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Email, Web und soziale Netzwerke halten oft nur ab - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de Email, Web und soziale Netzwerke halten oft nur ab - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de

Newsletter und Marketing – Ist das noch zeitgemäß?

Ich lege viel Wert auf meinen Newsletter, den ich abends per Email umher schicke. Das mache ich automatisiert. Und ich fummle damit immer wieder herum. Jetzt ist es aber so, dass ich mich immer wieder hinterfrage, wie das mit dem Newsletter weitergeht. Denn es ist nun einmal so, dass meine Zugriffszahlen stagnieren. Meine kleine, feine Liste von zwischen 30 und 40 Empfängern ist seit Monaten in etwa die gleiche. Das ist okay so, und ich dränge auch nicht darauf, diese auf Biegen und Brechen enorm zu vergrößern. Aber manchmal frage ich mich dann schon, wohin mich das in Zukunft führen wird.

Man erzählt einem immer wieder davon, dass Email-Marketing effektiv dazu beitragen kann, den Erfolg von irgendwas positiv zu beeinflussen. Aber meistens ist dann auch davon die Rede, dass der Unternehmenserfolg eine Wendung nehmen kann. Nun ist das Ganze hier mein persönlicher Blog, also kein Unternehmen. Müssen mich dann also irgendwelche Marketing-Trends interessieren? Oder könnte man sagen: Warum soll ich als kleiner Blogger irgendwas damit zu tun haben? Und da fängt es – glaube ich – an.

Autor: vege / Fotolia.com
Autor: vege / Fotolia.com

Ich habe mal gehört, dass ich eine wesentlich höhere Abonnenten-Zahl für meinen täglichen Newsletter hätte, wenn das Ganze professioneller aufgemacht worden wäre. Da kommen Leute auf Ideen, das kann ich Ihnen flüstern! Da geht es um Hyperpersonalisierung, Big Data und all dem Zeug, von dem man mal gehört hat. Muss das wirklich sein? Ich meine, ich gehe mit, was die persönliche Ansprache betrifft. Und ich halte es auch für sinnvoll, wenn ein Newsletter wie so viele andere Emails auf dem Endgerät passend angezeigt wird, also im Responsible Design. Aber sonst?

Oben habe ich mal verlinkt, wo ich etwas interessantes zum professionellen Email-Marketing gelesen habe. Das klingt schon sensationell. Ich glaube, dass es in Zukunft darum geht, eben nicht damit zu hantieren, den Newsletter wahllos in die Runde zu hauen und ihn als notwendiges Übel anzusehen. Wenn ich mir ansehe, was hiermit möglich ist und wie verstaubt dabei mein Newsletter aussieht, dann fällt mir auf, dass es einen Grund gibt, wieso bei meinen Abonnenten-Zahlen keine drei- bis vierstellige Nummer zu erreichen ist. Schade allerdings, dass entsprechende WordPress-Plugins teilweise schon sehr lang nicht mehr aktualisiert wurden.

So muss man unter Umständen mit der einen oder anderen technischen Unzulänglichkeit leben. Wobei: Muss man das wirklich? Also wenn jemand mehr in Sachen Email-Marketing machen will, dann muss man sich schon etwas einfallen lassen. Aber viele Dinge gehen eben auch ohne die Installation von Plugins. Diese erleichtern oftmals Dinge. Aber sie nehmen einem nichts ab. So ist zumindest mein Bauchgefühl. Und ich glaube, dass mir mein Bauchgefühl sagt, dass ich selbst da auch etwas tun kann. Es sei dabei mal dahingestellt, ob man das unbedingt Email-Marketing nennen muss.

Dazu muss ich aber erstmal wissen, ob mein Newsletter prinzipiell noch gewünscht ist. Ich könnte hier jetzt eine Umfrage einbinden. Aber oftmals sagen die Ergebnisse auch nicht wirklich viel aus. Vielleicht erfahre ich aber auch so, wohin das Ganze mit meinem Newsletter führt. Ob ich auf eine Profi-Lösung umsteigen muss, um richtiges Marketing zu betreiben, glaube ich zwar nicht, da ich dafür einfach nicht genügend Business mache. Aber wenn ich mir die Dinge so ansehe, die einem da zum Lesen gegeben werden, weiß ich, dass ich mir etwas einfallen lassen muss. Was denken Sie denn darüber?

Ach, wissen Sie was? Ich gebe Ihnen doch mal eine alte Umfrage mit. Ich bin mal gespannt, was dabei herauskommt.

Die Zukunft des Newsletters: Wie hätten Sie es denn gern?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Newsletter und Marketing – Ist das noch zeitgemäß?

  1. Hallo Herr Uhle

    vielen Dank für die Erwähnung.
    Meiner Meinung nach müssen Sie selbst sich entscheiden, was das Ziel Ihres Newsletters sein soll. Soll er bestehende Interessenten up to date halten? Soll er weitere Besucher auf Ihren Blog leiten? Wollen Sie erfahren, welche Themen Ihre Newsletter-Empfänger vor allem interessieren? Meine Tipps, die ich im Artikel von ibusiness erwähne, zielen selbstverständlich darauf ab, den ROI eines Newsletters zu maximieren und aus dem Vollen zu schöpfen. Das muss definitiv nicht jedermann’s Ziel sein.
    Das Schöne an einem Newsletter Tool wie Mailify ist ja, dass man es sich passend machen kann – egal, welches Ziel man verfolgt.
    Insofern wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei der Zielfindung!
    Viele Grüße
    Michelle von Mailify

    PS: Betreffend unserem WP-Plugin haben Sie natürlich zu 100% Recht – dieses muss dringend aktualisiert werden. Ich kümmere mich gleich drum.

    1. Hallo Frau Büchler,

      Genau das sind die Fragen, die einen umtreiben, wenn man einen Newsletter zur Webseite hat. Ich überlege derzeit sowieso, wie es weitergeht. Aber ich habe ja Zeit. Und schön,, dass ich zum Plugin hinweisen konnte, dass es leider etwas alt ist.

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