Hautprobleme, wie ich fast bekloppt wurde

Hautprobleme, wie ich fast bekloppt wurde

Hautprobleme, wie ich fast bekloppt wurde

Leute, schafft euch niemals Hautprobleme an. Die machen euch wahnsinnig, sodass ihr fast am Durchdrehen seid. Glaubt es ruhig, ich habe es selbst erleben dürfen. Jetzt ist es ja so, dass sich sowas nicht ankündigt oder irgendwie an- oder ausgeschaltet wird. Da schleicht sich alles so ein. Und du findest keine Erklärung dafür. Das hat mich viele Monate gekostet, in denen ich mich kaum rasieren konnte und ich immer „Schneeflocken“ auf der Brille hatte. Lasst es mich mal kurz erzählen.

Hautprobleme hatte ich schon immer, aber nicht so.

Meine Mutter hatte die ganze Zeit, die ich mit ihr haben durfte, immer wieder gesagt, ich hätte eine zarte Babyhaut. Gut, das nimmst du so hin. Und du nimmst es auch hin, wenn du in das Alter kommst, dass du dir vorkommst, als ob dir die Haut abgezogen wird, wenn du dich mal rasierst. Was war das für ein Tanz beim Bund, wo man sich ja täglich rasieren musste! Auch in der prallen Sonne konnte ich mich nicht lang aufhalten, weil ich dann ein Krebs wurde.

Wie gesagt, mit sowas lernst du umzugehen, wenn du es quasi dein ganzes Leben lang nicht anders kennst. Wenn es dann aber soweit kommt, dass quasi immer eine dreckige Brille hast, dir die Nasenaußenwand bröselig vorkommt und du an mehreren Stellen deines Wanstes fleckig wirst, dann bekommst du es etwas mit der Angst zu tun. Das war dann also die Ausgangslage. Ich beschloss mit meiner Frau, dieser Hautprobleme Herr zu werden und der Ursache auf den Grund zu gehen.

Hautschuppenhaufen auf der Brille

Der ungepflegte Waldschrat und die Hautprobleme

Du machst dir ja erstmal nichts draus. Irgendwelche Hautprobleme hat jeder mal, oder? Du denkst dir, dass das auch wieder vorbei geht, dass du quasi mehrmals am Tag Hautschuppenhaufen aus der Brille geholt hast. Grund war eine „poröse“ Stelle oberhalb der Nase. Auch die Außenwände der Nasenflügel waren so ein bisschen porös. OK, du cremst. OK, es brennt, also nimmst du eine andere Creme. Aber es wird halt nicht besser. Egal, womit.

Mit der Zeit kannst du dich bestenfalls nur alle 8-10 Tage rasieren. Und du stellst fest, dass du irgendwelche komischen Flecken am Hals und am Oberkörper hast. Diese Hautprobleme schleichen sich über Monate ein. Deine Frau wechselt den Weichspüler und lässt ihn auch mal weg. Du stellst mit deiner Frau zusammen die Ernährung um und versuchst, nicht so eine Menge Stress zu haben wie im vierten Quartal 2021.

All das tust du, um deine Hautprobleme irgendwie in den Griff zu bekommen. Denn es ist ja bekannt, dass all dieser Mist auch mit Stress, Ernährung, Wäsche, Hygieneartikeln und sowas zusammenhängt. Aber du wirst diesen Kram einfach nicht los. Jetzt sagt mir mal, was ihr dann tun würdet. Mit Hautärzten ist das ja so eine Sache. Da kann ich auch selber herum doktern, bevor ich bei denen einen Termin bekommen würde. Jedenfalls musste eine Lösung her.

Wenn du durch Zufall die Lösung liest

Jetzt erzähle ich euch mal, wieso mir ein Hautarzt vermutlich gar nicht hätte weiterhelfen können. Will Hayward ist ein preisgekrönter Journalist aus Wales. Bei ihm fingen auch so ähnliche Probleme an. Und dann kam der Corona-Lockdown auch in Cardiff an. Und schwups wurden seine Hautprobleme weniger schlimm, sie waren sogar fast weg. Dann ging er wieder ins Büro, und schwups waren sie wieder da. Das könnt ihr alles hier nachlesen. Er hat das lang und breit erzählt, aber auf Englisch.

Jedenfalls – und das war die Parallele zu mir – hatte er bei sich den Übeltäter gefunden. Nach Allergietest und diesem und jenem und allem möglichem Theater. Es war ein Lufterfrischer. So ein popeliges Dinge, in das du so eine Flasche Raumduft reinhängst, damit die dann deinen Raum unnatürlich natürlich stinken lässt. Meine Frau hatte irgendwann die Idee, man müsse mal etwas frischen Duft in die Wohnung bringen und hat auch so einen Lufterfrischer angeschafft.

