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Webmaster Friday

Webmaster Friday – Wozu Statistiken beim Bloggen?

This entry is part 26 of 80 in the series Webmaster Friday

Webmaster FridayDanke, dass Sie mich besuchen. Danke, dass Sie lesen, was ich so von mir gebe. Danke, dass Sie Links zu dem Inhalt hier weiter verteilen. Alles super, wirklich. Ich habe es schon so oft geschrieben, dass ich mich über jeden Besucher freue, der den Weg hierher findet, dass ich Sie langweilen muss, oder? Aber gibt es denn überhaupt Statistiken?

Der Webmaster Friday hat es nach 4 Jahren endlich geschafft, einmal diese ganze Sache mit den Statistiken zu thematisieren. Sind Statistiken wichtig? Nutzt man selbst die Statistiken? Veröffentlicht man diese Statistiken dann auch noch? Der Geschichte möchte ich mal eben nachgehen. Denn ich finde, das ist ein recht spannendes Thema.

Zunächst eins der mit Abstand berühmtesten Zitate zum Thema Statistik. Das wurde Winston Churchill zugeschrieben, obwohl es laut Wikiquote höchstwahrscheinlich von Reichspropaganda-Minister Joseph Goebbels oder aus seinem Ministerium stammen könnte.

Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.

Statistik ist eine Wissenschaft für sich. Da kann man Studiengänge belegen, und es gibt ganze Institute, die sich der Statistik verschrieben haben. Im Webseiten-Umfeld gibt es auch solche Leute, die viel Wert auf Statistiken legen. Und die können dann genau Auskunft darüber geben, was man mit den ganzen Zahlen anfängt. Nämlich die Webseite für Suchmaschinen zu optimieren. Und diese Leute sind dann die SEOs.

Aber mal ehrlich: Wer nicht unbedingt mit seiner Webseite reich werden will, was sowieso nahezu unmöglich ist, der schaut zwar schon hier und da über die Statistiken drüber. Aber er macht nicht sein Verhalten als Webmaster abhängig.

Ich habe ein Google Analytics Konto und den dazugehörigen Code hier auf der Webseite eingepflegt. Das ist auch im Impressum zu lesen. Aber ich schaue nicht oft vorbei. Das passiert vielleicht einmal im Monat. Und wenn ich mir da anschaue, wonach ich immer so gucke, bin ich nicht unzufrieden. Das ist nämlich so etwas:

Besucher in den letzten 3 Monaten - (C) Screenshot von Google Analytics
Besucher in den letzten 3 Monaten – (C) Screenshot von Google Analytics
Google Analytics - Besucherquellen - (C) Screenshot von Google Analytics
Google Analytics – Besucherquellen – (C) Screenshot von Google Analytics
Meistbesuchte Seiten - (C) Screenshot Google Analytics
Meistbesuchte Seiten – (C) Screenshot Google Analytics

Es gibt da noch ein paar Dinge, die ich mir sporadisch immer mal ansehe. Aber ich verfolge das nicht mit aller Ernsthaftigkeit. Ich schaue auch bei meinem Provider in die Statistiken. Da ich aber erst kürzlich gewechselt habe, sind natürlich noch nicht wirklich viele Daten zusammen gekommen. Ich behalte das aber mal im Auge.

Ich finde es immer wieder interessant, wie sich die Besuche entwickeln. Ich weiß, in den letzten 3 Monaten war ich nicht so unterwegs, dass ich so etwas wie Publikumsmagnete fabriziert habe. Aber das ist auch gar nicht meine Intention. Mir geht es darum, dass jemand gern liest, was er bei mir liest. Und das kann mir keine Statistik beantworten, oder?

Ob ich meine Statistiken veröffentliche? Nein, eigentlich nicht. Die Screenshots da oben sind eine Ausnahme. Aber ich sehe nicht wirklich einen Sinn darin. Dieser Blog ist nach wie vor ein privates Tagebuch. Die Seite ist nie und nimmer als Einnahmequelle zu sehen. Wozu soll ich da also Statistiken und Studien hernehmen, um irgendetwas daraus zu erkennen?

Und wie sehe ich das, wenn andere ihre Statistiken veröffentlichen? Nun ja, ich habe damit kein Problem. Aber was bringt mir das, mich damit zu beschäftigen? Ich sehe Blogger, die etwas ähnliches mit ihrem Blog veranstalten wie ich, nicht als Konkurrenten. Also ist es uninteressant, wie gut oder schlecht die dastehen. Denn bei mir könnte es freilich auch besser aussehen. Aber einen Wettlauf mache ich nicht.

Henry Schmid ist zwar bei Google Analytics angemeldet, nutzt es aber kaum. Er schaut stattdessen in das, was WordPress bietet und nutzt das Jetpack Plugin. Lothar ist bei PerfectSEO der Meinung, dass das Veröffentlichen von Statistiken nur Nachteile bringt. Matthias Großkopf nutzt Statistiken. Er ist ja auch bei einem großen Dienstleister im Marketing beschäftigt, und da spielt das schon eine Rolle. Sabiene schließlich meint, sie sei süchtig nach Statistiken und kontrolliert eigentlich täglich ihre Besucherzahlen.

Nun ja, wie gesagt: Statistik ist ein Thema für Wissenschaftler. Man sollte nicht so viel hinein interpretieren. Viel wichtiger ist mir immernoch, dass man bei mir im Blog gern liest und dann vielleicht auch wiederkommt. Und ob man hier gern liest, erzählt mir keine Statistik. Darum die Frage: Wozu Statistiken beim Bloggen?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Webmaster Friday – Wozu Statistiken beim Bloggen?

  1. Hi Henning, @all,
    also ich verwende GoogleAnalytics und schaue mal hin und wieder da rein, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Ich verdiene ja etwas Geld mit meinem Blog und daher möchte ich schon wissen, wie es statistisch gesehen bei mir ausschaut. Da derzeit mein Blog im Sand steckt, ändert sich schon seit einer Weile nichts mehr, aber dennoch habe ich das Plugin GoogleAnalytics Dashboard im WP-Dashboard installiert, welches mir einen groben Überblick über die Stats gewährt. Das reicht mir meistens und ich sehe auch die Zugriffe des Blogs. Die Zugriffe finde ich wichtiger als Zahlen, da ich daraus ableiten kann, wie die Besucher zum Blog kommen und ob ich noch mehr kommentieren kann oder mich auf Social Networks beschränken soll. Auch die Absprungrate darf beachtet werden und natürlich auch die Verweildauer eines Besuchers. So kann man ungefähr abschätzen, ob eine Seite oder mehrere Blogseiten besucht wurden. Alles in allem spielen die Stats bei mir eine Rolle und auf G-Analytics möchte ich nicht verzichten. Und zu allerletzt kann man danach das Blog ausrichten und auch ein bisschen optimieren.

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