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OMD – Der Anfang und das Ende

OMD, die Pioniere von New Wave, haben heute Twitter verwirrt. Also den Teil, der OMD folgt. Und hier muss man mal kurz der Sache nachgehen. Die Herren haben in letzter Zeit eigentlich nur noch live von sich Reden gemacht. Was könnte also das nächste Kunststück sein, was die Briten vorhaben? Wenn man so ein paar Momente über das nachdenkt, was sie da über Twitter haben verlauten lassen, wird man nicht optimistischer.

Die Band hat vor einiger Zeit einen neuen Avatar eingeführt. Wie Sie anhand des Tweets sehen, haben sie sich für das Cover des zentralen OMD-Albums „Architecture & Morality“ von vor 34 Jahren entschieden. Und aus diesem Album stammt das Lied „The Beginning and the End“, welches die im Tweet enthaltene Textstelle hat.

Der Text selbst handelt von Abschieden: „Dies ist es, wo wir anfangen. Dieses trägt nun unsere Herzen weg. Also erreichen wir das Ende, den Anfang und das Ende. Du siehst, ich konnte es nicht versuchen. Und hier trennen sich du und ich nur wegen mir. Und jetzt…

Wer das schaffen von OMD ein wenig beobachtet hat, stellt fest, dass das letzte Album, „English Electric“ auch schon so eine Art introvertierter Abschied war. Die Scheibe kam vor 2,5 Jahren auf den Markt. und bei der darauffolgenden Welttournee brach Schlagzeuger Malcolm Holmes auf der Bühne zusammen. Nach längerer Pause waren immer wieder Konzerte angesagt, aber neues Material gab es leider nicht. Und jetzt dieser merkwürdige Tweet.

Klar, es wirkt so, als ob OMD sich nun im Jahr 2016 endgültig verabschieden wollen. Denn schließlich sind sie mit Baujahr um 1960 nicht mehr die jüngsten. Und das introvertierte „English Electric“ ließ so etwas schon vermuten. Aber weiß, vielleicht ist ja auch alles anders. Fans der Band aus Liverpool mussten ja immer schon mal leiden. Und deshalb kann auch etwas ganz anderes geplant sein. Meine Vermutungen:

  • Ein völlig neues Album mit neuem Material
  • Ein weiteres „Best of“ nach 1988 und 1998
  • Ein „Architecture & Morality Part II
  • Oder eben die Auflösung

Was auch immer die Briten vorhaben, man wird es schon noch erfahren. Sollte es zum endgültigen Einmotten der Band kommen, wäre das nachvollziehbar, keine Frage. Aber da sie immer für eine Überraschung gut waren, kann auch etwas völlig anderes passieren. Was ist denn Ihre Meinung dazu?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

5 Gedanken zu „OMD – Der Anfang und das Ende

  1. Hallo Henning! Ich mag Deine Essays über OMD sehr gerne, aber diesen Artikel hier kannst du ruhigen Gewissens wieder entfernen. Als Du ihn im November 2015 geschrieben hast, war noch nicht bekannt, das die Band „Architecture & Morality“ (und auch „Dazzle Ships“) im Mai 2016 in voller Länge in der Londoner Royal Albert Hall aufführen würde – und um das Ganze für die Fans etwas spannender und geheimnisvoller zumachen, verwendeten sie das A & M Cover und einige Textpassagen aus den Songs daraus auf ihren diversen Social Media-Seiten. OMD sind auch weiterhin aktiv – Live und auf Platte. Dieses Jahr spielten sie z. B. einige Festivals und absolvierten eine große USA-Tour (als Support der ‚Barnaked Ladies‘). Ur-Drummer Malcolm Holmes hat sich zwar zurückgezogen, dafür wurde aber Stuart Kershaw reaktiviert, der ja schon in den 1990er-Jahren fester Bestandteil der Band war. Derzeit arbeiten OMD an ihrem neuen Album „The Punishment Of Luxury“, das 2017 herauskommt. Auch kündigte die Band im kommenden Jahr eine große Tournee an. Also alles gut! Die Jungs bleiben uns vorerst noch erhalten :-) Und immerhin haben sie 2018 ja auch noch ihr 40. Bandjubiläum zu feiern!

    1. Hallo Hagen, nee, ich entferne das nicht. Ich finde es aber schön, dass du meine Artikel über unsere Helden sehr gern magst. Danke dir. Warum ich den nicht entferne? Ein Blog ist (auch) eine Art Tagebuch. Und wenn ich das zu der Zeit so gesehen habe, ist das eben so.
      Ich folge OMD via Twitter, und so habe ich schon mitbekommen, was die alles veranstalten. Das freut mich immer sehr, wenn ich sehe, dass die alten Männer noch Action machen. Noch mehr freuen würde mich allerdings, wenn „English Electric“ nicht doch als Abgesang an die gute, alte Zeit in Erinnerung bleiben würde und doch noch etwas nachfolgen würde.
      Deshalb bin ich auch unglaublich gespannt, was das mit „The Punishment of Luxury“ auf sich hat. Das klingt ja schon einmal sehr reizvoll. Aber komisch ist es schon: Was hat die PR-Truppe rund um OMD nicht alles zu „English Electric“ vom Stapel gelassen, als noch lange nicht an die Veröffentlichung zu denken war. Das fehlt mir irgendwie zur neuen Arbeit.
      Aber so sind halt alte Männer: Wunderlich und unberechenbar. Danke dir jedenfalls für deinen interessanten Kommentar. Es wird Zeit, dass ich mal wieder bei euch vorbei schaue.

      1. Hallo Henning! Das mit dem „entfernen“ war meinerseits vielleicht etwas übertrieben ausgedrückt… ;) Die PR zum neuen Album kommt mit Sicherheit noch, momentan arbeiten sie ja noch dran und ich denke nicht, das es vor Mitte 2017 rauskommt. Ich glaube auch, das ihr neues Werk noch ein Stück experimenteller ausfallen wird als „English Electric“. Ich bin auf jeden Fall schonmal sehr gespannt drauf!

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