Nachlässigkeit beim Kommentieren: Was fällt mir ein?

Ich habe es wieder schleifen lassen. Ich habe mal wieder wunderbar die Nachlässigkeit beim Kommentieren kultiviert. Das wollte ich doch nicht mehr machen. Dabei rede ich doch immer davon, dass Kommentare das Salz in der Suppe sind. Und dann halte ich mich selbst nicht dran. Wie will ich denn ernst genommen werden, wenn ich mir nicht selbst die Wünsche erfülle, die ich an meine Leser stelle?

Was ist geschehen?

Ich habe zuletzt am 14. Oktober einen Kommentar beantwortet. Das ist nun inzwischen mehr als zwei Wochen her. Im Internet eine halbe bis ganze Ewigkeit. Ich habe mich immer daran gehalten, dass ich zumindest die wichtigsten Kommentare beantworte. Allerdings ist das in letzter Zeit ziemlich eingeschlafen. Das ärgert mich selbst. Und hier muss ich mal kurz etwas erklären.

Ich habe derzeit beruflich und privat jede Menge um die Ohren. Gleichwohl will ich aber auch meine Artikel schreiben. Und nicht zuletzt habe ich ein paar gesundheitliche Probleme, mit denen ich mich herumschlage und die mich davon abhalten, lange Zeit zu sitzen. Das sind so Dinge, die mich davon abgehalten haben, jeden Kommentar zu beantworten.

Mir ist es wichtig zu schreiben, dass ich mich über jeden Kommentar freue. So eine Nachlässigkeit beim Kommentieren wollte ich nicht noch einmal einreißen lassen. Ich war froh, dass ich mich da selbst soweit diszipliniert hatte. Und ich werde einiges daran setzen, dass es wieder anders wird und ich mich um die Kommentare kümmere.

Wieso ist denn diese Nachlässigkeit beim Kommentieren ein Problem?

Es ist ja kein Geheimnis, dass die beste Währung, mit der man Blogger „bezahlen“ kann, ein gehaltvoller Kommentar ist. Also ich meine die Blogger, die nicht so sehr auf das Geldverdienen schauen. Man will sich über ein Thema oder einen Aspekt im Artikel austauschen. Und womit klappt das besser, als mit einer Antwort auf einen abgegebenen Kommentar?

Das habe ich alles mal gemacht, weil mir das wichtig ist. Und ich glaube, dass ich mich da wieder mehr disziplinieren muss. Denn mir ist nach wie vor daran gelegen, eine vernünftige Diskussion im Blog zu haben. Und genau deshalb sehe ich diese Nachlässigkeit beim Kommentieren zumindest bei mir als Problem an.

Dann wollen wir mal die Kommentare wieder befeuern

Wenn jemand bei mir kommentiert, nimmt man sich die Zeit dafür, neben des Lesens des Artikels auch noch seinen Standpunkt darzulegen. Das ist enorm wichtig und zeigt eigentlich auch, dass die kommentierenden Leser sich auch mit dem Artikel auseinander gesetzt haben. Das verdient Respekt und auch eine Antwort.

Und deshalb werde ich wohl allmählich meine eigenen Kommentare wieder befeuern. So eine Nachlässigkeit beim Kommentieren haben meine Leser nicht verdient. Kommentare sind ein Indikator für einen lebendigen Blog und zeigen, dass der Inhalt eines Artikels einer Diskussion würdig ist. Deshalb muss ich mich echt wieder mehr darum kümmern.

2 Kommentare

  1. Ach, wenn es nur das Beantworten der Kommentare auf dem eigenen Blog wäre. Ich entdecke bei mir eine ziemliche Faulheit, auf anderen Blogs zu kommentieren, obwohl ich zu manchem Blogpost etwas zu sagen hätte. Mein Problem ist, dass ich Blogs auf dem Tablet lese, dort aber ungern tippe. Dann nehme ich mir vor, später am Rechner zu kommentieren, aber das ist doch schnell wieder aus dem Sinn. Dabei freue ich mich über jeden Kommentar, den ich bekomme. Diese Freude mache ich anderen auch gern. Ich muss mich also disziplinieren, mehr zu kommentieren. Das Beantworten der Kommentare auf meinem Blog klappt dagegen schon ganz gut – meisten.

    1. Hallo Susanne,

      stimmt, das Kommentieren woanders habe ich glatt unterschlagen. Das mache ich ja auch viel zu selten. Und zwar aus fast dem gleichen Grund wie du. Mit anderen Worten: Auch ich muss mich dahingehend ermahnen, da mehr zu machen.

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