Dampferhusten und wie man die Lust verliert

Dampferhusten und wie man die Lust verliert

Dampferhusten und wie man die Lust verliert

Leute, ich habe keine Lust mehr, mir das Alles mit dem Dampferhusten anzutun. Der Grund ist, dass mich der ganze Kram in den letzten Wochen doch ziemlich nervt. Wer von euch dampft, hat den vielleicht auch schon mal gehabt. Und genau aus diesem Grund fabriziere ich diesen Artikel hier. Ich will mich einfach mal austauschen, vielleicht weiß ja jemand etwas. Denn das ist alles nicht so richtig logisch, was ich da in letzter Zeit erlebt habe. Mal ganz von vorn erzählt.

Dampfen ist eigentlich super

Meine Frau schimpft schon mit mir: Will ich denn nicht mal langsam etwas gegen diesen ekelhaften und nervtötenden Dampferhusten machen? Ja, will ich schon. Denn das war bis vor kurzem einfach nicht der Fall. Ich halte das Dampfen nach wie vor für eine sehr gute Sache. Gerade wer nicht mehr rauchen möchte, sich aber nicht beschneiden will, steigt vielleicht gern aufs Dampfen um. Ich kann auch nach wie vor jedem interessierten Raucher zum Dampfen raten. Ehrlich.

Ja, das schreibt der Uhle so einfach. Und dann beklagt der sich über den Dampferhusten, nicht wahr? Ja, klingt paradox. Ist es aber gar nicht. Weiter unten schreibe ich euch noch auf, was ich da derzeit so verwende. Das mache ich aber schon seitdem ich von Zuhause aus arbeite. Plötzlich belle und röchle ich vor mich hin. Und nein, trotz der aktuellen Lage denke ich nicht daran, mich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben.

Nein, Dampfen ist super. Eigentlich. Gerade was mein “Setup” betrifft, ist das für mich genau das, was ich wollte. Eigentlich. Aber es scheint so, als müsse ich etwas komplett anders machen. Und ich komme nicht drauf. Aber ganz ehrlich: Durch diesen seit Wochen permanenten Dampferhusten verliert man dann doch die Lust. Ich denke sogar daran, komplett aufzuhören. Ja, meine Frau würde sich freuen. Aber eigentlich wollte ich das nicht.

Was verwende ich denn so?

Ich habe mich wirklich viel belesen. Da wird auch viel dünnes erzählt. Ich suche nach einer echten Erklärung dafür. Und da jeder Dampfer anderes Zeug verwendet und man quasi nicht direkt vergleichen kann, muss ich mal hier mein Setup aufführen. Alles ohne Links, denn ich mache keine Werbung.

  • Verdampfer: Augvape Intake RTA 4,2 ml
  • Akkuträger: GeekVape Aegis Legend MOD 200 W
  • Coils: Clapton 0,8 Ohm aus KA1
  • Watte: Vapefly Firebolt Cotton
  • Liquid: German Liquids Basisliquid 50/50
  • Nikotinzusatz: German Liquids 50/50 0,3 mg
  • Leistung: 35,5 Watt
  • Aromen: Verschiedene Früchte, zum Teil mit Menthol- oder Minz-Komponente

Das ist jetzt nichts spektakuläres. Als ich mir den Intake Anfang letzten Jahres mit dem Aegis zusammen gekauft hatte, kam ich von vornherein enormst super damit klar. Das lief so gut, dass ich im März letzten Jahres nochmal zuschlug und mir exakt die gleiche Kombi nochmal gekauft hatte. Ich wechsle regelmäßig ca. einmal pro Woche die Watte und vielleicht alle 8-12 Wochen den Coil. Ich hatte nie, nie, nie Probleme, außer dass ich mal Quatsch zusammengebaut hatte.

Und dann kam der Dampferhusten

Ich habe keinen blassen Schimmer, was der Auslöser war. Seit dem Jahreswechsel – vielleicht auch schon seit Weihnachten 2020 – huste ich mir immer einen weg. Nicht permanent, aber halt immer wieder. Mir geht es dabei nicht schlecht, gar nicht. Es ist unabhängig davon, was ich dampfe. Ich dampfe ja auch grundsätzlich die gleichen Aromen seit Monaten, manche schon seit Jahren. Nochmal: Nie, nie, nie hatte ich Probleme.

