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eGo AIO Dampfer: Mini und Pro C eGo AIO Dampfer: Mini und Pro C

Zweit-Dampfe und Erkenntnisse

This entry is part 5 of 10 in the series Mein Weg zum Dampfen

Es ist nun knapp 2,5 Monate her, dass ich vom Rauchen aufs Dampfen umgestiegen bin. Ich habe bisher noch keinen einzigen Tag bereut. Ich genieße es. Und wie das eben so ist, irgendwann fängt man dann eben doch mal an, auf Warnungen anderer Leute zu hören, die ebenfalls dampfen. Und die haben immer erzählt: Was, wenn dir deine Dampfe mitten in der Nacht kaputt geht? Was, wenn der Akku schlapp macht? Willst du dann wieder an die Tankstelle fahren und dir Kippen holen? Nein, will ich nicht. Deshalb habe ich auch etwas gemacht.

Ich habe mir eine Zweit-Dampfe zugelegt. Für jeden, der raucht, ist das etwas völlig normales, da niemand nur ein Feuerzeug besitzt. Es könnte ja ausfallen, und das wäre der größte anzunehmende Unfall. So ist das auch beim Dampfen. Nur dass man da eben nicht mit einem Fuffziger davon kommt für ein neues Feuerzeug. Da müssen schon ein paar Euro fließen. Und ich hatte mich dafür entschieden, den augenscheinlich kleinen Bruder meine eGo AIO Pro C zu kaufen. Diese Dampfe hatte mich ja von Anfang an überzeugt, und so dachte ich mir, dass die eGo AIO genau das Gleiche ist, nur in klein.

Um es kurz zu machen: Nein, das ist nicht so. Es gibt keinen austauschbaren Akku, und die Luftzufuhr wird auch ein wenig anders geregelt. Und bei meinen großen Händen verschwindet die kleine AIO. Aber sie funktioniert prächtig und zuverlässig, und es nebelt um mich herum. Ich habe mich dazu entschlossen, die kleine AIO zum Testen von Geschmäckern zu nehmen. Die große nehme ich überall hin. Bisher. Das ändert sich aber vielleicht auch, sodass es von Fall zu Fall anders ist. Wer weiß?

Aber ich habe ja einiges festgestellt. Es ist nach wie vor der Fall, dass ich besser schmecke und rieche. Diese Erlebnisse sind gefährlich in der Weihnachtszeit, die ja derzeit ist. Man ist eigentlich nur am Naschen. Denn ehrlich: So gut haben Zimtsterne und Co. noch nie geschmeckt. Und nebenbei muss auch so etwas beim Stoffwechsel passiert sein. Beides hat irgendwie zur Folge gehabt, dass ich zugenommen habe. Und zwar mehr, als ich zu dieser Jahreszeit erwartet habe. Das hatte mich schon erschrocken.

Aber da kann man ja etwas dagegen tun. Ich meine, es ist ja nicht nur so, dass alles intensiver schmeckt. Vielleicht muss man da irgendwas anders machen mit dem Gehalt der Speisen oder so. Aber vielleicht sollte ich auch einfach die Zeit nutzen und die frische Luft genießen. Vielleicht ist es aber auch ein wenig die Kombination aus allem. Das jedenfalls ist etwas, das ein wenig Umdenken erfordert. Aber es ist nun nicht so, dass ich nun eine FDH-Diät anfange. Aber ich behalte das im Auge.

Des Weiteren ist es so, dass einem als Raucher manches gar nicht auffällt. So kann es durchaus sein, dass man direkt atmet, wie ungenießbar ein Raucher riechen kann. Ich überspitze mal: Ein Raucher trägt die Aura einer Aschewolke mit sich herum. Mir ist das als Raucher nie aufgefallen. Ich meinte, dass meine Sachen frisch riechen. Das mag für meine Nase auch gegolten haben. Aber nicht für Nichtraucher-Nasen. Und so lerne ich weiter in meinem rauchfreien Leben.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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