Nun, was soll ich sagen? Ich nenne hier keine Marken und sonstwas. Aber meine Frau hat das Ding abgeschaltet und in den Schrank verbannt, nachdem ich ihr von Will Hayward erzählt hatte. Es sind zwar nicht die gleichen Stoffe drin, von denen er erzählt. Aber auch „die richtig guten“, die mit den unaussprechlichen Worten. Ich habe dann nochmal die Creme gewechselt. Aber nahezu augenblicklich wurden meine Hautprobleme weniger.

Fazit

Wenn euch auch so etwas passiert, das ihr euch erst nicht so richtig erklären könnt, bleibt aber dennoch dran und versucht, die Ursache zu finden. Ich habe keine Ahnung, wie lang wir nach einer Erklärung für die Hautprobleme gesucht haben. Aber ich sage es euch ganz ehrlich: Diese Juckerei und das ständige Rieseln wünscht man niemandem. Das ist so nervtötend. Und man fühlt sich auch immer so unsauber. Deshalb bleibt bei sowas dran.

Nein, ganz ehrlich, solche Lufterfrischer, Raumdüfte und wie dieser Krempel so heißt, kommt uns nicht mehr ins Haus. Ein offenes Fenster bringt da tatsächlich mehr. Und ganz ehrlich: Wie riechen diese Dinger eigentlich alle? Schön ist anders, findet ihr nicht auch? Ich bin hoffentlich meine Hautprobleme endlich los. Und hoffentlich bleibt das so. Nun kann ich mich meinen Fußproblemen widmen. Aber das ist eine andere Geschichte.

5 Kommentare zu „Hautprobleme, wie ich fast bekloppt wurde“

  1. Ich hatte schon immer den Verdacht, dass diese Dinge Gift versprühen. Im Ernst.
    Überhaupt sind wir modernen Menschen mehr oder weniger viel und zu viel mit Duftstoffen konfrontiert. Es lohnt sich, einmal das Waschpulver und die Seifen zu wechseln und notfalls in Bioläden einzukaufen. (Wobei auch solche Produkte sehr viel Duftstoffe in sich haben können)
    Ich wünsche dir und deiner Haut alles Gute!
    LG
    Sabiene

  2. Hi Henning,
    das ist aber echt ein dicker Hund! Erstaunlich, dass selbst so relativ kleine Mengen des Zeugs so eine Auswirkung auf denh menschlichen Körper haben. Dieses Zeug müsste von der Haager Landkriedsordnung her verboten sein – das ist kein Duftspender sondern eine C-Waffe.
    Es zeigt aber eben auch, was mittlerweile alles produziert wird um „unser Leben zu verbessern“ – das meiste ist Schrott und dient nur der Konzernbilanzoptimierung.
    Diese Duftbomben kommen mir gar nicht erst in die Wohnung – auch bei Waschmitteln bin ich langsam skeptisch, ebenso bei Weichspülern. Wenn es geht verzichte ich darauf – Waschnüsse tun’s auch. Und gar nicht mal schlecht..
    Wenn ich mir die Sendung „Lege packt aus“ mit Sebastian Lege und die Tricks der Lebensmittelindustrie anschaue, wird mir aber erst recht Angst und Bange um unsere Gesundheit. Wenn der „Lebensmittel“ (alleine die Verwendung des Wortes dafür ist eine Beleidigung des Begriffs) nachbaut, dann wird mir übel!
    Chemie ohne Ende, Produktionsreste, die man nicht mehr anders verwerten kann, Bezeichnungen für den Frass aus der Feder eines Marketing-Experten – haarscharf an einer Klage wegen gewerbsmäßigem Betrugs und Bio-Müll-Verklappung vorbei. Das Fertiggerichte Regal ist für mich Tabu..
    Und man sagt ja: „die Menge macht das Gift“ – eine bestimmte Menge brauchen wir, damit unser Körper eine Immunreaktion bilden kann. Kinder, die aus Haushalten kommen, die von Müttern überfürsorglich mit Domestos und ähnlichem Zeug eine klinisch saubere Wohnung scheuerten, damit die Kiddies nicht krank wurden, entwickelten im Alter eher Allergien.
    Doch damit meine ich „natürliche“ Gifte und Verunreinigungen – also Bakterien, Straßenstaub, Pilzsporen, Pollen usw. Dieses neumodische chemische Zeug kennt unser Körper ja nicht – da können die Abwehrreaktionen schon mal stärker ausfallen – vermute ich jedenfalls.
    Schön, Dass Du den Bösewicht gefunden hast..
    Bleib gesund (und Haarschuppenfrei!)
    CU
    P.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top