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Darstellung eines Internet-Trolls in Anlehnung an den mythologischen Troll - By –wiki-vr *illustrator : JNL (User created) [FAL], via Wikimedia Commons Darstellung eines Internet-Trolls in Anlehnung an den mythologischen Troll - By –wiki-vr *illustrator : JNL (User created) [FAL], via Wikimedia Commons

Ausbildungsplatz zum Internet-Troll zu vergeben

Wie heute bekannt wurde, hat die Industrie- und Handelskammer gemeinsam mit der Universität Mainz ein neues Konzept erarbeitet. Es geht um professionelles Trolling. Man versucht so, dem um sich greifenden Phänomen „Troll“ Herr zu werden. Mit dem Lehrjahr 2016 soll nun die destruktive Kraft der Trolle kanalisiert werden und durch eine konkrete Ausbildung zum Troll gelenkt und gesteuert werden.

Da ich finde, dass es eh zu wenige Ausbildungsberufe in Deutschland gibt und man sich auch neue Geschäftsfelder erschließen muss, werde ich ab dem Lehrjahr 2016 einen Ausbildungsplatz zum Internet-Troll vergeben. Dies setzt natürlich voraus, dass es entsprechende Bewerber gibt. Und außerdem muss das Konzept noch die gesetzlichen Hürden genommen haben. Aber das Angebot steht.

Ein Troll ist eine Person, die im Internet kontinuierlich dadurch auffällt, weil sie destruktive Debattenbeiträge abliefert. Trolls provozieren, sie belästigen, sie lassen sich auf keine konstruktive und sachbezogene Diskussion ein. Sie wollen damit nur erreichen, dass das Gegenüber sich unbeherrscht äußert.

Die Industrie- und Handelskammer erhofft sich durch die Kanalisation eine weniger große Belästigung der Debattenteilnehmer. Denn es ist ja eigentlich so, dass Trolls einfach durch die Webseiten ziehen wie marodierende Schlachtenbummler und einfach nur stören. Der Meinung bin ich ja auch. Wenn ich die Diskussionen zum RB Leipzig verfolge, fällt mir immer als Diskussionsbeitrag „Scheiß RB“ auf. Das ist lästig, führt zu nichts und ist ein inhaltsleerer Beitrag zur Diskussion.

Ich meine, hier im Blog gibt es neben einigen Spam-Einträgen, die von einem Plugin wegsortiert werden, und den vielen konstruktiven Kommentaren eben auch Beschimpfungen und dergleichen. Kommentare, die eigentlich nichts aussagen und mich einfach nur provozieren wollen. Anfangs habe ich mich darüber aufgeregt. Aber mittlerweile sage ich mir, dass man Trolls nicht füttern soll. Und also lasse ich sie schimpfen. Ich brauche ja solche Kommentare nicht freizuschalten.

Aber eigentlich ist ein Troll auch jemand, der eine Diskussion in eine bestimmte Richtung lenken kann. Und im Jahr 2016 würde hierfür hier im Blog in der Public Media Abteilung eine Ausbildungsstelle geschaffen werden. Bewerbungen können über das Kontaktformular abgegeben werden. Wie auf oben verlinkter Webseite erwähnt wird, werden wichtige und interessante Inhalte während der Ausbildung vermittelt.

Schwerpunkte zur Arbeit als Troll findet man auf dieser sehr informativen Themen-Webseite. Interessierte Bewerber sollten sich im Vorfeld darüber informieren. Gefördert wird die Ausbildung übrigens durch den europäischen Kultusausschuss von DIE PARTEI, so hört man. Vielleicht werden ja bald weitere Einzelheiten bekannt.

Bildquelle: Darstellung eines Internet-Trolls in Anlehnung an den mythologischen Troll – By –wiki-vr *illustrator : JNL (User created) [FAL], via Wikimedia Commons

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 thoughts to “Ausbildungsplatz zum Internet-Troll zu vergeben”

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