Wer bin ich?

Nachts ist es kälter als draußen. Das war mal ein Satz, den ich irgendwann Ende der achtziger Jahre auf einer Silvesterlaune in feuchtfröhlicher Runde von mir gab. Der Satz machte so sehr die Runde, dass er irgendwann auch mal im Radio landete. Aber so war das irgendwie immer schon bei mir. Komplett bekloppt: Man versucht ernsthaft, diesen Satz zu erklären. Nö, nicht wirklich, oder?

Bei mir? An der Domain und oben am Blog-Titel siehst du, wie ich heiße. Ich bin Henning Uhle, Baujahr 1973, früher mal irgendwas mit Metall, seit 2003 inklusive Ausbildung irgendwas mit IT. Mit einem bewegten Leben über Müllabfuhr, Drückerkolonne, Bauhelfer, kaputten Knien und dem Neuerfinden meines Sinns des Lebens.

Hat der Typ denn kein Privatleben?

Doch, hat er. Das musste ich auch schon mal komplett neu erfinden. Seit 2014 allerdings hat sich das beruhigt. Ich bin inzwischen verheiratet und angekommen. In meinem Leben gibt es eine Tochter aus einem früheren Leben. Ansonsten halte ich weitgehend das Private hier aus dem Blog raus.

Was ist das mit dem Bloggen? Irgendwann hatte man mir mal erzählt, dass man bei “irgendwas mit IT” eine Webseite braucht. Später hieß es dann, dass mir doch WordPress reichen könnte. Und dann hatte ich angefangen, alles mögliche zu kommentieren. Das macht mir Spaß. Aber mehr und mehr versuche ich, “irgendwas mit IT” zu erklären und zu bewerten und zu besprechen.

Nein, das ist hier kein professioneller Auftritt. Ich will auch nicht wirklich reich werden mit dem Bloggen. Das soll zwar hier und da mal Menschen gelungen sein. Aber im Großen und Ganzen will ich meine Sicht der Dinge erzählen und vielleicht meine Expertise spazieren tragen. Das mache ich mit Leidenschaft. Und ich hoffe, das lest ihr auch.

Es waren nicht alle so

Viele Menschen drängen darauf, dass sie irgendwas bleibendes im Leben zurücklassen. Gottlieb Daimler oder Stephen Hawking werde ich wohl nicht mehr werden. Aber ich werde alles dafür tun, um zu zeigen, dass die Menschen in meinem Alter nicht alle verrückt geworden waren. Ich glaube, damit habe ich jede Menge zu tun.

Was ist Anstand? Das müssen wir uns immer wieder vor Augen halten. Mir ist es wichtig, dass jeder seine Chance hat und nicht jeder für bescheuert erklärt wird. “Es waren nicht alle so” ist dabei ein Motto, dass ich von einem Journalisten “geklaut” habe. Ich hoffe, das nimmt mir niemand übel.

Was erwartet euch hier?

Ja, hier gibt es einen ganzen Haufen “irgendwas mit IT”. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, auch über den Tellerrand zu schauen. Wie wollen wir in 20, 30 Jahren leben? Welche Musik ist auch noch in drölfzig Jahren hörenswert? Womit können wir uns das Leben leichter machen? Und ja: Welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen muss ich mal erwähnen?

Ich habe zwar lange nicht mehr so einen riesigen Bauchladen an Themen wie noch vor ein paar Jahren. Aber das ist ja nicht schlimm. Denn ich kann mich ja nicht bei allem auskennen. Ihr seid ja auch nicht überall Experte. Insofern kommentiere und erkläre ich Dinge, bei denen ich mich auskenne. Immer aus meiner Sicht, immer lernfähig, aber auch immer mit Haltung. Nehmt euch Popcorn und blättert einfach mal durch.

Ganz oben könnt ihr übrigens sehen, wo ihr mir überall folgen könnt. Wenn ihr mit dem Handy hier seid, wie es nun mal immer mehr Leute machen, dann müsst ihr ganz oben das Menü öffnen. Es kann ja sein, dass ihr verfolgen wollt, was der alte Mann in seinem Blog so rum schreibt. Aber wundert euch nicht, wenn ich euch nicht wie bekloppt mit Artikeln bewerfe. Es kann vorkommen, dass ich immer wieder zwischendurch still bin. Ja, das kann ich auch. Verrückt, oder?

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