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Weihnachtsbaum - (C) eak_kkk CC0 via Pixabay.de Weihnachtsbaum - (C) eak_kkk CC0 via Pixabay.de

Nach Weihnachten: Wohin mit der Hallleluja-Staude in Leipzig

In Leipzig wird wie andernorts auch gern Weihnachten gefeiert. Aber irgendwann ist die Weihnachtszeit vorbei, und der nadelnde Baum muss weg. Man kann es nicht anders sagen, irgendwann stirbt auch im heimeligsten Heim der Weihnachtszauber, und dann ist die „Halleluja-Staude“ nur noch im Weg. Wenn es sich um einen künstlichen Baum handelt, kommt der einfach gut verpackt in den Keller oder auf den Speicher. Aber was macht man mit einem ehemals lebendigen Stück Natur? In Leipzig ist das relativ klar geregelt, wie wir sehen werden.

Wie es andernorts gehandhabt wird, kann ich nicht sagen. Ich weiß aber, wie es in Leipzig läuft. Viele Jahre lang hat man nach meinem Kenntnisstand die Bäume einfach irgendwie entsorgt. Aber irgendwann ist man auf die Idee gekommen, etwas sinnvolles mit den ausgedienten Weihnachtsbäumen anzustellen. Sofort hat sich der hiesige Zoo gemeldet. Ich weiß jetzt nicht, wie lang das schon so ist. Aber Jahr für Jahr werden entsorgte Weihnachtsbäume in den Zoo geliefert und an die Elefanten verfüttert.

Natürlich ohne irgendwas noch dran. Man sollte da schon darauf achten, dass sich kein Schmuck mehr am Baum befindet. Das gilt auch für Lametta-Reste. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, die Bäume restlos abzuschmücken und an ausgewiesenen Stellen abzuladen. Dann – und nur dann – werden sie auch mitgenommen und ordnungsgemäß dem Zoo übergeben. Aber wo sollen die denn sein? Ganz einfach hier:

Vielleicht 100 Meter von meiner Wohnung entfernt befindet sich so eine Ablagestelle. Vielleicht einen halben Kilometer entfernt befindet sich ein Wertstoffhof. Was glauben Sie, wohin ich unseren Weihnachtsbaum bringe? Ich finde die Lösung für Zoo, Stadtreinigung und Bevölkerung sehr praktisch. Es soll ja Städte und Gemeinden in Deutschland geben, in denen die Entsorgung des Weihnachtsbaums sogar kostenpflichtig ist. Das ist unvorstellbar in Leipzig.

Ach ja, wer der Meinung sein sollte, seinen ausgedienten Weihnachtsbaum im eigenen Garten oder so zu verbrennen, sollte sich überlegen, dass die Gewächse meistens recht feucht sind und durch das Abbrennen ziemlich viel Rauch entwickeln. Man muss sich da schon überlegen, ob man das der Umwelt oder den Nachbarn antun will. Traditionelle Feuer hingegen sollen wohl unproblematisch sein, wenn das Holz trocken genug ist.

Wie auch immer – die Halleluja-Staude hat nun langsam ausgedient und darf weg. In Leipzig ist das klar geregelt, woanders ist das vielleicht anders geregelt. Und zum kommenden Weihnachtsfest gibt es einen neuen Baum. So ist das nun einmal mit der Tradition.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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