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Pool-Anlage in einem Hotel in Sousse, Tunesien - (C) vk_photo CC0 via Pixabay.de Pool-Anlage in einem Hotel in Sousse, Tunesien - (C) vk_photo CC0 via Pixabay.de

Tunesien – Islamistischer Anschlag auf das Paradies

Irgendwie wollte ich immer mal nach Sousse, Tunesien. Aber gestern zum Freitagsgebet gab es einen Terror-Anschlag auf das Urlaubsparadies. Der Islamische Staat hat sich offenbar zu dem Anschlag auf das Paradies bekannt. Der islamistische Terror macht dann also nicht mal beim Freitagsgebet Pause. Damit ist bewiesen, dass der Islamismus und der Islamische Staat nichts aber auch gar nichts mit dem Islam und den Muslimen zu tun hat.

Um die vierzig Tote haben wir am Strand von Sousse zu beklagen. Darunter neben Briten, Franzosen und Belgiern auch Deutsche. Klar, wer kinderlos ist, nutzt die Vorsaison für den Urlaub. Via Twitter soll sich der Islamische Staat zu dem Anschlag bekannt haben. Es soll ein „Soldat des Kalifats“ gewesen sein, der den „abscheulichen Hort der Prostitution, des Lasters und des Unglaubens“ angegriffen haben soll. Sousse als Touristenhochburg dürfte damit durchaus den angeblichen Koran-treuen „Kriegern“ ein Dorn im Auge sein.

Aber noch einmal: Ein solcher Anschlag hat nicht einmal ansatzweise etwas mit dem Islam und seinem zentralen Buch, dem Koran, zu tun. Es ist einfach nur ein feiger, abscheulicher und verachtenswerter Terror-Akt. Was gewinnt denn der Islam durch solche feigen Akte? Nichts. Und jeder Mensch muslimischen Glaubens wird mit solchen tollwütigen Leuten in einen Topf geworfen. Das kann dem den-nächsten-liebenden Islam nicht gerecht werden. Solche Anhäufungen wie Boko Haram und der Islamische Staat schaden dem gesamten Glauben, sie nützen ihm nicht.

Die tunesische Regierung hat einen entschlossenen Kampf gegen den Terrorismus angekündigt. Das Problem an sich ist dann aber, dass man diese Leute nicht mal identifizieren kann. Die haben ja nicht mal genügend Arsch in der Hose, sich ohne Maskierung zu zeigen. Das ist einfach nur menschenverachtender Terror, der gnadenlos bekämpft werden muss. Das sind keine Muslime, das sind einfach nur  Terroristen, nichts anderes.

Klar, die Touristen werden nun aus Tunesien ausgeflogen. Das Land, das zu einem erheblichen Teil vom Tourismus lebt, wird großen Schaden davon tragen. Kann das durch den Koran irgendwie für richtig erklärt werden? Genau wie der Anschlag gestern nahe Lyon oder der feige Anschlag in Kuwait – auch gestern. Schon allein die Tatsache, dass diese drei Anschläge an einem Freitag stattfanden, an dem Muslime beten und an dem noch dazu Ramadan herrscht, lässt die einzige Schlussfolgerung zu: Die Täter handeln nicht im Namen des Koran.

Die ganzen rechten Idioten, die nun wieder daher schwafeln, dass alle Muslime potentielle Terroristen seien, sollen ganz schnell den Kopf zu machen. Muslime werden doch selbst von diesen Terroristen angegriffen. Nein, Leute, Muslime machen so etwas nicht. So etwas machen irgendwelche Kriegsspieler und – noch ein letztes Mal – Terroristen. Niemand sonst. Und diese Spinner folgen keiner Religion, die sind nur geil auf Gewalt. Ende Gelände, etwas anderes kann man nicht dazu sagen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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