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Wider den bescheuerten Linkgeiz

Auf andere Seiten nicht verlinken, weil die eigene Seite dann schwächer werden könnte? Habt ihr sie nicht mehr alle? Was soll so ein Quatsch? Ich weise immer wieder auf den Linkgeiz hin, der um sich greift. Ich dachte irgendwann mal, dass das mal ein Ende nehmen könnte. Aber das geht alles unvermindert so weiter. Was bringt denn Webseiten-Betreiber dazu? Was haben sie davon? Und vor allem: Wieso nehmen sich Webseiten-Betreiber das „Recht“ heraus, dass sie allein entscheiden, wie der Leser tiefer in ein Thema einsteigen kann, was in einem Artikel beschrieben wird?

Natürlich ist es großartig, wenn die Leser auf der eigenen Seite bleiben. Aber ist das fair? Also den Quellen gegenüber, wo man die Informationen her hat. Und den Lesern gegenüber, die womöglich weitere Informationen zum Thema einholen wollen. Wie borniert muss man sein, dass man sich sagt, dass die Leser sich bitteschön nicht auf andere Quellen gehen sollen, um sich umfassend informieren zu können? Blogger pochen ja immer auf die Meinungsfreiheit. Aber wieso schränken sie diese denn selbst ein? Daher meine Frage: Habt ihr sie nicht mehr alle?

Natürlich kann es sein, dass dieser ausgemachte Schwachsinn etwas damit zu tun hat, dass in der Vergangenheit mit Links gehandelt wurde. Aber deshalb darf und muss man ja auf seine Quellen verweisen. Es ist ja nicht zu fassen, wie sich manche Blogger verhalten. Denken die wirklich, dass die auf einer Insel der Glückseeligen sind und ihre Welt die einzig wahre ist? So borniert kann doch nicht wirklich jemand sein. Darum gebt euch einen Ruck und setzt Links zu euren Quellen. So einfach geht das.

Überall müssen doch Quellen angegeben werden. Wenn das nämlich nicht passiert, dann kommen solche Dinge wie Plagiatsvorwürfe auch mal um die Ecke. Das will doch niemand ernsthaft provozieren. Wie soll denn bitteschön die Kompetenz der Leser bewahrt werden, wenn die sich nicht auf Quellen berufen können? Was wäre denn dann mit Aus- und Weiterbildungen, wenn dann die Quellenangaben fehlen? Es kann doch nicht so schwer sein, die Quellen anzugeben. Bei Internetseiten sind das nun einmal Links. Und es ist einfach nur gut und fair und richtig, diese anzugeben. Punkt.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

4 Gedanken zu „Wider den bescheuerten Linkgeiz

  1. ganz ehrlich Herr Uhle, geht’s noch?
    Sie schreiben in regelmäßigen Abständen darüber, wie schlecht andere Blogger darin sind sich an gewisse Regeln zu halten, die man als Blogger beherzen sollte um Erfolg zu haben – halten sich aber selbst nicht im Mindesten dran.
    Ich will Ihnen auch sagen, warum ich Sie für eine Mogelpackung halte und dies hier mein letzter Kommentar sein wird, den ich Ihnen auf Ihrem Blog hinterlasse:
    Auf Ihren Blog wurde ich vor Monaten aufmerksam, weil Sie auf einen Beitrag von mir verlinkten und den als Grundlage für einen eigenen Beitrag gebrauchten. Sie erinnern sich http://www.nerd-o-mania.de/wordpress/Archive/13533 ?
    Nun ist das setzen von Backlinks das eine (wahrscheinlich sind sie auch noch nofollow, damit der Linkgeber nichts davon hat) – dies kommentarlos zu tun das andere. Ein kurzer Kommentar mit dem Inhalt, dass einen der Inhalt des Beitrags zu einem eigenen inspiriert hat, wäre eine nette Geste und zeugt zumindest von Respekt vor der Arbeit des Bloggerkollegen. Natürlich tun Sie das nicht – der Grund ist wahrscheinlich die Anmeldefunktion, über die Sie sich ja auch fortwährend negativ auslassen (Sie aber selber versteckt benutzen damit Kommentatoren über weitere Kommentare zu einem Thema informiert werden. Letztlich ist es völlig egal wo ich meine email Adresse hinterlasse, oder?).
    Und natürlich verweisen Sie auch auf die Bloggergrundregeln, die man als Blogger beherzigen sollte – unter anderem, dass man auf Kommentare zeitnah antworten sollte. Nun Sie reagieren nicht zeitnah – Sie reagieren überhaupt nicht. Sie müssen meine Kommentare (es sind denke ich an die 10) gesehen haben – auf andere antworteten Sie – erstaunlicherweise auf keinen Einzigen von mir. Sind meine Kommentare wertloser als die anderer Blogger? Gab es da nicht auch was in den Blogger-Grundregeln?

