Spam-Flut: Es ist mal wieder so weit

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Ich freue mich über jeden Kommentar, der in meinem Blog hinterlassen wird. Allerdings habe ich es in den letzten Tagen mit einer hartnäckigen Spam-Flut zu tun. Innerhalb von nur 3 Tagen liefen knapp 1000 Spam-Kommentare hier im Blog ein. Es soll mal wieder irgendwas beworben werden. Bloß gut, dass ich hier im Blog einen Mechanismus habe, der dieser Spam-Flut Herr werden kann. Wie soll man das denn sonst bewältigen?

Werbung mithilfe einer Spam-Flut?

Ich weiß nicht so richtig, ob den Spam-Verbreitern klar ist, was sie anrichten. Vermutlich schon. Denn Spam wird auch immer als Waffe gegen Mitbewerber eingesetzt. Im vorliegenden Fall geht es darum, dass ich unbedingt eine Seite namens „tuftoys.com“ aufsuchen soll. Warum auch immer. Wie gesagt: Das ging nun knapp 1000 Spam-Kommentare lang so.

Es ist irgendwie sowas wie Werbung. Englischsprachig. Zu allen möglichen Artikeln hier im Blog. Das ist eigentlich nur mit einer Automatisierung möglich. Und in dieser Spam-Flut schlug mein Antispam-Wächter namens „Antispam Bee“ zu. Die Kommentare wurden mir nicht mal gezeigt, sondern landeten gleich dort, wo sie hingehören: In dem Spam.

Was genau beworben wurde, ist mir egal. Ich habe da auch nicht weiter nachgeschaut. Jedenfalls glaube ich erstmal nicht, dass TufToys von sich aus diese Spam-Flut losgetreten hatte. Vielleicht irgendeine Konkurrenz. Man kann ja so vieles fälschen und machen. Da gibt es gar vorgefertigte Scripte im Internet.

Ja, wer weiß, vielleicht wollte auch irgendwer eine Kommentar-Spam-Attacke gegen diesen Blog durchziehen. Ich meine, ich habe ja in letzter Zeit den Mund ziemlich voll genommen und bin diversen Leuten mit meinem Moral-Stiefel auf den Fuß getreten. Es kann also sein, dass auch das passiert ist. Das glaube ich aber am wenigsten.

In den Honigtopf gefallen

Die Spam-Flut kam zwar im Blog an, wurde mir aber nicht so ohne weiteres angezeigt. Grund ist, dass ich eben jenen Wächter namens „Antispam Bee“ im Einsatz habe. Das wird ja nun seit längerem wieder aktiv gepflegt. Und dieser Wächter sammelte all diese Kommentare, dass man doch unbedingt bei „TufToys“ bestellen soll, mit dem Vermerk „Honeypot“ ein.

Damit werden Spam-Kommentare klassifiziert, die von Bots geschickt wurden und in ein ausgeblendetes Kommentarfeld geraten sind. Na klar, ich könnte diese Kommentare sofort löschen lassen. Das macht ja „Antispam Bee“ ziemlich zuverlässig. Aber ganz ehrlich: Dann hätten wir Blog-Betreiber ja noch viel weniger zu lachen. Deshalb lösche ich immer von Hand.

Ich bin immer vorsichtig damit, zu schnell zu löschen. Aber im Wächter kann ich in den Einstellungen von „Antispam Bee“ die Einstellung „Bei definierten Spam-Gründen sofort löschen“ aktivieren und den Spam-Grund auswählen. Die eben verlinkte Dokumentation empfiehlt den „CSS-Hack“, aber der ist gar nicht mehr verfügbar. Mir würde hier der „Honeypot“ einfallen.

Ja, diese Spam-Flut ist komplett in den Honigtopf gefallen. Wer wissen will, wie der Mechanismus dahinter funktioniert, kann sich ja einfach hier mal belesen. Mich überrascht allerdings, dass das Ganze immernoch funktioniert, da ja Spam immer zuverlässiger gefiltert wird.

Der hoffnungslose Kampf gegen Spam

Jede Spam-Mail, jeder Spam-Kommentar ist einmal Spam zu viel. Ich würde mich sehr freuen, wenn irgendwann mal diese ganze Spam-Flut vorbei wäre. Denn das Alles belastet eben auch die Umwelt. Vermutlich wird das aber ein kühner Traum bleibt. Schade eigentlich, denn mit der für Spam aufgewendeten Energie könnte so viel besseres angestellt werden.

Es scheint, als ob der Kampf gegen Spam hoffnungslos ist. Dabei gibt es auf dem Kommunikationsweg Email großartige Lösungen. Bei Blog-Kommentaren ja auch. Es muss aber meiner Ansicht nach ein anderer Ansatz her: Die Blockierung muss vom Versender her einsetzen. Aber wie willst du das machen? Deshalb werden wir wohl weiter mit so einer Spam-Flut zu tun haben. So blöd das auch immer ist. Und das ist dann irgendwie schade.

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