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Der Blog, der heilig ist

Für eigentlich jeden Blogger ist der eigene Blog heilig. Man lässt nichts drauf kommen und hegt und pflegt die Webseite wie ein Kind. Wenn dann große Desaster passieren, kann es durchaus sein, dass dann Blogger durchaus vor dem Nichts stehen. Sie können dann entweder nochmal komplett von vorn anfangen oder geben auf. Aber es gibt eben auch eine dritte Möglichkeit, die man nie außer Acht lassen sollte: Das Backup. Ernsthaft: Es geht nichts über eine Datensicherung.

Ich denke, jedem ist das schon mal passiert, dass man seinen Blog geerdet hat. Mir auch. Das ist ungefähr 1,5 Jahre her. Bei mir war es „nur“ ein technischer Defekt, der sich wieder hinbiegen ließ. Aber es gibt genügend Beispiele, dass WordPress-Blogs angegriffen und gehackt werden und dann unter Umständen die ganzen Inhalte weg sind. Der Blog ist leer. Außenstehende mögen fragen, wie das passieren kann. Dazu sage ich nur, dass Leute mit krimineller Energie, ja selbst Konkurrenten, da recht einfallsreich sein können. Da kann man noch so viele Absicherungen getroffen haben, einen vollständigen Schutz vor Angriffen gibt es nicht.

Der Eric fragt in seinem Blog „Chefblogger“ nicht umsonst, wo das Problem ist. Schließlich gibt es Backups. Wenn also alles weg ist, holt man die Daten aus dem Backup. Dann ist der Schaden wenigstens nicht so groß. Die Ausreden sind da vielfältig. Und man muss schon aufpassen, dass es keine Heiterkeitsausbrüche gibt. Aber eins ist mal sicher: Wer nach Ausreden und Ausflüchten sucht, warum sein eigener Blog nicht gesichert wurde, der belügt sich unterm Strich selbst.

Entschuldigung, wenn ich das so hart formuliere. Aber beim Smartphone hat man ja auch die automatische Synchronisation mit irgendeiner Cloud aktiv. Warum sträubt man sich dagegen, ein vernünftiges Backup zu haben? Man verliert ja nichts dabei.

Wie Sie an dem oben verlinkten Artikel von vor 1,5 Jahren sehen, kann ein Backup durchaus viel, viel Arbeit retten. Und ernsthaft: Auch wenn man mit seinem Blog umzieht, kann so ein Backup sinnvoll sein. Auch wenn es dann zwischenzeitlich zu technischen Problemen kommen könnte. Es spricht überhaupt nichts dagegen, eine regelmäßige Datensicherung zu vollführen. Ob man nun eine kontinuierliche Backup-Lösung mit der Cloud wie „WordPress Backup 2 Dropbox“ hernimmt oder etwas anderes, ist eigentlich herzlich egal. Nur tun Sie etwas. Mir kann niemand erzählen, dass die Einrichtung und Durchführung von Backups zu schwierig sei oder durch irgendwelche technische Dinge nicht durchführbar ist. Es geht.

Fakt ist jedenfalls eins: Ohne ein Backup könnte der Blog im Ernstfall leer sein. Darum sollte man das einfach mal einrichten. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen, aber für mich steht das außer Frage. Also immer schön Daten sichern, das erspart einen Haufen Arbeit.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Ein Gedanke zu „Der Blog, der heilig ist

  1. Hi Henning,
    ich sehe es auch so und erst neulich informierte ich mich bei den beiden Webhostern von mir. Es werden tägliche Backups auf den Servern gemacht und das steht schon mal fest. Zudem sichere ich auch gelegentlich, nicht jeden Tag, aber eben nur gelegentlich.

    Ich erachte es auch als sehr wichtig, wenn man sich darum rechtzeitig kümmert und im Falle eines Falles hat man schon mal ein wenig Sicherheit mit dabei.

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