    Dass Sie dem Pallenberg ans Bein pissen, weil sein Blog nicht richtig läuft, mag an Ihrer Selbstüberschätzung liegen. Haben Sie mal Ihren eigenen gecheckt? Es gibt keine Funktion, dass die letzten Kommentare angezeigt werden, man muss gezielt den kommentierten Beitrag suchen.
    Das beste ist, dass Sie für Ihre „Arbeit“, die Sie hier: http://www.henning-uhle.eu/diese-seite-unterstuetzen aufzählen (unter anderem die Beantwortung von Kommentaren) gerne gesponsort werden würden. Aha, ich muss also scheinbar erst Geld spenden, damit Sie meine Kommentare beantworten?
    Sorry, aber lernen Sie erstmal das Blogger-1×1, bevor Sie anfangen Geld mit Ihrem Blog verdienen zu wollen.
    Wie gesagt, oder besser geschrieben: dies war mein letzter Kommentar auf Ihrer Seite. Leben Sie wohl Herr Uhle.
    Mit besten Bloggergrüßen

    1. Lieber Herr Awiszus, dass ich die Kommentare nicht beantwortet habe, tut mir leid. Da aber auch kein weiterer Kommentar von Ihnen folgen wird, wird das sicherlich auch nicht mehr vorkommen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich nicht an jeden hier abgegebenen Kommentar erinnern kann und auch nicht, warum ich hier antworte und dort nicht. Es mag Zeitmangel gewesen sein. Oder andere Gründe.
      Richtig, ich bin auch nicht perfekt. Aber irgendwie scheint hier jemand ausschließlich angefressen zu sein, weil ich nicht geantwortet habe. Gut, das kann ich noch tun. Ich habe jetzt mal die Kommentare hier im Blog nach Namen sortiert und werde mich dort durcharbeiten. Aber ein paar Dinge will ich mal klarstellen:

      1. Das ist eine bösartige Unterstellung, dass bei mir jemand Geld einwerfen muss, damit sein oder ihr Kommentar beantwortet wird. Das ist einfach nur geschmacklos und trifft nicht im Mindesten auch nur den Hauch des Themas. Ich verwehre mich dagegen.
      2. Niemand muss den Kommentaren folgen und über weitere Kommentare informiert werden. Das ist – wie Sie wissen – ein Service, der über ein Plugin angeboten wird. Mir ist das doch herzlich egal, welche Email-Adresse hier hinterlassen wird. Glaubt denn ernsthaft jemand, dass irgendwer die Email-Adressen auswertet? Warum sollte jemand so etwas tun, der einen Blog so betreibt, wie ich es nun mal mache? Würde ich das tun, würde mir die Email-Adresse genügen, die jeder Kommentator hinterlässt, der einen Kommentar hier abgibt.
      3. Mogelpackung würde ja bedeuten, dass ich jeden belügen würde. Vorsicht, Herr Awiszus, das ist nicht in Ordnung. Ich habe mit Sascha Pallenberg inzwischen ein faires Verhältnis. Man respektiert sich, was auch in Ordnung ist. Ich weiß selbst um diverse Probleme mit diesem Blog hier. Aber Sie stellen mich als Lügner hin? Ist das wirklich Ihr Ernst, Herr Awiszus?
      4. Ich beherzige Blogger-Regeln. Selbstverständlich. Die Links gehen – bis auf wenige Ausnahmen – alle ohne NoFollow raus. Ein Pingback, der unter dem Artikel in Ihrem Blog, den Sie freundlicherweise nochmals verlinkt haben, ist auch eine Art Kommentar. Schon mal davon gehört? Er sagt aus, dass man sich mit dem ursprünglichen Artikel beschäftigt hat. Und wenn ich auf einen anderen Artikel verlinke, ist das auch eine Wertschätzung der Arbeit. Ist es denn wirklich notwendig, dann dort noch zu kommentieren? Das nämlich könnte auch schnell ins Auge gehen, wenn Link / Pingback + Kommentar hinterlassen werden. Aber das brauche ich Ihnen ja nicht zu erklären, Sie wissen ja Bescheid.
      5. Wer meinen Blog liest, liest ihn gern, wie ich mitbekommen habe. DAS ist mein Erfolg. Klar könnte mehr an Einnahmen herum kommen. Wer wünscht sich das nicht. Und gerade, weil Werbeblocker sehr im Rennen sind, muss man sich eine Alternative einfallen lassen. Stammleser wissen, dass ich nicht vorhabe, mit diesem Blog reich zu werden. Stammleser wissen, was mir wichtiger ist.
      6. Nein, die letzten Kommentare zeige ich nicht an. Warum sollte ich das tun? Ich habe immer wieder gelesen, dass außer höhere Datenbank-Abfragen nicht viel dabei herauskommt. Nennen Sie mir einen vernünftigen Grund, warum ich das tun sollte.

      So, jetzt habe ich genug geantwortet für Ihren Kommentar. Ich denke, ich mache mehr richtig, als Sie denken. Aber Sie wissen es natürlich besser. Ich beantworte Ihre anderen Kommentare auch noch. Darauf antworten müssen Sie nicht. Und wenn, dann erwarte ich weniger unsinnige Unterstellungen.

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