Was macht man denn, wenn man als Freizeit-Musikmacher denkt, man habe zu viele Songs? Ich habe da einiges auf Halde und weiß nicht weiter. Na klar, ich könnte die sonstwo umher schmeißen. Wer sagt denn, dass ich die zwingend über Ditto Music raushauen muss? Aber ich glaube, ich bin ein bisschen dabei, mich zu verzetteln. Das ist eine ziemlich absurde Situation. Sie kam aber aus einem ganz bestimmten Grund. Und das habe ich nun am Ende davon. Ich werde mal was aufschreiben.
Musik
Interessante Informationen rund um das Thema Musik. Manche Album-Neuvorstellung trifft hier das leicht verstaubte oder fast vergessene Musik-Juwel.
Musik veröffentlichen: Kleines Missverständnis, großes Chaos
Ich will doch eigentlich nur meine Musik veröffentlichen, die ich so in meiner geistigen Umnachtung gebäre. Damit habe ich Chaos fabriziert. Leute, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie doof ich mir vorkomme, dass ich meine Zusammenarbeit mit meinem Distributor Ditto Music fast hingeschmissen hätte für einen windigen Laden, der viel verspricht aber wenig hält. Ich könnte, wenn ich hinkäme, mir in den Allerwertesten beißen. Damit das für andere Musiker nicht notwendig wird, erzähle ich mal was.
Born Again: Musikalisch neu starten
Endlich kann ich sagen, dass es soweit ist. Nach langem Hin-und-Her ist seit heute meine Single „Born Again“ im Musikstreaming verfügbar. Was war das für ein Tanz! Ich dachte schon, ich hätte das mit meiner Musik endgültig an die Wand gefahren. Aber letzten Endes hat ja doch noch alles geklappt. Und dazu muss ich einfach ein paar Worte aufschreiben. Das ist mir bei dem Stück echt wichtig. Nicht umsonst handelt es sich um eine Art „Wiedergeburt“, so wie das Stück halt auch heißt.
Believe You – Trance, als ist es 1993
Was wird nicht alles so als Trance bezeichnet, wenn man den Klugscheißern zuhört. Mein Track „Believe You“ klingt so wie Trance 1993 klang. Woher ich das weiß? Ich war dabei. Ich war damals 20 Jahre alt, vielleicht auch noch 19. Da kamen zwei Herren aus dem Großraum Frankfurt / Main um die Ecke, die sich der Welt als Rolf Ellmer und Markus Löffel vorstellten. Und die hatten den Sound der Neunziger in der elektronischen Musik ordentlich durchgeschüttelt. Und das ist es, was ich mit dem Track ausdrücken will.
Mit Zitronen gehandelt: Mein Fehler mit Landr
Wisst ihr, was heißt, mit Zitronen gehandelt zu haben? Bei einem Geschäft Pech gehabt zu haben. So geht mir das mit dem Distributor Landr. Jaja, ich weiß schon, was ihr denkt: „Rinn in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“. Ich musste dort schlagartig die Flucht ergreifen und Einbußen hinnehmen. Meine Musik muss ich dringend von dort abziehen. Für mich ist das der falsche Distributor. Da ist Ditto Music, über die ich ja so sehr geschimpft habe, um Welten besser. Und günstiger. Ich erzähle euch das hier mal.
Musik-Umzug: Wie so ein Zugvogel
Nachdem ich neulich restlos und endgültig die Nase von Ditto Music voll hatte, bin ich nun dabei, meinen Musik-Umzug zu Landr durchzuziehen. Ich habe ja schon mal vor einer ganzen Weile meine Releases umgezogen. Ich hatte einige bei SoundCloud rumliegen, die ich dann zu Ditto Music migriert hatte. Das ging damals mit Unterbrechungen. Seitdem ich dann bei den Briten mit der Veröffentlichung angefangen hatte, sind natürlich etliche Sachen dazu gekommen. Und der Umzug läuft bisher reibungslos. Ist doch auch mal schön, oder?
BandCamp, ey: Das ist doch völlig nutzlos für mich
Ich treibe mich seit einiger Zeit wieder auf BandCamp rum, wie ihr ja wisst. Aber ich muss ehrlich sagen, dass es vöiig nutzlos für mich ist. Ich weiß schon, dass die Plattform sich nicht dafür eignet, sich mit Hörern auszutauschen. Obwohl es das ja gibt. Und mir ist auch klar, dass man dort die Veröffentlichungen einfach so mitlaufen lässt, aber da nicht allzu viel Energie reinsteckt. Aber wenn es dann heißt, dass man da auch exklusive Musik hochladen soll, um einen Mehrwert zu bieten, frage ich mich schon: Wofür denn? Das ist alles sehr seltsam.
In The Evening Thereafter: Bisschen Rock auf BandCamp?
Ich habe ja neulich davon geschrieben, dass ich ein neues Musik-Experiment bastle. Ich komme euch jetzt mit „In The Evening Thereafter“ daher. Und ich hab dann auch gleich eine Erklärung parat. Ich will es nicht mehr überperfektionieren. Dennoch habe ich lange an dem Track geschraubt. Nicht, weil ich irgendwas extrem polieren wollte. Sondern weil ich mich halt nicht so sehr damit auskenne, so einen Stil zu fabrizieren. Und darum seht es mir nach, wenn ich hier Schnitzer drin habe.
Musikvertrieb wechseln: Ich habe keine Nerven mehr
Leute, ich muss den Musikvertrieb wechseln. Jetzt wird mir das echt zu bunt, was Ditto Music alles so veranstaltet. Sie können es nicht mehr. Ich habe für all das Affentheater, was da der britische Musikvertrieb so treibt, einfach keine Nerven mehr. Ich will meine Musik einfach nur zu allen Streamingdiensten und Download-Portalen bringen und dafür vielleicht eine Kleinigkeit einnehmen. Aber ich will mich einfach nicht mehr tagein, tagaus mit dem Laden herumärgern. Deshalb muss ich tätig werden.
KI-Musik: Tidal wird nicht bezahlen
Das Internet ist verseucht mit KI-Musik. Zigtausende Tracks, die nur durch Absetzen von Befehlen entstanden sind, werden täglich hochgeladen. Bei Spotify sollst du jetzt sogar „eigene“ Remixe deiner „Lieblingstracks“ mit KI machen können. Haben die alle Lack gesoffen? Gerade bei letzterem wird doch klar, dass die Rechte von Künstlern vollkommen scheißegal geworden sind. Und Tidal? Die haben sich jetzt dazu geäußert, wie sie mit der so genannten Musik aus Suno, Udio und wie sie alle heißen, umgehen werden.