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Katar und Saudi-Arabien unter syrischer und iranischer Flagge unterwegs

Stellen Sie sich einmal vor, jemand würde vorgeben, Sie zu sein. Er weist sich als Sie aus und wird als Sie angesprochen. Und er macht Dummheiten unter Ihrem Namen. Dann segelt er unter falscher Flagge. Wenn so etwas Staaten untereinander machen, spricht man weltmännisch von einer „False Flag Attack“.

Und so etwas soll derzeit im Gange sein. Die beteiligten Staaten sind Berichten zufolge Saudi-Arabien, Katar, Syrien und Iran.

Es handelt sich um einen Hackerangriff auf Server, die in Singapur stehen. Die haben eine syrische, eine irakische und eine iranische Ordnerstruktur. Und diese Ordnerstruktur soll kopiert worden sein. Es geht um ein Datenvolumen von 423 GB.

Angeblich hat eine britische Firma namens „Britam Defense“ eine so genannte „False Flag Attack“ gestartet. Ich habe Artikel gelesen, in denen die Rede davon war, dass diese Firma eine Anfrage von Saudi-Arabien und von Katar erhalten hätte, einen Giftgasangriff vorzubereiten.

In einem gestohlenen Email-Verkehr zwischen dem Britam Business Development Director David Goulding und dem Firmengründer Philip Doughty ist die Rede von einer chemischen Waffe russischen Ursprungs, die nach Homs im Westen Syriens gebracht werden soll. Der Transport soll aufgezeichnet werden. Das Geschäft soll zwar sehr riskant aber lukrativ sein.

Man beruft sich auf die Webseite Cyber War News, auf der Screenshots und detaillierte Berichte zu finden sind. Der Bericht bei Recentr spricht auch von US-gestützten Rebellen in Syrien, die Gasmasken erhalten hätten. Und die sollten wohl dem Assad-Regime die Geschichte in die Schuhe schieben. Also eine klassische „False Flag Attack“.

Weiterhin ist die Rede davon, dass eine saudische Firma 1400 Krankenwagen und 400 Truppentransporter mit teuren Filtersystemen gegen chemische Waffen ausgestattet habe. Und auch hier sollte Assad für chemische Waffen gerade stehen.

Es ist sehr obskur, was da derzeit im Nahen Osten abläuft. Wie viel wirklich an der Geschichte dran ist, kann ich nicht beurteilen. Die Informationen, die ich fand, sehen recht authentisch aus. Insofern könnte man davon ausgehen, dass da noch weitaus mehr im Busch ist und der Nahe Osten weiterhin ein Unruheherd bleiben wird.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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