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Weitläufige Wiesen im Rosental (II) Weitläufige Wiesen im Rosental (II)

In der Gesundung – oder: #UhleKaputt ist vorbei

Nun kann ich langsam sagen, dass mein Arm wiederhergestellt ist. Naja, noch nicht vollständig. Aber es geht weiter voran. Es ist jetzt ja auch schon August. Ich habe noch eine Menge vor mir. Aber Stück für Stück kommt der Arm wieder in Ordnung. So eine distale Radiusfraktur ist nun einmal nicht ohne. Ich will mal wieder ein paar Takte darüber erzählen, wie es derzeit um meinen Arm steht. Vielleicht interessiert das ja jemanden.

Erstaunte Ärztin

Bei meinem letzten Arztbesuch zur Kontrolle wurde mir aufgetragen, mich zu melden, wenn das Physiotherapie-Rezept von dem Termin aufgebraucht ist. Nun, das war der Fall. Also hatte ich mich um einen Termin bemüht, um einfach nochmal jemanden drüber schauen zu lassen. Der Termin fand statt, und ich traf eine völlig erstaunte Ärztin an. Sie hatte gar nicht mit mir gerechnet. Denn das müsste ja alles nun vorbei sein.

Sie sah sich den Arm an, der nach wie vor eine kleine Schwellung aufweist. Die Bewegung ist da. Ich würde sagen, dass es um die 80 Prozent Beweglichkeit sind. Durch die kleine Schwellung ist die Hand-Bewegung nach oben noch nicht gänzlich möglich. Von 85% Winkel, die nach oben normal sind, erreiche ich vielleicht 80%. Nach unten kann ich die Hand etwa 60% abwinkeln, wo vielleicht 70, 80% normal sind. Auch das Drehen der Hand ist noch nicht komplett möglich.

Langzeit-Therapie

Ich werde noch eine ganze Weile mit Therapien zu tun haben. Die finden zukünftig in einem längeren Abstand statt. Hatte ich erst drei Termine pro Woche, so habe ich nun noch einen Termin in der Woche. Das Ganze findet jetzt in einem Zeitraum von einem viertel Jahr statt. Danach soll der Arm bis auf ein paar kleine Einschränkungen durch mein Gadget (wenn überhaupt) wieder völlig normal einsatzfähig sein. Und das kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass das so funktioniert.

Apropos Gagdet: In frühestens einem Jahr könnte die Platte wieder entfernt werden. Wenn es denn sein muss. Habe ich keine Probleme oder wird sie nicht etwa noch vom Körper abgestoßen, kann sie mein Leben lang im Körper bleiben. Und mal ehrlich: Das wäre eine neue Operation mit neuen möglichen Komplikationen. Wenn es nicht sein muss, lasse ich da nichts machen. Oder würden Sie die Platte entfernen lassen?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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