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Live long and prosper – Leonard Nimoy gestorben

Die erste Star Trek Saga sah man ja hauptsächlich wegen Captain James T. Kirk und Mr. Spock. Letzterer ist zum Planeten Vulkan zurückgekehrt. Gestern ist Leonard Nimoy gestorben. Bei Twitter ist die Hölle los. Man hat ihn gemocht. Natürlich hauptsächlich wegen seiner Rolle als Vulkanier Mr. Spock. Aber er war noch so viel mehr.

Das war sein letzter Tweet vor ein paar Tagen. „Ein Leben ist wie ein Garten. Perfekte Momente können erlebt werden, aber nicht konserviert werden, außer in der Erinnerung. Friede und langes Leben (Wörtlich: Lebe lang und glücklich).“ – Wer kennt nicht den legendären Vulkaniergruß mit der gespaltenen Hand? Man möchte ihm diesen Gruß noch mit auf den Weg geben.

Nimoy war ein begnadeter Schauspieler. Er hat ja nicht nur den hochintelligenten Mr. Spock gespielt. Er spielte auch eine der Hauptpersonen der Originalserie „Mission: Impossible“, im Deutschen „Kobra, übernehmen Sie“. Er spielte in den „Körperfressern“ oder in der Serie „Fringe“. Ferner war er ein erfolgreicher Regisseur, neben Star Trek Kinofilmen auch bei „Noch drei Männer, noch ein Baby“. Und er arbeitete als Synchronsprecher, unter anderem bei „Atlantis“, „Transformers“ oder im Videospiel „Civilization IV“.

Aber die Rolle seines Leben ist ohne Zweifel die des Vulkaniers, der immer kühl und reserviert war, der überragende Intelligenz besaß und besondere Ereignisse und Begebenheiten und Erkenntnisse mit einem „Faszinierend“ kommentierte“. Die gebildeten spitzen Ohren, das schmale Gesicht und die hochgezogenen Augenbrauen begleiteten ihn lange Jahre an der Seite von William Shatner als James Tiberius Kirk. Aber nicht nur im Film, auch privat waren sie gute Freunde. Erst 2015 drehten sie gemeinsam für Volkswagen noch einen Werbespot.

Gestern starb der Schauspieler nun an den Folgen einer chronisch obstruktiven Lungenentzündung, die ihn vor einem Jahr in den Rollstuhl brachte. Seinen Fans schrieb er daraufhin über Twitter, dass sie bitteschön mit dem Rauchen aufhören sollen, so wie er 30 Jahre zuvor. So war er eben, der charismatische Sohn jüdisch-orthodoxer Einwanderer, die jiddisch sprachen. In knapp einem Monat wäre er 84 Jahre alt geworden.

Vielen Dank für die „faszinierenden“ Momente. Live long and prosper! Spock ist zum Vulkan heimgekehrt.

Bildquelle: Das Star Trek Universum

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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