damit meine und worin der Unterschied zu Social Media besteht, sage ich. Wisst ihr, ich habe an sich gründlich die Nase voll von allem, was die klassischen sozialen Netzwerke betrifft. Ich will mich austauschen. Dazu besteht weder bei Facebook, noch bei LinkedIn die Möglichkeit. Von Twitter fange ich gar nicht erst wieder an. Also die ganzen neuen Netzwerke? Was meint ihr?
The Interwebz: Soziale Netzwerke sind tot
Es gibt keinen Grund, warum ich den Artikel „The Interwebz“ überschriftet habe. Aber es gibt halt auch keinen Grund, irgendwas XYZ 2.0 zu nennen. So kommt das. Grundsätzlich ist der Begriff eine Verballhornung. Der ist ein geflügeltes Wort im Internet. Und weil so vieles schief läuft und irgendwelche Leute die kommerziellen Social Media Plattformen als „Das Internet“ bezeichnen, muss ich eben mit diesem Begriff um mich werfen. Denn es ist nicht mehr zum Aushalten. Nebenbei läuft bei mir „Havoc and Bright Lights“ von Alanis Morissette.
Zeigefinger, die mir auf den Geist gehen
Ich mag keine erhobenen Zeigefinger nach dem Motto: Ich weiß es eh besser als du. Ich beobachte derzeit die sozialen Netzwerke genau und probiere etwas herum. Denn was ich nicht leiden kann, sind so Situationen, in denen man denkt, man muss mich anpinkeln. Das hat mich immer schon auf anderen Plattformen gestört, vor allem, wenn es nicht wirklich einen stichhaltigen Grund gibt. Da ich diese ganze Belehrerei mancherorts ziemlich satt habe, bin ich mal tätig geworden. Und ich erzähle euch mal was dazu.
Twitter-Leselimit: Braucht das wer?
Ich dachte ja, die wollen mich verarschen, als ich gelesen habe, dass es nun ein Twitter-Leselimit gibt. Aber dann habe ich es mit eigenen Augen erleben dürfen. Der Super-Unternehmer Elon Musk hatte verkündet, dass es nun eine Beschränkung gibt, wie viele Tweets ein Account lesen darf. Ehrlich: Ich habe darauf irgendwie so gar keine Lust. Ich denke mir dann immer, dass das ja echt ein Witz sein muss. Und dann stellt man fest, dass das am Ende tatsächlich ernst gemeint ist. Ist die Alternative jetzt wirklich Mastodon? Mal sehen.
Wahrheit oder Lüge? Die Rolle von Social Media
Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Das gilt vor allem bei den ganzen Plattformen, die wir immer als Social Media / soziale Netzwerke bezeichnen. Und ganz besonders gilt das beim Konsum von Nachrichten. Was dabei dann am Ende herauskommt, kann für jeden etwas anderes sein. Welche Nachrichten ich zu einem Thema angezeigt bekomme, müssen nicht die gleichen sein, die euch angezeigt werden. Und so gestaltet sich das Ganze dann auch im Hinblick auf die Wahrheitsfindung. Scheußliche Thema, ich weiß. Aber da müssen wir durch.