Skip to main content
Dieses Internetz - Icons sozialer Netzwerke - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de Dieses Internetz - Icons sozialer Netzwerke - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de

Wo bin ich angemeldet, und was passiert mit den Daten?

Wissen Sie noch, bei welchen Webseiten Sie sich in der Vergangenheit angemeldet haben? Was passiert mit den Daten? Was ist mit den Nutzerkonten dort passiert? Es gibt so soziale Netzwerke, die man mal gut fand, aber irgendwann hat sich das Interesse verlagert. Irgendwie hat man die aus den Augen verloren. Aber was passiert denn mit den Daten? Die werden doch nicht automatisch gelöscht, oder?

Kennen Sie noch diese Geschichte namens MySpace oder MeinVZ oder dergleichen? Solche Dinge, die älter als Facebook sind. Irgendwie wurschteln die sich immer noch durch die Gegend, aber eigentlich nutzt die ja keiner mehr. Wenn ich mich so umhöre, dann sind alle von dort weg. Was sind diese Dinger also? Leere Webseiten? Mitnichten. Und demzufolge sind auch die uralten Accounts dort immernoch vorhanden. Und die sollte man vielleicht im Blick behalten.

MySpace zum Beispiel ist so ein richtiger Dino. Es gab mal eine Zeit, als die Seite das Non-Plus-Ultra im Internet war. Aber irgendwie geriet das in Vergessenheit. Das wäre wahrscheinlich auch so geblieben, wenn nicht irgendwann Justin Timberlake sein Unwesen damit getrieben hätte. Und es wäre auch so geblieben, wenn nicht irgendwann mal Daten dort geklaut worden wären, die nun wohlfeil geboten werden.

Ebenso verhält es sich mit den VZ-Netzwerken. Erst kürzlich habe ich mal geschaut, ob es diese Webseiten noch gibt. Und tatsächlich: Die sind einfach nicht tot zu kriegen. Irgendwie fummeln die sich weiter durch die Landschaft. Aber was ist mit den ganzen Accounts, die eigentlich niemand mehr nutzt, die aber trotzdem immernoch vorhanden sind?

Gerade macht es die Runde, dass alte Accounts in diesen Uralt-Netzwerken missbraucht werden. Hacker sind in den Besitz der Daten gelangt und machen die sich nun zu Nutze. Man mag zwar denken, dass das Alles alter Kram ist, den doch eh keine Sau mehr braucht. Aber allein schon die Tatsache, dass die Accounts zum Kauf angeboten werden, beweist doch, dass damit noch etwas angestellt werden kann. Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll, sich mal an alle Accounts zu erinnern und die vielleicht zu löschen.

Hierzu empfiehlt sich vielleicht die Suche nach Nutzernamen. Oder so etwas in der Art. Man sollte das nie außer Acht lassen. Denn wer weiß, was Betrüger mit den Daten alles anstellen können. Dass das ein relevantes Problem ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Und sagen Sie niemals, dass das nicht so ist.

Verteilen Sie diese Erkenntnis doch einfach wie 3 andere auch

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Wo bin ich angemeldet, und was passiert mit den Daten?

  1. Hallo Henning,
    puh…ich war auch damals bei mySpace, weil ich dachte, es nützt mir etwas. Es liegt aber schon viele Jahr zurück, wo ich wahrscheinlich noch nicht mal ein Blogger, sondern nur Webmaster mit ein paar Webkatalogen, war. Heute bekomme ich noch Mails, ich solle mal meine eingetragenen Webseiten checken, was mich nicht mehr juckt. Jemand hat die Domains einfach gekauft und nutzt sie dann.

    In den VZ-Netzwerken war ich soweit ich weiss nirgends angemeldet und sehe für mich als Blogger auch keinen Sinn darin. Derzeit sind meine Favoriten nur G+, FB, Twitter und etwas Xing. Dabei wird es auch bleiben, wenn es nach mir gehen soll.

    Schon bitter, wenn da ein Hacker die Daten geklaut hat und diese anderweitig verwenden will ;( Mal sehen, ob ich mich an ein paar veraltete Accounts entsinnen kann, die nun mal heute gelöscht gehören.

    Heute ist übrigens wieder mein Kommentier-Freitag und ich verlinke dich dann von Rostockerblogger.de, meinem zweiten Stammblog.

  2. Pingback: Kommentierrunde auf Rostockerblogger.de vom 03.06.2016 - RostockerBlogger.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.