Willkommen in meiner Geschichte zu meinem unüberschaubaren Musik-Reichtum und der Frage, ob sich denn Streaming für Musiker überhaupt lohnt. Ich hoffe, ihr merkt, dass ich da ziemlich sarkastisch bin. Aber sei’s drum. Ich bin halt auch kein professioneller Musiker. Ich bin ein random dude, der einfach in seiner Freizeit vor sich hin klimpert. Manchmal kommt was ganz hörbares dabei heraus, was ich dann meinem Distributor um den Hals hänge. Oft aber nicht. Daher mal hier ein paar Daten.
Musik
Interessante Informationen rund um das Thema Musik. Manche Album-Neuvorstellung trifft hier das leicht verstaubte oder fast vergessene Musik-Juwel.
Schallplatten bestellen und die ungeahnten Hürden
Da will man sich ein paar Schallplatten bestellen, nichts besonderes. Und dann erlebst du Hürden, an die du nicht mal im Traum gedacht hast. Ich will doch einfach nur ein paar richtig gute Scheiben wieder im Regal stehen haben. Das kann doch eigentlich nicht so schwer sein. Aber ich habe da echt meinen Augen nicht trauen können, was ich da komisches gesehen habe. Und ganz ehrlich, da fühle ich mich schon ein wenig veralbert. Es wird aber am Ende echt nur Zufall sein.
Burning: Mein Drama der Welt
Ich haue mit „Burning“ noch eine Single in die Streaming-Plattformen. Diesmal haben wir es mit fetten Beats zu all dem Drama der Welt zu tun. Ich wollte einfach mal die allgemeine Stimmung einfangen, die man so tagtäglich verspürt. Wenn ich irgendwas mit Video machen würde, würde ich vermutlich Videoschnipsel aus den aktuellen Nachrichten einfangen und zusammenkleben. Dabei hatte ich ursprünglich ein ganz anderes Bild vor Augen, als ich mit dem dramatischen Track anfing.
Sexistential – Neues Album von Robyn
„Sexistential“: Ein großartiger Titel für ein Album einer Frau, die sich bewusst für das Leben als alleinerziehende Mutter entschieden hatte. Die schwedische „Queen of sad Bangers“ ist zurück. Und wie! Wie, wer? Ihr wisst nicht, wer Robyn ist? Vor fast 20 Jahren hatte sie ihren bisher größten Hit mit Kleerup: „With every heartbeat„. Was hatte mich die Nummer damals tief ins Mark getroffen! Das sah Europa damals auch so, und sogar die USA waren unfassbar angetan von der trübseligen Nummer.
Tidal: Geniale Plattform mit Schwächen
Ich nutze echt gern Tidal, um Musik zu hören. Meine Frau und ich zahlen auch gern den monatlichen Betrag, und das tut uns auch nicht weh. Wer hier aufmerksam mitgelesen hat, weiß, dass ich ja auch überhaupt nicht müde werde, die Links zu meinen Tracks oder überhaupt zu meinen Veröffentlichungen zu teilen. Und ich werde auch immer hervorheben, dass im Vergleich zu Spotify Tidal durchaus seine Vorteile hat – sowohl als Musiker als auch als Musikhörende. Wenn es da nicht so ein Aber gäbe.
Treasures: Mein neues Album ist draußen
Seit heute ist mein neues Album „Treasures“ online. Was bin ich stolz drauf! Das Album wurde durch Ditto Music ins Streaming hineingeworfen. Und wie das eben so ist, ich will euch einfach mal ein paar Takte zu dem Album erzählen. Ja, ihr könntet jetzt sagen: Meine Fresse, der haut aber viel raus. Aber das kommt halt auch daher, weil viele Dinge, die sich so angesammelt hatten, im Laufe der Zeit zu vollständigen Liedern wurden. So, lasst uns mal über das Album reden.
Afro House und kulturelle Aneignung, Hurz!
„Der da hat Afro House gesagt, der Nazi, dem unterstellen wir gleich mal kulturelle Aneignung!“ – Läuft das echt so, wie ich mir das denke? Oder ist da irgendeine intellektuelle Substanz dahinter? Ich komme darauf, weil ich von meiner bevorstehenden Single „Be The Sun“ erzählt hatte. Und wie das nun mal so ist: Ich habe im Text erwähnt, dass Melodic House, Electronica und Afro House zusammen abhängen. Und das darf ja ein blonder, weißer Mitteleuropäer nicht sagen. Geht’s euch wirklich gut?
Be The Sun: Da kommt luftiger Melodic House
Da kommt was auf euch zu! Am 24. März wird dann durch meinen Distributor Ditto Music meine neue Single „Be The Sun“ überall verfügbar sein. Ich wollte mal etwas luftiges machen. Ein Stück Musik, das nicht „voll auf die 12“ geht. Und so bin ich irgendwie am Herumfummeln in Ableton gewesen, als mir die phänomenale Musik des Franzosen Florent Hugel, besser bekannt als HUGEL über den Weg lief. Für einen Elektronik-Musiker wie mich ist diese Art von Musik der Inbegriff von „Hach“. Und es war klar: Sowas will ich auch machen.
Sonntagsmusik: „Wind Voice“ von Jack Jack
Sonntagsmusik. Was soll das sein? Unsere Eltern oder Großeltern hörten vielleicht „Sunny Afternoon“ von den Kinks. Wir haben da anderes. Und nein, bevor es hier zu Missverständnissen kommt: „Lazing on a sunny afternoon in the summertime“ ist bei den Kinks so eine ikonische Zeile. Das darf man gern auch heutzutage gut finden. Mir geht es aber irgendwie um etwas anderes. Ich suche ja auch gern mal so ein bisschen Musik für die Hängematte. Und da habe ich was gefunden.
Spirit EP: Neue alte Musik vom Uhle
Ditto Music, mein Vertrieb, hat meine „Spirit EP“ bei den Streamingdiensten abgeworfen. Ab 10. März könnt ihr dann alle vier Tracks streamen. Es ist dabei so, dass die Tracks nicht ganz neu sind. Die hatte ich schon mal bei SoundCloud einfach so rausgehauen. Ich fand es aber zu schade, sie nur dort zu haben. Und da man bei Tidal, Spotify oder sonstwo nichts selbst hochladen kann, habe ich halt Ditto Music die Tracks über den Zaun geworfen. Und jetzt erzähle ich euch ein bisschen was dazu.