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Empfangsgebäude des Bahnhofs Halle (Saale) Hauptbahnhof - von Joeb07 (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons Empfangsgebäude des Bahnhofs Halle (Saale) Hauptbahnhof - von Joeb07 (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Kein HALLEIPZIG in Halle (Saale) für eine Woche

HALLEIPZIG ist das Bipol Mitteldeutschlands in Sachen Wirtschaft, Verkehr, Gesellschaft. Allerdings muss sich die ganze Region eine Alternative suchen. Denn HALLEIPZIG wird es eine Woche lang nicht geben. Zumindest im Bahnverkehr. Um den Hauptbahnhof in Halle (Saale) zukunftsfähig zu machen, wurde einiges getan. Das soll nun abgeschlossen werden, weshalb der Bahnhof für eine Woche lang von der Außenwelt abgeschnitten sein wird.

Halle und Leipzig haben ja ein gemeinsames S-Bahn-Netz. Die beiden Zentren Mitteldeutschlands wachsen immer näher zusammen. Das wird zwar irgendwie dann doch nicht abschließend passieren. Aber der Hauptbahnhof in der Sachsen-anhaltinischen Großstadt wird nun auf Vordermann gebracht. Es handelt sich um umfangreiche Arbeiten, da neue Gleise und Oberleitungen sowie ein neues, modernes und elektronisches Stellwerk in Betrieb gehen soll.

So lang die Arbeiten andauern, wird Leipzig gern einspringen. Die Einschränkungen finden in der Woche vom 21. bis 28. November statt. So lang fahren Züge, die für Halle geplant sind, halt nach Leipzig. Die HALLEIPZIG-S-Bahn, die Linie S3, wird so lang nicht über den Hauptbahnhof nach Trotha fahren, sondern in Schkeuditz enden. Für die Fahrgäste würde es dann per Bus weitergehen. Und die Doppellinie S5/S5X wird vom Flughafen Halle-Leipzig aus ebenfalls durch Busse – teils Expressbusse – ersetzt.

Die Vorbereitungen sind getroffen. In den Automaten und Online-Auskünfte sind die Änderungen und Einschränkungen bereits eingeflossen. Und das Bahn-Personal weiß selbstverständlich auch Bescheid. In den Reisezentren und so kann sich jeder Fahrgast natürlich informieren. Und trotz aller Vorbereitungen können teils längere Reisezeiten wohl kaum vermieden werden. Und es wird auch schwierig werden, in den Ersatzbussen Kinderwagen und Fahhrräder mitzunehmen. Aber sonst wird die Bahn alles tun, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Insgesamt soll die Sperrung des Halleschen Hauptbahnhofs 151 dauern. Das ist die längste Sperrung eines Hauptbahnhofes, die es jemals in Deutschland gegeben hat. Für einen Bahnhof mit der Wichtigkeit, wie es der Hauptbahnhof von Halle (Saale) hat, ist eine solche Sperrung immens. Schließlich ist er der wichtigste Eisenbahn-Knotenpunkt in Sachsen-Anhalt und nach Leipzig Hauptbahnhof der wichtigste in ganz Mitteldeutschland. Schauen wir mal, ob alles gut geht.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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