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In eigener Sache – Webseite wegen PIWIK-Analytics nicht verfügbar

Über Stunden stand meine Webseite heute nicht zur Verfügung, und ich wusste anfangs nicht, woran das lag. Entschuldigung an meine Leser. Der Grund für den Ausfall ist schnell erzählt: Meine Analytics-Software PIWIK war schuld. Aber es zog einen ziemlichen Rattenschwanz hinter sich her. Ich bin nicht wirklich glücklich darüber, wie das gelaufen ist. Aber das lässt sich nun nicht mehr ändern. Die Geschichte ist nun ja vorbei, und meine Seite läuft wieder.

Ich hatte im Laufe der letzten Zeit mitbekommen, dass PIWIK alles andere als wirklich flüssig läuft. Es holperte und stockte wie ein Auto aus der Vorkriegszeit. Und irgendwie zog das meine Webseite in Mitleidenschaft. Außerdem habe ich seit einiger Zeit die vage Vermutung, dass PIWIK keine genauen Daten mehr liefert. Also musste ich mir etwas einfallen lassen. Und ich muss sagen, am zuverlässigsten arbeitet da immernoch Google Analytics. Und das habe ich erst einmal wieder eingebaut.

Ich wollte ein bisschen abwarten, bis Analytics sich gefangen hat, und dann PIWIK zurückbauen. Allerdings stellte ich heute Mittag mit Verblüffung fest, dass weder meine Webseite, noch der dahinterliegende FTP-Server auf irgendeine Weise erreichbar waren. Auf Anfrage per Ticket bei meinem Hoster erhielt ich eine merkwürdige Aussage.

Mein Hoster, mit dem ich seit Sommer 2013 äußerst zufrieden war, hat meinen kompletten Account gesperrt. Und zwar, weil ich PIWIK im Einsatz hatte, das den Server, auf dem mein Webspace-Paket liegt, stark beeinträchtigt hätte. Um schlimmeres zu verhindern (oder so), hätte man schnell handeln müssen und darum den Account gesperrt. Und man würde sich darüber freuen, wenn ich mithelfen würde, PIWIK zu entfernen.

Nun denn, ich wollte PIWIK eh los werden. Aus verschiedenen Gründen. Hauptsächlich den oben genannten. Und ich hatte mir so eine schöne Anleitung zurecht gelegt, wie ich PIWIK rückstandslos entfernen kann. Allerdings brauchte ich dafür FTP-Zugang, der ja auch gesperrt war. Und es dauerte einige Zeit, bis der Zugang wieder frei war. Und dann ging alles ganz schnell:

  1. Datenbank-Backup (bereits gestern erledigt)
  2. Datenbestandsbackup (bereits gestern erledigt)
  3. Piwik Tracking Code von der Webseite entfernen
  4. Piwik-Ordner auf dem FTP löschen
  5. Datenbank-Dateien, die mit Piwik zu tun haben, löschen

Ausführlich beschrieben hat das Ganze Stefan Böttcher in einem 6 Minuten langen Video. Das sollte sich jeder, der sich von PIWIK trennen möchte, ansehen.

Jedenfalls bin ich nun PIWIK los. Ich werde hier noch die eine oder andere Anpassung vollführen. Die Datenschutzerklärung muss ja angepasst werden. Aber das ist das kleinere Übel. Das größere Übel ist, dass mein Vertrauen in meinen Hoster erschüttert ist. Natürlich verstehe ich, dass sie so reagieren mussten, wie sie reagiert haben. Ich hätte das nicht anders gemacht. Aber hätte man da nicht vorwarnen können? Frei nach dem Motto: „PIWIK ist bäh, hau das runter, sonst sperren wir dich“ – Aber es muss wohl eine ziemlich rasche Handlung meines Hosters gewesen sein.

Die Webseite läuft wieder, und das ist das Wichtigste. Ich schaue jetzt erst einmal, wie sich das weiter entwickelt.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

4 thoughts to “In eigener Sache – Webseite wegen PIWIK-Analytics nicht verfügbar”

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