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Ein Zug der Deutschen Bahn - (C) motointermedia CC0 via Pixabay.de Ein Zug der Deutschen Bahn - (C) motointermedia CC0 via Pixabay.de

Die Deutsche Bahn mit Verspätungsservice über WhatsApp

Die Deutsche Bahn will es nun einführen, dass sie ihre Kunden via WhatsApp über Verspätungen informiert. Wie denn? Sorry, Zug kommt später? Jedenfalls gibt es wohl Planungen, die genau das aussagen. Das soll erst einmal nur für Nordrhein-Westfalen so eingeführt werden. Über Verspätungen, Störungen und Beeinträchtigungen wollen sie informieren. Das Ganze soll dann also per WhatsApp kommen. Für die Nutzer kostenlos, denn der Messenger kostet ja kein Geld mehr.

Der Service wird von der „DB Regio NRW“ eingeführt. Und der Regionalverbund will seine Kunden über große Unregelmäßigkeiten informieren. Dazu muss sich der Nutzer auf der Webseite der Deutschen Bahn für den Service registrieren. Klar, wie soll denn sonst die Deutsche Bahn wissen, für welche Mobilfunk-Nummer dieser Service angeboten werden soll? Im so genannten „Streckenagenten“ müssen Nutzer ihre Mobilfunknummer und die gewünschte Strecke eintragen. Und sogar der Zeitraum, wann informiert werden soll, kann angegeben werden.

Ich kann mir das schon vorstellen, dass das Angebot genutzt wird. Wer könnte denn aber die Zielgruppe sein? Pendler? Dienstreisende? Ich denke, der Service ist für alle möglichen Kunden der Deutschen Bahn interessant. Abgewickelt wird das Ganze aber nicht vom „Staatskonzern“ selbst, sondern von einem externen Dienstleister. Der heißt WhatsBroadcast und ist auch eine deutsche Firma.

Mit solchen Dienstleistungen, wie sie WhatsBroadcast anbietet, gab es immer mal wieder Probleme. Ob die inzwischen weniger sind, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Man erfährt eben nicht ständig etwas davon. Schauen wir mal, ob das Alles so störungsfrei abläuft, wie sich das alle Beteiligten vielleicht vorstellen. Bei den Dingen, die man in Bezug auf WhatsApp, Broadcast-Diensten und der Deutschen Bahn immer wieder hört. darf man gern mal skeptisch sein.

Im Übrigen: Wer immernoch glaubt, dass WhatsApp nun Geld zurück bezahlen wird, weil der Messenger für alle Nutzer kostenlos ist, der wird sich nach wie vor getäuscht sehen. Für Unternehmen wird es einen Service geben, wie ihn WhatsBroadcast anbietet. Das schon. Aber das wird wohl alles sein. Aber was ich mich dann frage: Was macht dann WhatsBroadcast? Und muss ich mich dann als Kunde der Deutschen Bahn wieder an etwas neues gewöhnen? Was meinen Sie?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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