Vor einiger Zeit habe ich über Einfachsoigkeit geschrieben. Damals ging es eigentlich nur ums Bloggen. Aber eigentlich geht das viel weiter. Was wäre denn, wenn wir uns alle mehr oder weniger darauf konzentrieren, keinem Algorithmus mehr gefallen zu müssen? Also nicht so wie: „Wer meine Meinung nicht akzeptiert, bekommt aufs Maul“. Sondern eher: „Ich mach das jetzt einfach, egal, was andere davon halten“. Lasst mich das mal erklären.
Selbstmanagement
Porcelain von Moby: Wenn Melancholie überhand nimmt
Ich bin heute auf einen Artikel gestoßen, in dem Michael über „Porcelain“ von Moby eigentlich gar nicht schreibt. Ich tue es aber sehr wohl. Der Hintergrund ist bei Michael ein ganz anderer als bei mir. Aber ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, über dieses Stück zu schreiben, wenn es nicht seinen Artikel gäbe. Ich habe sofort die rückwärts gespielten Streicher-Samples, die Melancholie und das gerade begonnene Jahr 2000 im Kopf.
Shorty sagt: Keine Lust mehr
Irgendwie hat mich derzeit so ein wenig die Lust auf ziemlich vieles verlassen. Ich habe so eine Ahnung, woran das liegt. Aber ich muss hier kurz meine Gedanken sortieren. Geht auch ganz schnell. Hat zumindest Shorty gesagt. Und der muss es ja wissen, oder? Nee, genug palavert, ich will hier nur mal schnell was loswerden. … Weiterlesen
Digitale Demenz: Der gescheiterte Schnürsenkel
Nein, ich mache hier keinen auf Dr. Google. Aber reden wir mal über digitale Demenz. Ihr wisst nicht, was das ist? Lasst uns mal gucken. Denn da gibt es ein paar Dinge, die man da beobachten kann. Das mag man nicht so schlimm finden. Bitte, dann übertreibe ich vielleicht wieder. Was aber, wenn nicht? Was, wenn die Menschheit eine Ansammlung von 8 Milliarden geistig minderbemitteilten Figuren werden wird? Also die Menschen, die kognitiv die größten Schwierigkeiten damit haben, sich die Schnürsenkel zu binden?
Tödliche Männergrippe, die
Ich jammere nicht gern, das mache ich auch jetzt nicht. Aber ich habe mir eine tödliche Männergrippe eingefangen. Ihr macht euch kein Bild. Es begann ganz plötzlich. Und jetzt stecke ich fest in den Fängen dieser heimtückischen Erkrankung. Ob ich sie überlebe? Keiner weiß es. Bloß gut, dass ich meine Frau abgesichert habe. So ist für mein möglicherweise viel zu frühes Ableben vorgesorgt. Und dann wird das hier mein Abgesang auf mich selbst.
Zu viel: Guck ich mir später an
Ich habe grad keine Zeit, ich guck’s mir später an. Kennt ihr das? Wie oft macht man das dann? Es wird doch eh alles zu viel in letzter Zeit. Und weil wir eben alles auf irgendwann verschieben, vergessen wir es dann. Und ja, ich meine „wir“ tatsächlich so. Es betrifft ja nicht nur die eine oder andere wunderliche Person. Es ist vielmehr so, dass uns allen irgendwie alles über den Kopf wächst. Nennt man das jetzt „Information Overload“ oder so? Und ist es nicht herzlich egal?
Neuanfänge: Wozu denn?
Wie sagt man doch so schön? Hoffentlich seid ihr gut reingerutscht. Oder so ähnlich. Reden wir jetzt aber mal über das Thema Neuanfänge. Vorhin ging mein Newsletter mit den Blogartikeln aus dem Dezember raus. Und da habe ich geschrieben: „Jedem Anfang wohnt ein Anfang inne“. Natürlich war das Spaß, aber halt auch wirklich so gemeint. Ich bin nicht so sehr der Klopfer von Kalendersprüchen. Deshalb fand ich das auch so witzig. Und es stimmt ja: Was ist denn außer einem Anfang in einem Anfang enhalten?
Nein, echt nicht, ich schaue nicht zurück
In diesen Tagen wird man ja wieder regelrecht mit Jahresrückblicken erschlagen. Nein, keine Sorge, der dicke Onkel macht dabei nicht mit. Ich meine, warum soll ich denn auch? Wen es tatsächlich interessiert, kann hier im Blog nachlesen. Ich muss doch nicht auf mich selbst referenzieren. „Spieglein, Spieglein an der Wand“ oder so. Wobei: Das war schon böse. Es gibt ja durchaus lesenswerte Jahresrückblicke. Ich mache da trotzdem nicht mit. So!
Gedanken wie in Watte gepackt
Das Jahr liegt irgendwie keuchend in den letzten Zügen und schleppt sich allmählich ins Ziel. Die eigenen Gedanken sind wie in Watte gepackt. Kennt ihr das? Euch huschen irgendwelche wirre Fetzen durchs Hirn, und ihr bekommt sie nicht verknotet. Also guckt man aus dem Fenster. Heute war es echt überschaubar angenehmes Wetter. Und so schweife ich ab und sinniere und denke, aber ich kriege nichts so verwurschtelt, dass ich von irgendwie einer Idee sprechen könnte.
Gesundheit im Aufwind
Ich habe meine Gesundheit schleifen lassen. Das gipfelte darin, dass ich während einer Krise eben dieser schutzlos gegenüber stehen musste. Ich war dem Herzinfarkt nahe, und das macht dann schon ziemlich Angst. Aber so allmählich geht es wieder bergauf. Anders gesagt: Ich kriege es hin, dass sich gesundheitlich bei mir einiges im Aufwind befindet. Nein, ideal ist das alles noch lange nicht. Aber hey, vielleicht ist ja am Ende auch der Weg das eigentliche Ziel. Wer weiß das schon?