Twitter-Alternativen: Sie sind auch nicht das Wahre

Twitter-Alternativen: Sie sind auch nicht das Wahre - Image by Argo Images from Pixabay

Ich habe gut Reden. Oftmals habe ich über Elon Musks Laden geschimpft, nur um dann die Twitter-Alternativen Mastodon und Bluesky zu loben. Was ist denn nun so zu erzählen, nachdem ich schon länger von Twitter weg bin? Was habe ich denn gelernt, wenn ich stattdessen Mastodon – oder überhaupt das Fediverse – und Bluesky nutze? Und – ja doch – was hat das überhaupt mit der Überschrift zu tun? Will ich vielleicht wieder zurück in den X-Laden? Bin ich noch ganz bei Trost?

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Kein Pranger hier im Blog

Kein Pranger hier im Blog - Image by Andreas Lischka from Pixabay

Es ist ein eigenartiges Gefühl, dass ich das wirklich hier schreiben muss. Aber dieser Blog ist kein Pranger, egal was mal passiert sein mag. Klar, Blogs haben eine gewisse Aufmerksamkeit und Reichweite. Die kann man aber dennoch in meinem Fall nicht dazu verwenden, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, der einem nicht in den Kram passt. Gut, in gewisser Weise hat der Auslöser zu diesem Artikel schon etwas mit diesem Blog zu tun. Aber ich hätte nicht gedacht, dass so etwas möglich ist.

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Diskussionen: Erklär mir doch mal deine Welt

Diskussionen: Erklär mir doch mal deine Welt - Bild von Chang Zun Shi auf Pixabay

Wann hat das eigentlich aufgehört, dass sich Menschen gepflegt in Diskussionen behaken konnten und danach gemeinsam ein Bier getrunken haben? Ich habe so eine leise Ahnung, dass es irgendwie mit der heillosen Debatte um Geflüchtete, mit Corona und überhaupt mit den Dauerkrisen zu tun hat. Ich denke allerdings auch, dass einen ganzen Batzen die glitzernde und schreiende Welt von Social Media dazu beigetragen hat. Leute, wir müssen da echt wieder raus aus dieser Spirale.

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Telegram Street: Kleines Downtempo-Experiment auf BandCamp

Telegram Street: Kleines Downtempo-Experiment auf BandCamp - Bild von Kev auf Pixabay

Wenn ein Stück Musik entsteht, wofür es keinen Namen geben kann, nennt man so ein Stück gern mal „Telegram Street“. Das ist jetzt passiert. Ich kann euch beim besten Willen keine Geschichte erzählen, wieso ich auf diesen Namen gekommen bin. Und nein, das hat auch nichts mit der „Telegraph Road“ der Dire Straits vom Album „Love Over Gold“ zu tun. Aber das Stück musste nun mal einen Namen bekommen. Und deshalb heißt es nun so.

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Plattform-Gebrüll: Social Media macht wieder keinen Spaß

Plattform-Gebrüll: Social Media macht wieder keinen Spaß - Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Du kannst sie nicht alle retten, schrieb ich neulich. Und das wird mir erst so richtig durch all das Plattform-Gebrüll überhaupt bewusst. Ich habe mir wegen allerlei Dingen eine Pause auf Mastodon verordnet und gucke mir derzeit Bluesky mal wieder intensiver an. Dort erschrecke ich aber auch vor all den tobsuchtsanfälligen Äußerungen, die ich dort sehen muss. Was ist denn nur auf den Plattformen los? Nein, geschenkt, ich will es gar nicht wissen. Denn es nervt mich einfach nur noch.

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Mastodon-Pause, weil ich es nicht mehr richtig fühle

Mastodon-Pause, weil ich es nicht mehr richtig fühle - Bild von Vicki Hamilton auf Pixabay

„Weil ich es nicht mehr richtig fühle“: Boah, klingt das melodramatisch. Aber es ist echt so: Ich brauche mal eine größere Mastodon-Pause. Es gibt zu viel, was mir die Freude am föderierten Socializing genommen hat. Deshalb nehme ich mir mit meinem persönlichen Profil erstmal eine größere Auszeit. Meine Blog-Artikel, die ja offenbar auch von dort her aufgerufen werden, werden weiter automatisiert dahin geteilt. Aber sonst habe ich erstmal genug. Und das ging so.

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Shorty sagt: BandCamp-Befüllung ongoing

Ach, der Uhle und sein BandCamp. Kann der mal eine andere Schallplatte auflegen? Ja, kann ich. Aber es geht deshalb trotzdem um diese Musikplattform. Ich probiere da nämlich gerade noch ein bisschen mehr aus. Ich meine, wenn es schon bei BandCamp nicht so wirklich üblich ist, Musikern irgendeinen Kommentar zu einer Veröffentlichung dazulassen, muss ich … Weiterlesen

Bloggerei-Geisterstadt: Was will man noch damit?

Bloggerei-Geisterstadt: Was will man noch damit? - Bild von Chen auf Pixabay

Ich war jetzt mal wieder in dieser ominösen Bloggerei-Geisterstadt unterwegs. Und es ist echt kein Witz: Da ist echt niemand mehr zuhause. Wenn ich mir so die Daten angucke, die die Plattform da selbst zeigt, sieht das Alles recht seltsam aus: 2283 Blogs sind dort registriert, 10 User sind online, aber es warten 42 (!) Blogs auf Freischaltung. Ich wäre ja gar nicht auf die Idee gekommen. Aber mir wurde dieser Eintrag irgendwo serviert. Und da frage ich mich schon, was man noch damit will.

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BandCamp als Spielwiese: Einfach mal was probieren

BandCamp als Spielwiese: Einfach mal was probieren - Bild von Gundula Vogel auf Pixabay

Ich bin mir ja nicht so richtig einig, was ich mit BandCamp anstellen soll. Nun habe ich gedacht: Wieso nicht BandCamp als Spielwiese nehmen? Ich meine, was habe ich denn zu verlieren? In den letzten Monaten ist eh zu viel Musik übrig geblieben, bei der ich aber dennoch denke, dass ich die raushauen sollte. Warum denn nicht dort? Und so ist der Track „In The Evening Thereafter“ von vor 2 Monaten der letzte, an dem ein Preisschild steht. Neuere Tracks dort sind einfach so dort. Mal gucken, was da nun passiert.

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Verzeihen: Es wird verdammt schwer werden

Verzeihen: Es wird verdammt schwer werden - Bild von Goran Horvat auf Pixabay

Es wird eine Zeit kommen, in der wir lernen müssen, uns zu verzeihen. Auch wenn ihr das erstmal noch nicht glauben wollt, es wird passieren. Ich glaube, das Land ist so derartig zerstritten und gespalten, dass es vielleicht nur noch helfen wird, wenn eine(r) mal anfängt, „sorry“ zu sagen. Kriegen wir das hin? Und mit „wir“ meine ich mich selbst auch. Kann diese Gesellschaft noch irgendwas ohne Wutschnauben, ohne Hinterlist, ohne geballte Fäuste, ohne Streit und dergleichen zustande bekommen? Überrascht mich mal.

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