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Firefox oder Internet Explorer – Was ist besser bei bewegten Bildern?

Die beiden verbreitetsten Browser im Internet, der Internet Explorer von Microsoft und der Firefox von Mozilla, werden ja immer wieder streng begutachtet. Ich mache es mir einfacher, ich schreibe einfach mal von der Erfahrung als Benutzer beim Anblick bewegter Bilder.

Was sind bewegte Bilder im Internet?

Nun ja, das ist echt schnell beantwortet: Videos, Spielchen auf Webseiten, dynamische Bilder im Webseitenkopf. Im Großen und Ganzen meine ich Youtube-Videos und ähnliches und irgendwelche Klick-Spielchen in Communities.

Diese Bewegtbild-Inhalte müssen ja durch irgendetwas angezeigt werden. Da sie mit der geöffneten Internetseite mitgeliefert werden, können wir also sagen, dass sie durch ein Teil des Browsers angezeigt werden müssen.

Plugin / Add-On – Und alles wird nur schlimmer

Der Firefox ist ja mit der Zeit ein gigantisches Programm geworden. Aus ein paar versprengten Megabytes sind 40 bis 50 MB geworden. Wird der Browser ausgeführt, sind schnell mal ein paar 100 MB an Arbeitsspeicher einfach mal weg. Und da sind nicht mal Bewegtbilder geladen.

Eine ähnliche Installationsgröße weist der Internet Explorer 9 auf. Nun ist es ja so, dass der Browser immer schon als speicherhungrig galt. Das hat sich auch mit dem aktuellen nicht geändert. Er verbraucht ohne Bewegtbilder auch ein paar 100 MB.

Und dann schalten wir Bewegtbilder an. Was wird geladen? Richtig: Add-Ons und Plugins. Vornehmlich wird der Adobe Flash Player gestartet. Und damit geht das Elend los, zumindest für einen der Browser.

Firefox – Ein Fuchs ohne Videos

Es mag nicht überall vorkommen. Aber ich habe es so oft schon mitbekommen: Da will man irgendwelche Videos auf Youtube sehen, und was erhält man? „An error occured. Please try later again.“ – Also ist ein Fehler aufgetreten, weshalb man es später wieder versuchen soll. Dieses Verhalten ist mir von verschiedenen Windows-Rechnern her bekannt. Woran das liegt, kann ich nicht genau sagen. Ich weiß nur, dass es irgendwie mit Flash zusammenhängen muss.

Nun gut, sagt man sich, dann spielt man eben ein wenig in der Community XYZ. Auch hier ist es mir schon sehr oft berichtet worden: Das Spiel ruckelt. Oder der gesamte Computer lahmt. Oder man erhält im Browser die Fehlermeldung, dass Flash Player abgestürzt sei und man die Webseite neu laden muss. In seltenen Fällen – so meine Erfahrung – kann es auch mal zu einem Computer-Absturz kommen.

Woran das liegt, ist schwer zu sagen. Ich weiß nur, dass Adobe keine Freude am Flash Player verbreitet. Und ich weiß, dass Flash Player anfällig für alles mögliche ist. Aber dass der Firefox nicht abfedern kann, ist schon komisch. Denn der Internet Explorer kann das besser.

Internet Explorer – der Multimedia Browser

Was? Sie lachen über diese Überschrift? Sicher, früher wäre man auch für eine solche These ausgelacht worden. Das hat sich aber seit Internet Explorer 9 geändert.

Wir laden die gleiche Youtube-Seite, weil wir ja nun wissen wollen, welches youtube-Video uns der Firefox vorenthalten hat. Und siehe da, im verlachten Browser laufen meine Testvideos. Zur Erinnerung, auch hier läuft der Adobe Flash Player.

Und dann laden wir uns die gleichen Spiele in den Communities. Kein Ruckeln, kein plötzliches Schließen des Spiels, keine Abbruch-Meldung, dass das Plugin nicht läuft. Nichts. Meiner Tochter hat das gefallen, dass sie endlich spielen konnte. Auch hier: Der Flash Player war die Technologie, die das Spiel angezeigt hat.

Und was das Schönste war: Der Computer wurde nicht etwa langsamer oder ähnliches. Mit anderen Worten, bewegte Bilder liefen hier deutlich besser.

Und was ist mit Flash?

Nun ja, das ist so eine Sache. Es gibt genügend Webmaster, die komplett inzwischen auf Flash verzichten. Sie setzen auf die neue Technologie HTML5. Das muss aber erstmal ein Browser verstehen. Flash ist mit Sicherheit vom Aussterben bedroht. Im Moment muss man aber noch damit leben, dass man Flash benutzen muss. Viele Webseiten-Betreiber sind eben noch nicht soweit, HTML5 einzusetzen.

Fazit

Der Firefox war mal die Nummer 1. Allerdings hat man aus dem ehemals schlanken Browser ein wahres Monster geschustert. Und bei dem sind Ausfälle leider absehbar. Der Internet Explorer ist weitaus stabiler, auch wenn das viele nicht glauben wollen.

In dem Sinne würde ich bei Bewegtbildern im Internet den Internet Explorer bevorzugen. Ob sich die Entwickler vom Firefox wieder auf die Wurzeln besinnen, bleibt abzuwarten. Vielleicht ist dann ja Chrome von Google im Weg. Den Browser habe ich nicht betrachtet, weil mir dazu die Erfahrungswerte fehlen.

Welche Erfahrung haben Sie als meine Leser? Dies würde mich hier interessieren. Freilich ist dieser Artikel löchrig wie ein Sieb. Es gibt keine wirkliche Abhilfe, und vielleicht tritt das geschilderte Problem auch nicht oft auf. Vielleicht findet man aber unten in den Kommentaren als Diskussion noch eine Lösung. Ich bin gespannt.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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