Recovery-Modus: Erster Urlaubstag

Recovery-Modus: Erster Urlaubstag

Wenn man bei einem Server den Recovery-Modus startet, wird der wiederhergestellt. Ja, es ist schon noch mehr als das. Aber da bin ich gerade. Jetzt nicht bei einem Server, sondern bei mir. Und wie beim letzten Urlaub schon habe ich jetzt erst mitbekommen, wie leer meine Batterien sind. Und es ist ja nicht nur das. Ich bin ja auch gesundheitlich etwas angeschlagen. Und so kam es halt dazu, dass ich fast den gesamten Tag bis jetzt – und es ist früher Nachmittag – verpennt habe. War ich denn in jüngeren Jahren auch so?

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Influencer: Was für ein Labertaschen-Abgrund

Influencer: Was für ein Labertaschen-Abgrund - Bild von Diggity Marketing auf Pixabay

He, Youtube, mach, dass es aufhört, dass sich Influencer stundenlang im Internet breit machen und behaupten, Meinungen verbreiten zu müssen. Das ist ja die Hölle geworden. Wer hat die denn alle auf nichtsahnende Youtube-Nutzende losgelassen? Wobei: Es ist nicht mal so sehr ein „Wer“, mehr ein „Was“. Denn es ist nun mal der Algorithmus. Aber diese Leute hocken über Stunden – soweit ich das verstanden habe – bei Twitch und spielen die Labertasche. Und das schieben die dann zu Youtube. Und ich frage mich: Warum?

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Elende Hitze – Ich will jetzt quengeln

Elende Hitze - Ich will jetzt quengeln - Bild von Sven Lachmann auf Pixabay

Was für eine elende Hitze! Das fing doch sonst immer später im Jahr an. Ich kann kaum noch einen klaren Gedanken fassen und werde quengelig. Ja, es war sonst auch immer schon mal heiß im Sommer. Aber hey, das war ja schon zu Pfingsten so, als wir im Mecklenburgischen waren. Und es wurde seitdem eigentlich immer nur noch schlimmer. Gegen Ende der Woche sind hier in Leipzig bis zu 40 Grad angesagt. Jaja, „bis zu“ kann auch „maximal, eher weiter darunter“ heißen. Heiß ist es trotzdem.

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Einfachsoigkeit: Wenn ich nichts muss

Einfachsoigkeit: Wenn ich nichts muss

Vor einiger Zeit habe ich über Einfachsoigkeit geschrieben. Damals ging es eigentlich nur ums Bloggen. Aber eigentlich geht das viel weiter. Was wäre denn, wenn wir uns alle mehr oder weniger darauf konzentrieren, keinem Algorithmus mehr gefallen zu müssen? Also nicht so wie: „Wer meine Meinung nicht akzeptiert, bekommt aufs Maul“. Sondern eher: „Ich mach das jetzt einfach, egal, was andere davon halten“. Lasst mich das mal erklären.

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Porcelain von Moby: Wenn Melancholie überhand nimmt

Porcelain von Moby: Wenn Melancholie überhand nimmt - Bild von Michi auf Pixabay

Ich bin heute auf einen Artikel gestoßen, in dem Michael über „Porcelain“ von Moby eigentlich gar nicht schreibt. Ich tue es aber sehr wohl. Der Hintergrund ist bei Michael ein ganz anderer als bei mir. Aber ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, über dieses Stück zu schreiben, wenn es nicht seinen Artikel gäbe. Ich habe sofort die rückwärts gespielten Streicher-Samples, die Melancholie und das gerade begonnene Jahr 2000 im Kopf.

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Shorty sagt: Keine Lust mehr

Irgendwie hat mich derzeit so ein wenig die Lust auf ziemlich vieles verlassen. Ich habe so eine Ahnung, woran das liegt. Aber ich muss hier kurz meine Gedanken sortieren. Geht auch ganz schnell. Hat zumindest Shorty gesagt. Und der muss es ja wissen, oder? Nee, genug palavert, ich will hier nur mal schnell was loswerden. … Weiterlesen

Digitale Demenz: Der gescheiterte Schnürsenkel

Digitale Demenz: Der gescheiterte Schnürsenkel - Bild von Gordon Johnson auf Pixabay

Nein, ich mache hier keinen auf Dr. Google. Aber reden wir mal über digitale Demenz. Ihr wisst nicht, was das ist? Lasst uns mal gucken. Denn da gibt es ein paar Dinge, die man da beobachten kann. Das mag man nicht so schlimm finden. Bitte, dann übertreibe ich vielleicht wieder. Was aber, wenn nicht? Was, wenn die Menschheit eine Ansammlung von 8 Milliarden geistig minderbemitteilten Figuren werden wird? Also die Menschen, die kognitiv die größten Schwierigkeiten damit haben, sich die Schnürsenkel zu binden?

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Tödliche Männergrippe, die

Tödliche Männergrippe, die - Bild von vargazs auf Pixabay

Ich jammere nicht gern, das mache ich auch jetzt nicht. Aber ich habe mir eine tödliche Männergrippe eingefangen. Ihr macht euch kein Bild. Es begann ganz plötzlich. Und jetzt stecke ich fest in den Fängen dieser heimtückischen Erkrankung. Ob ich sie überlebe? Keiner weiß es. Bloß gut, dass ich meine Frau abgesichert habe. So ist für mein möglicherweise viel zu frühes Ableben vorgesorgt. Und dann wird das hier mein Abgesang auf mich selbst.

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Zu viel: Guck ich mir später an

Zu viel: Guck ich mir später an

Ich habe grad keine Zeit, ich guck’s mir später an. Kennt ihr das? Wie oft macht man das dann? Es wird doch eh alles zu viel in letzter Zeit. Und weil wir eben alles auf irgendwann verschieben, vergessen wir es dann. Und ja, ich meine „wir“ tatsächlich so. Es betrifft ja nicht nur die eine oder andere wunderliche Person. Es ist vielmehr so, dass uns allen irgendwie alles über den Kopf wächst. Nennt man das jetzt „Information Overload“ oder so? Und ist es nicht herzlich egal?

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Neuanfänge: Wozu denn?

Neuanfänge: Wozu denn?

Wie sagt man doch so schön? Hoffentlich seid ihr gut reingerutscht. Oder so ähnlich. Reden wir jetzt aber mal über das Thema Neuanfänge. Vorhin ging mein Newsletter mit den Blogartikeln aus dem Dezember raus. Und da habe ich geschrieben: „Jedem Anfang wohnt ein Anfang inne“. Natürlich war das Spaß, aber halt auch wirklich so gemeint. Ich bin nicht so sehr der Klopfer von Kalendersprüchen. Deshalb fand ich das auch so witzig. Und es stimmt ja: Was ist denn außer einem Anfang in einem Anfang enhalten?

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