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Die Fenster von Microsoft - (C) Geralt Altmann via Pixabay Die Fenster von Microsoft - (C) Geralt Altmann via Pixabay

Ist Microsoft das neue Google?

Nimm Linux, da passiert dir sowas nicht – Kennen Sie diese altklugen Kommentare, wenn mal was mit Windows nicht klappt? So war das bei allem. Ob es nun das Betriebssystem betrifft, das im übrigen gar nicht so schlecht ist. Ob es die Office Suite betrifft, bei der nicht wirklich Fragen offen bleiben. Ob es der Mail-Server ist, zu dem es nicht ernsthaft eine Konkurrenz gibt. Man hat eigentlich selten etwas bei Microsoft gefunden, worüber man nicht schimpfen kann. Ja, nicht selten zurecht. Aber bei vielen Dingen ist das eben nicht gerechtfertigt. Schimpfen gilt nicht mehr.

Microsoft ist also eindeutig im Auftrieb. Man verheiratet im Business-Bereich mehr und mehr die einzelnen Produkte miteinander. Schon jetzt wird der Exchange Server 2013 mit Office 365 gleichgesetzt. Das sieht man auch daran, dass beide Produkte – also der lokale Server und die Cloud – ähnlich analysiert werden, wenn mal etwas nicht funktioniert. Es ist denkbar, dass der Server mehr und mehr uninteressant wird für den Hersteller, weshalb wir das Gefühl haben, die aktuelle Ausgabe ist ein Rückschritt.

Bleiben aber noch die Office-Programme, das Betriebssystem und so weiter und so fort. Office kann man mittlerweile mit seiner persönlichen Cloud über Outlook.com oder eben mit Office 365 verheiraten. Vieles ist irgendwie selbstverständlich geworden. Und im mobilen Bereich arbeitet es einfach. Ich habe zwar auf meinem Smartphone noch nicht wirklich eine Verwendung für die App Office Lens gefunden, aber es ist wirklich so, dass alles einfach mal funktioniert.

Die Betriebssysteme sind seit Windows 7 / Windows Server 2008 R2 eigentlich stabil. Auch hier kann man sagen, dass der Kram einfach funktioniert. Natürlich konnte man höchst skeptisch sein, als der brachiale Umbruch zu Windows 8 kam. Aber ich kann nicht klagen. Wie gesagt, es arbeitet einfach. Und auf dem Firmentelefon, dem Nokia Lumia 820, arbeitet ein Windows Phone 8 und nervt einen nicht mit irgendwelchen Instabilitäten. Auch hier kann ich ratz-fatz meinen persönlichen Outlook.com-Account reinbauen. Alles greift hier ineinander.

Zu Sharepoint und dergleichen kann ich mich nicht abschließend äußern. Da bin ich nicht tief genug in der Materie. Eigentlich gar nicht, außer dass ich es benutze. Aber im Großen und Ganzen hat Microsoft schon ein richtiges Universum geschaffen. Der Nutzer findet alles, was er braucht. Mittlerweile gibt es für Windows 8 / 8.1 und Windows Phone 8 / 8.1 für alle möglichen Bedürfnisse die richtigen Apps. Und das wird alles immer weiter ausgebaut. Also das, was Samsung mit Bada verpennt und mit Tizen noch gar nicht begonnen hat, machen die in Redmond einfach mal.

Natürlich ist Google der große Konkurrent. Klar, im Desktop-Bereich kommt da nicht viel außer den Chromebooks, die aber mehr oder weniger nur Beiwerk sind. Aber im mobilen Bereich ist der Suchmaschinen-Gigant weiterhin unbestrittene Nummer 1. Aber es geht so der Gedanke, dass man es vermeiden will, dass ein Konzern allein zu viel Einblick in den Alltag hat. Gegenüber Google herrscht immer größere Skepsis. Zumal sie ja auch nicht ganz so innovativ sind wie Microsoft in letzter Zeit. Es hat den Anschein, als würde sich Google auf dem Erfolg ausruhen.

Und jetzt kommen die von Microsoft mit dem sagenhaften Windows 10 Universum daher. Das wird ja „das letzte Windows aller Zeiten“ – oder so. Schauen Sie einfach mal nach den ganzen Berichten und Meinungen und so, das ist schon alles ziemlich großes Tennis. Da ist es irgendwie kein Wunder, dass man die Meinung vertreten kann, Google ist ein alter Hut gegenüber Microsoft. Das wirkt irgendwie alles stimmig, was da demnächst kommt.

Und Sie werden lachen: Für ein Jahr kann man demnächst kostenlos das letzte Windows aller Zeiten nutzen. Das Update dahin kommt von allein. Und zwar für PC / Notebook und mobile Geräte. Die Vorbereitungen dazu wurden bereits getroffen. Da kann sich dann mal Google eine Scheibe abschneiden. Und Linux kann bei dem, was da kommt, auch nicht mithalten. Aber was erzähle ich denn da? Wer nicht überzeugt ist, dem kann man auch nichts erzählen. Bis dann irgendwann Microsoft Apple und Google in den Schatten gestellt hat.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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