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Im Fadenkreuz - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de Im Fadenkreuz - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de

CyberJihad ist uninteressant für den einfachen Menschen?

CyberJihad? Noch nie davon gehört. Bis vor ein paar Tagen konnte man das auch noch gelten lassen. Jetzt hat sich das Blatt leider gewendet. Der „Heilige Krieg“ im Internet kann über kurz oder lang jeden treffen. Und hier gilt einmal nicht das „Ich habe doch nichts zu verbergen“. Denn was man so sieht und liest, hat nichts damit zu tun, dass irgendwer auf einen privaten Rechner will, um dort an Bankdaten zu gelangen. Es scheint, als geht es um größere Dinge, nämlich um Industrieanlagen.

Ja, es ist alles ein wenig an den Haaren herbei gezogen. Aber es ist davon auszugehen, dass ein wichtiger Teil der europäischen Wirtschaft und Behörden ungenügend abgesichert ist. Das geht sie nichts an? Da bin ich anderer Meinung. Es ist so, dass jeder davon betroffen sein kann, wenn Industrieanlagen, Kraftwerke, Bahnanlagen und was auch immer fehlgesteuert werden. Und ich habe da so ein paar Anzeichen gefunden, die man da mal hinnehmen muss.

Gestern wurde der Twitter Account des Zentralkommandos der Vereinigten Staaten (US Central Command, kurz CENTCOM) gehackt und mit dschihadistischen Dingen ausgeschmückt. Und es wurde angekündigt, dass da noch mehr folgt. Aber schon allein das Zentralkommando zu kompromittieren, ist schon eine starke Leistung.

Screenshot des Twitter-Accounts @CENTCOM
Screenshot des Twitter-Accounts @CENTCOM

Und schon überschlagen sich weltweit Meldungen über das CyberCaliphate und den CaberJihad. Und da scheint wirklich etwas dran zu sein. Schauen Sie einfach mal bei Twitter vorbei und schauen nach dem Hashtag #CyberJihad. Und dann denken wir das mal weiter. Was könnte denn passieren? Außer ein paar Twitter Accounts, zum Beispiel.

Stellen Sie sich einmal vor, dass per Hacker-Angriffen die Luftüberwachung ausgeschaltet wird. Flugzeuge könnten nicht mehr gelotst werden und würden Mühe haben, nicht zusammen zu stoßen. Oder nehmen wir Kraftwerke. Was wäre, wenn großflächig der Strom ausfällt? Oder Leitstände der Bahn. Es müssen keine Email-Accounts sein, die gehackt werden, um Werbung zu verteilen. Das ist Unsinn.

Nein, es werden Industrieanlagen ferngelenkt, um Staaten zu schaden. Das mag wie ein Horror-Szenario mit viel Hollywood-Budenzauber sein. Es gibt Nachweise, dass Anlagen einfach ungenügend gegen unbefugten Zugriff abgesichert sind. Machen Sie sich einfach mal eine Vorstellung, was bei Angriffen alles passieren kann.

Wie gesagt, das sind alles Dinge, die sich noch nicht wirklich beweisen lassen. Aber es heißt nicht umsonst immer wieder, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis etwas passiert. Wenn nun auch das Magazin „Report München“ darüber berichtet, kommen doch eigentlich die Einschläge immer näher.

Nun können ja wieder Verschwörungstheoretiker daher kommen und einen daher faseln, dass das Alles nur an der Zuwanderung liegt. Sie erinnern sich? „Islamisierung des Abendlandes“. Nein, das Eine hat wohl mir dem Anderen nichts zu tun. Es sind Islamisten an sich. Und nicht die syrischen Flüchtlinge. Mit der Stereotypisierung schützt man das ach so teure Abendland nicht. Sondern hier müssen sehr schnell Lösungen her, dass nicht auf einmal Flugzeuge über Europa zusammenstoßen oder Talsperren auslaufen. Oder was meinen Sie?

Bildquelle des Titelbildes: Im Fadenkreuz – (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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