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Hands on Blogging - Henning Uhle Hands on Blogging - Henning Uhle

Was man nicht alles in Leipziger Blogs findet

Leipzig ist doch eine Heldenstadt! Da gibt es sensationell gute Blogs. Das kann ich Ihnen sagen. Manche laufen über Jahre, manche sind dann einfach verschwunden. Warum Leute ihre Blogs aufgeben, noch dazu ohne Erklärung und so, ist mir völlig unklar. Aber es gibt so Blogperlen aus der Stadt oder über sie. Und das lässt mich hoffen, dass sich noch viel mehr Leute zu Bloggen aufraffen können. Warum, werde ich Ihnen sagen.

Ich habe es schon so oft hier im Blog erzählt: Ein Blog ist ein Werk. Jeder Blog ist wertvoll. Blogs haben so die Eigenart, immer irgendwie besonders zu sein. Von den ganzen auf Reichweite getrimmten Blogs will ich da gar nicht anfangen. Mir geht es so um die Perlen. Wie ein Blog, der sich mit „Klein-Paris“ befasst, wie Leipzig liebevoll genannt wird. Da geht es auch mal um einen Ausflug in die Provinz. So etwas nimmt man gern mal mit.

Aber was ich am Ende wirklich meine, sind die persönlichen Sachen. Ich bin über einen etwas älteren Artikel gestolpert, in dem sich der Autor damit befasst, wie ihn Brian Ferry und Roxy Music sein Leben lang begleitet haben. Irgendwie bin ich da an das Lied meines Lebens erinnert. So etwas meine ich. Wer will den schon pausenlos lesen, dass sich das Gerät XYZ „auf ersten Bildern zeigt“? Blogs sind diese kleinen Geschichten.

Ich habe mir vorgenommen, mehr Blogs aus Leipzig zu lesen. Es gibt da eine ziemlich gute Liste an Leipzig-Blogs, die in den nächsten Tagen nochmal überarbeitet werden soll. Und dort sehe ich, dass es wirklich immer irgendeine Geschichte gibt, die erzählt werden muss. Und da bin ich bei dem, was ich auch immer wieder behauptet habe. Jeder hat so seine Geschichte. Und die Geschichte sollte erzählt werden. Traurig, witzig, niedlich, was auch immer. Es gibt keine schlechten Blogs, die sich an die persönliche Note halten. Schauen Sie mal in die Liste, Sie werden staunen, was Sie so zu lesen bekommen.

Aber es ist auch schade, dass immer wieder Blogs nicht fortgeführt oder gar mir-nichts-dir-nichts gelöscht werden. Klar, die Zeit lasse ich immer als Grund gelten. Aber wer keine Lust mehr aufs Bloggen hat, hat meiner Meinung nach irgendwas mit dem Blog falsch gemacht. Wenn man nur daran denkt, wie denn mehr Umsatz mit der Werbung gemacht werden kann, sitzt man auf dem falschen Pferd. Ehrlich.

Ich würde mich freuen, noch viele Blogs dieser Art kennen zu lernen, die einfach mal so persönlich diese vielen kleinen Geschichten erzählen. Das Bloggen ist für viele immernoch irgendwie eine Sache für Nerds und Freaks. Aber Blogger sind nun einmal auch ganz normale Menschen. Familienväter, Mütter, Handwerker, Fotografen und so weiter und so fort. Jeder hat seine Geschichte. Die gehört erzählt. Und dann gehört der Blog – wenn der irgendwas mit Leipzig zu tun hat – in die oben verlinkte Liste von Leipzig-Blogs. Damit die Blog-Landschaft schön bunt ist und Leipzig erzählt wird. Oder etwa nicht?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

6 Gedanken zu „Was man nicht alles in Leipziger Blogs findet

  1. Wow, das es so viele Leipziger Blogger gibt hätte ich nicht gedacht. Bald gehöre ich da wohl auch dazu und freue mich als Dörfler über die neuen Eindrücke zu berichten. Wir werden in Volkmannsdorf bzw. Neuschönefeld. Da sind die Wohnungen noch bezahlbar, obwohl auch dort zwischendrin immer mehr Luxuswohnungen entstehen. Eigentlich ist es traurig weil mich die Eisenbahnstraße mit seinem speziellen Flair schon ein wenig geflasht hat (im positiven Sinn). Doch die Gentrifizierung ist hier ja auch politisch gewollt. So lässt sich das nicht aufhalten und in 10 Jahren kann ich dann sagen dass ich in diesem Wohngebiet eine der letzten bezahlbaren Wohnungen bekommen habe.

    Wenn es so viele Blogger in Leipzig gibt. Warum gibt es keine Treffen?

    1. Hallo Ludwig, doch, es gibt ein „Twitgrillen“. Such mal über Twitter danach… Stimmt, hier in Leipzig gab und gibt es politisch getriebene Gentrifizierung. Und das wird wohl auch so weitergehen.

    2. Hi Ludwig,

      mit den Treffen ist es hier in Leipzig immer schwierig. Früher gab es speziell in der Twitterszene von Leipzig diverse kleiner Treffen, ist aber alles eingeschlafen. Heute haben wir eigentlich nur noch das #Twitgrillen, zuletzt am 13.08.2016 mit bis zu 60 Teilnehmern aus ganz Deutschland. Dann haben wir noch das #bnbleipzig (Blog ’n‘ Burger) welches am 09.09. zum 7. mal stattfindet.

      Hier und da gibt es noch andere Treffen, über die muss man dann aber stolpern.

      LG Daniel

  2. Ui, danke für’s Verlinken. Ich blogge seit letztem Jahr über meinen Aufenthalt in Leipzig, der sich aber nun dem Ende nähert… was ich schon auch sehr schade finde.

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