Jetzt fängt es beim Dampfen häufig – nicht immer – an zu kribbeln. So, wie man einen kleinen Hustenreiz bekommt. Und dann huste ich. Auch wenn das vorbei ist, kribbelt es immer mal. Das geht dann sogar bis in den Brustraum. Wie gesagt: Nicht immer, aber häufig. Und ich habe keine Ahnung, woher das kam und wie ich das wieder loswerde. Ganz ernsthaft: Bei diesem ekligen Dampferhusten verlierst du die Lust aufs Dampfen.

Habe ich denn einen Ansatz?

Wie gesagt, das Thema Dampferhusten ist nicht neu. Und so findet man viel. Das geht von “Musst du halt aufpassen” über “Kauf dir mal was richtiges” bis hin zu “Du bist zu doof”. Ja, es ist nicht einfach. Der Intake ist ein DL-Dampfer. Ich dampfe also mit DL-Technik. Dabei zieht man den Dampf direkt in die Lunge. Mir sagt das zu. Und ich schreibe es gern noch dröfzigtausend Mal: Ich hatte nie, nie, nie Probleme mit dieser Kombination.

Ich habe als sinnvollen Ansatz gefunden, dass sich 50/50 Basis einfach nicht so gut für das DL-Dampfen eignet. Man soll sich da ausprobieren: 80/ 20 oder 70/30 oder, oder, oder. Für das DL-Dampfen sollte der Anteil PG (Propylenglykol, in Zahnpasta und dergleichen enthalten) nicht so hoch sein. Das ist derart genau beschrieben. Es könnte also sein, dass das stimmt. Ich bekomme es nur nicht zusammen, wieso ich damit bisher keine Probleme hatte.

Es kommt auch immer wieder dazu, dass Liquids auf Temperaturen reagieren. Mir ist es auch schon in der Anfangszeit so gegangen, dass das Dampfen bei Kälte nicht so viel Spaß gemacht hatte und das Liquid ungewöhnlich geschmeckt hatte. Aber sorry, ich verlasse seit März 2020 kaum noch das Haus. Temperaturschwankungen schließe ich aus. Ich bekomme das einfach nicht zusammen. Keine Ahnung.

Es ist auch denkbar, dass vielleicht irgendwas kaputt ist. Aber da habe ich nichts gefunden, nichts gesehen. Trotz Säuberung und intensiver Funktionsprüfung. Die Watte ist ausreichend vorhanden, der Coil ist nicht beschädigt und wurde auch schon mal ersetzt. Also da fehlt mir langsam die Idee, wo ich da noch suchen soll. Darum die Frage an euch, falls ihr etwas sinnvolles beitragen könnt:

Habt ihr schon mal so einen impertinenten Dampferhusten gehabt, und wie seid ihr ihn losgeworden?

Das interessiert mich wirklich. Wer etwas sinnvolles beitragen kann, kann sich gern mal melden. Niemand reißt euch den Kopf ab. Ich habe nur keine Lust mehr, meine Frau voll zu bellen.

Dampferhusten und wie man die Lust verliert
Dampferhusten und wie man die Lust verliert

12 Kommentare zu „Dampferhusten und wie man die Lust verliert“

  1. Würde eher auf eine Ursache im geänderten Lebensumfeld tippen.
    Seit einem Jahr im Homeoffice.
    Weniger an der frischen Luft. Ansammlung von Schadstoffen in Wohnung.

    1. Da ist was dran. Ich meine, ich gehe schon raus. Aber eben weniger als “früher”. Das bringt eben auch der veränderte Arbeitsrhythmus mit sich. Aber das ist nachvollziehbar.

  2. Ich huste auch viel mehr. Tatsächlich seit ca. März 2020, wo das ganze Seuchenzeugs angefangen hat.
    Habe mich bisher ziemlich allein mit dem Thema gefühlt. Keine Ahnung obs am Dampfen liegt, oder am mehr in der Bude Hocken. Halte uns bitte auf dem Laufenden!
    Wenn Du Fragen hast, oder Dich austauschen möchtest, kannst Du mich gerne anmailen.
    LG
    Jekyll

    1. Hallo Jekyll,

      soweit ich weiß, hat es wohl am meisten mit der fehlenden Frischluft zu tun. Vermutlich wird es jetzt besser, wenn man wieder mehr draußen ist, Corona hin oder her.

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