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Windows 10: Warum es kein Windows 9 gibt

Seit gestern kann man sich nun eine Vorschau auf Windows 10 herunterladen. Das ist eine Testversion. Und es haben viele Leute orakelt, wieso nach Windows 8 nun kein Windows 9 kommt. Ich habe da ja auch mit herum gesponnen. Nun gibt es aber eine Erklärung von Microsoft selbst. Von der kann jeder halten, was er oder sie will. Aber was erzählt uns da nun der Riese aus Redmont?

Desktop von Windows 10 - Screenshot Henning Uhle
Desktop von Windows 10 – Screenshot Henning Uhle

Also es gibt ja einige Leute, die durchaus den Gedanken nachhängen, dass Microsoft „Windows 9“ auslässt, weil die 9 im Englischen „nine“ heißt, was eben „nein“ gesprochen wird. Und das würde zu negativ klingen. Das ist natürlich nur Spinnerei und nicht ernst zu nehmen. Ein amerikanischer Konzern wird nicht unbedingt seine Produkte so benennen, dass deutsche Begriffe dazu passen. Aber was ist denn nun der Grund, warum Microsoft kein „Windows 9“ bringt? Zwei ganz einfache:

Abfrage der Windows-Version

Ich habe gelesen, dass externe Entwickler die Windows-Version abfragen müssen. Das machen die nach einem bestimmten Muster. Und das sieht dann angeblich wie folgt aus:

if(version.StartsWith("Windows 9"))
 { /* 95 and 98 */
 } else {

Nun ja, damit fragt man halt ab, ob das im Einsatz befindliche Betriebssystem mit „Windows 9“ beginnt. In das Muster fallen Windows 95 und Windows 98. Aber eben auch Windows 9. Und das soll dann wohl zu Problemen führen. Behaupten zumindest Leute, die angeblich mit Entwicklern bei Microsoft in Kontakt stehen.

Aber ob das stimmt, kann natürlich kein Mensch außerhalb der Systementwicklung mit Sicherheit sagen. Mir ist gestern aber auch eine entsprechende Nachricht über den Weg gelaufen. Wer weiß, warten wir mal ab.

Das Ende von Windows

Nein, nicht das Ende des Betriebssystems an sich. Nur eben das Ende von Windows, wie man es bis jetzt kannte. Es ist wohl denkbar, dass man eine neue Ära beginnen will. Ob das nun ein Cloud-basiertes Windows wird oder ein modular aufgebautes Windows, bei dem man entsprechende Module dazu buchen kann, ist derzeit noch gar nicht raus.

Jedenfalls wäre es ja praktisch, wenn man dann zur neuen Ära eine neue Namenskonvention einführen würde. Mirko Müller schlägt bei Mobilenote Windows One oder Windows 360 vor. Wenn man jetzt den Cloud-Gedanken verfolgen würde, würden mir auf einen Schlag „Windows 365“, „Windows Live“ oder „Windows Azure“ einfallen. Auch würde ich „Microsoft OS“ für denkbar halten. Aber das ist alles eine einzige wilde Spekulation, die man derzeit ja nun gar nicht verfolgen könnte.

Weitere Gedanken

Ich halte es ja nach wie vor für denkbar, dass Microsoft über kurz oder lang die Versionsnummern vereinheitlichen will. Nun kann man bei Windows keine so großen Sprünge machen wie bei Serverprodukten wie Exchange Server. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dann die nächste Version vielleicht Windows 12 und danach die Windows 15 heißt, und zur Veröffentlichung von Office 16, SharePoint 16 und Exchange Server 16 eben auch ein Windows 16 dann kommt.

Auch alles Spekulationen. Ich habe erst einmal die Testversion von Windows 10 installiert und werde mich ein bisschen damit beschäftigen. Was auffällt, ist das Startmenü. Ansonsten sieht Windows 10 aus wie ein Windows 8, dem man ein Facelift verpasst hat. Aber hier muss ich noch weiter schauen, wie Windows 10 funktioniert.

Bildquelle: Windows-Logo seit Windows 8 / Windows Server 2012 – By Original work: Microsoft File:Windows 8 logo and wordmark.svg: Multiple editors; see image description page This work: User:AxG [Public domain], via Wikimedia Commons

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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