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Smartphone - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de Smartphone - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de

Flüchtlinge erhalten in Aachen Freikarte für Smartphones

Markenklamotten und neueste Smartphones – die Stadt Aachen ist nicht kleinlich, wenn sie Flüchtlinge unterstützt. Das ist ein neuer Skandal. Da werden die „Dahergelaufenen“ mit den tollsten und neuesten Dingen ausgestattet, und der Deutsche guckt hinterher. So zeigen es zumindest Fotos von den Kontrollabrissen der Freikarten. Die werden nämlich gerade wie verrückt durch die sozialen Netzwerke geschossen. Und deshalb müssen wir mal kurz darüber reden.

Sozialamt der Stadt Aachen
für alle Flüchtlinge (keine Deutschen, keine Christen)

Freikarte für ein Smartphone und Markenklamotten kostenlos!!!11!!

Nicht übertragbar
Diese Freikarte gilt montags bis freitags von 9 – 16 Uhr.
Nur für Flüchtlinge

So steht es auf dem eben angesprochenen Abriss. Zu sehen ist er hier. Jetzt wird es einen Haufen Leute geben, die mit einem „Na bitte, ich hab’s euch doch gesagt“ um die Ecke kommen. Ich höre schon die vielen Stimmen, die davon faseln, dass die Flüchtlinge alles in den Allerwertesten geblasen bekommen und der arme Deutsche immer nur hinterher guckt. Leute, das ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Umsonst kommt es nicht zu solchen Dingen wie in Clausnitz, Bautzen oder sonstwo. Das wirkt ganz seltsam auf mich.

Die Wohltat, die da angeblich von der Stadt Aachen kommt, soll nur für Flüchtlinge gelten. Deutsche und Christen werden hier explizit ausgeschlossen. Aber halt mal, was soll das !!!11!! auf dem Abriss? Mit „eins11“ und dergleichen wird im Internet Ironie transportiert. Aber auch „Markenklamotten“ als Begriff, den angeblich eine Stadtverwaltung benutzt, ist Unsinn. Aber viele der Empörten werden wohl nicht so weit denken. Und da darf man schon die Frage stellen, ob hier „besorgte Bürger“ im Land (das gilt ja inzwischen auch als eine Art Schimpfwort) bewusst hinters Licht geführt werden sollen.

Ich halte davon nichts. Klar, man mag sich über die aufgesetzten Scheuklappen vieler empörten Menschen lustig machen, die trotz des Wissens darum, dass es anders ist, Stimmung gegen die Flüchtlinge verbreiten. Aber genau das könnte die eh schon aufgeheizte Stimmung endgültig zum Kippen bringen. Wir sollten vielleicht anfangen, nicht mehr auf den Gemütern anderer Menschen herumzutrampeln. Aber ich glaube, das ist dem Menschen nicht gemein. Man redet sich den Mund fusselig, aber es hört ja doch niemand mehr hin. Das ist die Tragödie dieser Tage.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Gedanken zu „Flüchtlinge erhalten in Aachen Freikarte für Smartphones

  1. Das ist nun billige Fakepolemik.
    Wer sich aber ein wenig auskennt weiß schon das man ein anerkannter Asylbewerber sich eine Wohnung nimmt
    und dann einen Anspruch hat auf eine Erstausstattung vom Sozialamt hat.

    1. Hallo. Natürlich ist das polemisch. Es gibt aber genügend Menschen, die so etwas glauben. Klar haben auch anerkannte Flüchtlinge Anspruch auf eine Erstausstattung. Wie die aber aussieht, sollte klar sein. Da ist nichts mit Marke und so. Das ist schon einfach gehalten. Aber mit dem Abriss im Bild hat das nichts zu tun.

  2. Nun wie die Gutscheine für die Erstausstattung aussehen weiß ich nicht, könnte aber jemanden fragen der die öfter zu Gesicht bekommen hat wenn die Bezugsberechtigten in einem großen Elektromarkt damit einkaufen gekommen sind.
    Und auch das wird in bestimmten Kreisen dann thematisiert.
    „Die bekommen alles in den Allerwertesten geblasen. Wir müssen alles selber bezahlen oder sollen es von der kleinen Rente oder ALGII zusammensparen.“
    Genau dieses Denken sollte wohl damit bedient werden.
    Hat gut geklappt,
    Die Geschichte ging noch weiter:
    http://www.jetzt.de/fluechtlinge/ueber-den-richtigen-umgang-mit-den-rechten

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