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Karaffe mit Wasser und Früchten - (C) DominikSchraudolf CC0 via Pixabay.de Karaffe mit Wasser und Früchten - (C) DominikSchraudolf CC0 via Pixabay.de

Infused Water – Ein Trend oder wirklich sinnvoll?

Ich wette mit Ihnen, dass jeder schon einmal irgendwie mit Infused Water in Berührung gekommen ist. Ich wusste nicht einmal, dass das ein Trend ist. Dem Wasser, das um Früchte angereichert wird, werden sagenhafte Fähigkeiten nachgesagt. Schlankmacher, Entgifter und noch so einiges sollen diese Getränke sein. Egal, was man darüber sagt, ich halte Infused Water für keine allzu blöde Idee und werde das auch begründen. Und es ist erstmal egal, wie man das Ganze nennt. Vielleicht ja „Wasser mit Früchten“ oder so?

Wenn ich oben die Wette aufgeschrieben habe, dass jeder schon mal mit Infused Water in Berührung kam, dann meine ich das wirklich ernst. In Gaststätten wird dem Mineralwasser gern eine Zitronenscheibe beigelegt. Oder wir haben Zitrusfrüchte, die wir kleinschneiden und im Mineralwasser ertränken. Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten. Hauptmerkmale sind Früchte, die im Wasser baden. Stimmt’s, das haben Sie schon irgendwie mal gehabt, oder?

Mir war nicht bewusst, dass es dafür einen Begriff gibt. Das englische Wort „infused“ kann man mit „eingegossen“ oder besser „aufgegossen“ übersetzen. Wir nehmen uns also eine Karaffe – oder halt ein passendes Gefäß – und schneiden uns Früchte klein, die wir dann mit Wasser übergießen. Das ist eigentlich schon die ganze Kunst. Das ist dann kein Saft oder so. Und es ist auch nicht mit dem völlig übersüßten Fruchtwasser der Mineralwasser-Konzerne zu vergleichen. Es ist halt leicht und fruchtig und ziemlich frisch.

Wenn wir uns mal Infused Water machen, und das war ziemlich oft, dann machen wir halt so einen Standard. Es werden Zitronen und Limetten geviertelt, es wird Melisse und / oder frische Pfefferminze dazu getan, und das Ganze wird dann mit dann mit Wasser aufgefüllt. Das Ganze kann man ja auch noch variieren. Schauen wir uns mal weiße und rote Weintrauben an, Johannisbeeren, Erdbeeren und all das. Was schmeckt, darf rein. Und was mir nicht bewusst war: Das Alles hat auch noch eine gesundheitliche Wirkung.

Die Minze wehrt Bakterien ab oder regt den Geist an, die Zitrone schleust Fett aus den Zellen, Erdbeeren beugen dem Krebs vor und all das. Und was das Wichtigste ist: Da Früchte und Pflanzen wie Minze im Wasser schwimmen, sieht das Getränk sehr ansprechend aus. Und all die Früchte löschen den Durst. Klar, man soll da Wasser trinken. Aber Wasser ist eben nur Wasser. So ein kleiner fruchtiger Kick hat noch niemandem geschadet. Es gibt da ziemlich interessante Mischungen, die man mal ausprobieren kann.

Man kann aber auch noch jede Menge weitere Dinge ins Wasser reinkippen. Gurken bieten sich da an. Für solche Getränke werden dann gern mal Höchstpreise aufgerufen, wenn ich mich an den letzten Sommer in Leipzig erinnere. Und wenn man will, kann man ja auch mal mit selbst gebrautem Eistee herum experimentieren. Ich denke, da gibt es keine Grenzen. Und so erreicht man es dann, dass man sich nicht zum Trinken zwingen muss. Denn diese Getränke sehen gut aus, machen Spaß beim Anrühren und schmecken.

Wir müssen es ja nicht an die große Glocke hängen. Aber dieses Infused Water ist gesund, entgiftend und verleiht dem Trinkenden ein gutes Gefühl. Gerade Kindern braucht man ja nicht mit „gesund“ zu kommen. Aber wenn die eine Karaffe mit frischen Früchten sehen und dann das Wasser mit der Fruchtnote probieren, kann man durchaus seine Erfolge verzeichnen. Denken Sie nicht auch? Und nicht nur Erwachsene müssen genug trinken, Kinder auch. Und ehrlich, lieber zu viel als zu wenig. Insofern ist genug doch eigentlich nie genug. Gerade im bevorstehenden Sommer.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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