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Ein Kind nachts auf der Landstraße - (C) marc-hatot CC0 via pixabay.de Ein Kind nachts auf der Landstraße - (C) marc-hatot CC0 via pixabay.de

Auf Verlässlichkeit verlassen

Wozu sind Absprachen da? Dass sich jeder dran hält? Oder dass man macht, was man will? Wozu ist Verlässlichkeit gut, wenn die nichts zählt? Ich beschäftige mich immer mal wieder mit so Dingen, die immer mal wieder Leuten passieren können. Ja, mir auch. Und gerade, wenn man sich auf irgendwas verlässt, und dann kommt alles wieder einmal völlig anders, dann stört man sich gern mal daran. Aber so kann das doch nicht funktionieren. Für keinen, den irgendwelche Absprachen eigentlich betreffen.

Mich nervt es kolossal, wenn ich mich nicht auf das verlassen kann, was man mit anderen Leuten abgesprochen hat. Meistens ist es ja dann so, dass an solche Absprachen einfach mal Dinge gekoppelt sind, die man anderen Leuten zugesagt hat. Da muss man doch planen können. Wieso wird einem diese Möglichkeit immer und immer wieder genommen? Das verstehe ich nicht, und das regt mich immer wieder auf.

Ich kann doch nichts dafür, wenn andere Leute es nicht auf die Reihe bekommen, ihre Pläne nach den Absprachen zu richten, die man mit mir getroffen hat. Und ich kann auch nichts dafür, dass andere nicht mit den gegebenen Umständen klar kommen und deshalb all das immer wieder gefährden, was geplant und abgesprochen wurde. Wieso schaffen das andere nicht, was ich schaffe und wozu jeder andere Mensch eigentlich auch in der Lage ist?

Gerade, wenn Kinder im Spiel sind, müssen Abmachungen eingehalten werden. Auch wenn Kinder durchaus auch renitent sein können. Das waren wir doch alle, als wir noch Kinder waren. Und mir ist es auch völlig egal, wie das andere machen. Was ausgemacht wurde, muss eingehalten werden. Schließlich braucht jeder Verlässlichkeit. Sonst kann man das Alles eigentlich auch getrost bleiben lassen. Wenn dann alles immer wieder über den Haufen geworfen wird, hilft das wirklich niemandem. Ist das denn nur so schwer zu begreifen?

Wer sich nicht auf die Leute, mit denen er zu tun hat, und auf das Abgesprochene verlassen kann, der bekommt unterm Strich vielleicht eigene Dinge nicht geregelt und schafft sich somit Schwierigkeiten, die er mit eingehaltenen Absprachen nie hätte. Und so etwas ärgert jeden. Es muss doch möglich sein, sich auf die Verlässlichkeit zu verlassen. Oder ist das zu schwierig?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Auf Verlässlichkeit verlassen

  1. Auch ich schätze verlässlichkeit, Planung und Absprachen. Ich stelle aber immer wieder fest: was Menschn an mir am meisten schätzen ist meine Spontaneität, meine Fähigkeit auf das nicht Abgesprochene unter Umständen sogar auf das Gegenteil dessen was abgesprochen war improvisiert aber konstruktiv zu reagieren. Das Beste aus dem machen was da ist statt aus dem, was ich gerne stattdessen gehabt hätte. Besonders wenn Kinder „im Spiel“ sind.

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