Windows 10 als Geldquelle – Microsoft und die neuen Wege

Desktop von Windows 10 - Screenshot Henning Uhle Desktop von Windows 10 - Screenshot Henning Uhle

Microsoft versucht krampfhaft, neue Monetarisierungswege zu erschließen, um mit Windows 10 profitabel zu wirtschaften. Nachdem Windows 8 / 8.1 wirtschaftlich gesehen eher ein Totalschaden ist und war, muss man sich etwas neues einfallen lassen. Man muss da durchaus kreativ sein. Und so scheint es derzeit so zu sein, dass Microsoft neue Wege beschreiten wird. Dazu muss ich unbedingt etwas aufschreiben.

Was soll Windows 10 denn kosten, wenn es denn in etwa einem halben Jahr auf den Markt kommt? Wer sich erinnert, der weiß, dass bisherige Windows-Versionen irgendwo oberhalb der 100 € angesiedelt waren. Windows 8 hatte man eine Weile lang für 15 € unter die Leute gehauen, um überhaupt etwas Akzeptanz ernten zu können. Aber der Erfolg lässt scheinbar bis heute auf sich warten. Mal abgesehen davon, dass man in der täglichen Arbeit mit Windows 8 durchaus feststellt, dass es nicht so blöd konzipiert ist. Aber so wie Windows 7 zum Beispiel wurde es nie akzeptiert. Nun will man es mit Windows 10 anders machen.

Offenbar kommt man mit sehr geringen Einstiegskosten um die Ecke. Es geht gar das Gerücht, dass eine funktionstüchtige Grundversion gar kostenfrei kommen kann, für die man sich Module dazu kaufen soll. Das kann ich mir zumindest als sinnvoll vorstellen. Natürlich muss dann Windows 10 auch erstmal akzeptiert werden. Von der Verbreitung abgesehen, aber es muss das „Meh, was für ein sinnloses System“ aufhören. Und deshalb versucht es Microsoft anders.

Man hat ja das gut laufende Office 365 bzw. Outlook.com. Es könnte zum Beispiel sein, dass man solche Dienste als Abo-Modell in ein kostenloses oder äußerst günstiges Grund-Windows integrieren und auf diese Art und Weise per Abonnement Geld verdienen möchte. All das könnte man weitertreiben und den Windows App Store im Abo betreiben. All das nach einer Probezeit von – sagen wir mal – 60 Tagen oder so etwas. Das wäre sinnvoll und könnte durchaus neue Kundenkreise erobern. Ich meine, das ist zumindest kundenorientiert. Und man würde so erreichen, dass vielleicht Windows 10 besser akzeptiert wird.

Ich finde jedenfalls, dass Microsoft da klug handelt. Aber wirklich viel ist darüber nicht bekannt. Aber interessant ist es, was ich da bei Dennis Vitt und bei TabletHype gelesen habe. Stellt sich jetzt die spannende Frage, wie Sie das Ganze sehen. Würden Sie sich ein neues Windows im Abo anschaffen?

Über Henning Uhle
Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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