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Mit Werbung vollgepflastert - (C) PublicDomainPictures CC0 via Pixabay.de Mit Werbung vollgepflastert - (C) PublicDomainPictures CC0 via Pixabay.de

Webmaster Friday – 160 Euro Kosten – Wohin die Werbebanner?

This entry is part 53 of 80 in the series Webmaster Friday

Werbebanner, immer wieder Werbebanner. Ja, ich habe auch welche. Aber ich denke, diese Art der Webseiten-Monetarisierung ist toter als tot. Aber um etwas Gegenwert für das zu bekommen, was ich hier veranstalte, habe ich momentan noch Werbebanner hier integriert. Und das wird auch noch ein wenig so bleiben. Aber ich habe etwas anderes in Vorbereitung. Wenn alles klappt, werden die Werbebanner perspektivisch verschwinden. Da aber im Webmaster Friday darüber geredet wird und ich noch welche im Einsatz habe, lasse ich mal meine Gedanken zum Thema Werbebanner frei.

Webmaster Friday

Also ich hasse ja Webseiten, die mit Werbung überfrachtet sind. Ich kann es nicht ausstehen, wenn man den Inhalt vor lauter Werbung nicht mehr findet. Deshalb gibt es bei mir exakt zwei Stellen, an denen Werbung zu sehen ist: Einmal oben im Kopf neben meinem Namen und einmal in der Seitenleiste. Ich habe immer mal wieder probiert, etwas anders zu machen, aber da die Einnahmen mehr oder weniger gleich blieben, habe ich das wieder gelassen. Im Großen und Ganzen sind das also bei mir zwei Werbeplätze seit Jahren, oder?

Wie auch immer – Ich halte viel davon, von Werbung während des Lesens nicht gestört zu werden. Gleichwohl ist mir bewusst, dass jede Webseite für den Betreiber Geld kostet. Neben der Arbeitszeit, die eigentlich durch nichts wieder ausgeglichen wird, können wir also mal vom Strom reden. Dann sind es die Kosten für das Hosting, was bei vielleicht 60, 70, vielleicht auch 100 Euro liegen dürfte. Hat man sich mal ein Theme – also das Aussehen – gekauft, sind nochmal so etwas um die 50 Euro dabei. Und dann ist da vielleicht noch ein Plugin, welches Geld kostet.

Bei mir sind das ziemlich genau 160 Euro, die im Laufe von 12 Monaten angefallen sind. Ich habe das Webhosting von etwa 70 Euro, das Theme von etwa 60 Euro und der Rest für ein Plugin und ein bisschen über den Daumen gepeilt für Strom. Die müssen auch erstmal wieder reinkommen, nicht wahr? Wenn man Arbeitszeit mit drauf rechnen würde, wäre ein ganzer Batzen Geld weg.

Trotzdem mache ich nicht mehr Werbung als jetzt. Ich könnte auch wieder mit bezahlten Artikeln anfangen. Aber mir geht da die Pumpe, dass mich Google wieder abstraft. Daher habe ich mich für eine Mitgliedschaft in der VG Wort angemeldet. Und dann sind die Banner weg, wenn sich das Ganze dann für mich lohnt. Das habe ich ja schon erzählt, aber es passte ganz gut hierher.

Nein, Werbung stört mich weniger, als ich dachte. Sie darf nur nicht prominenter platziert sein als der Inhalt. Ich muss den Inhalt besser finden als die Werbung. Ich will nicht durch Werbung am Lesen gehindert werden. Und bitte hört endlich auf, irgendwas beim Lesen über den Text zu pappen, um wie Wegelagerer Facebook-Freunde einzusammeln oder da auch noch Werbung einzublenden. Ach ja, und diese unterstrichenen Worte, die ein Werbefenster öffnen, wenn man den Link mit der Maus überfährt, hatte ich auch mal. Ich habe dadurch Leser verloren. So etwas geht nicht, sorry.

Der Soeren Eisenschmidt hat in seinem Blog auch Werbung. Er philosophiert recht genau darüber. „Blogger sein“ muss man sich eben auch leisten können. Und wenn da die eingeblendete Werbung etwas dazu beitragen kann, dann ist das OK. Und er bringt den besten Satz, den ich je in der Diskussion „Werbung pro / kontra“ gelesen habe und der zum Abschalten von Werbebannern animieren könnte:

Denn wenn Bloggen etwas nicht ist, dann einfach, günstig und schnell getan!

Die Sabine Schmelmer hat sich auch zum Thema geäußert. Ja, Werbung in der Seitenleiste ist OK, vor allem in dem Bereich, der ohne Scrollen sichtbar ist („Above the fold“). Werbung im Artikel selbst stört sie ebenso wie mich oder den Soeren. Sie denkt an die Kinder, die sie mit den Werbeeinnahmen durch den Winter bringen will. Das ist auch ein guter Ansatz, um Werbung im Blog zu rechtfertigen.

Jedenfalls darf es nirgendwo zu viel Werbung sein, und die Werbung sollte nicht beim Lesen stören. Nun ja, dann habe ich ja alles richtig gemacht, denke ich so. Oder etwa nicht? Was denken Sie? Trotzdem ist mein Ziel, irgendwann komplett auf Werbung verzichten zu können.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Webmaster Friday – 160 Euro Kosten – Wohin die Werbebanner?

  1. Erst mal danke für die Verlinkung!
    Ich finde deine Aussage gut, dass der Inhalt besser sein muss, als die Werbung.
    Geld verdienen mit Bloggen – das ist wirklich blöd geworden …
    LG
    Sabiene

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