27 Jahre „Cult of Snap“ von SNAP!

Deutsche DJs, ein amerikanischer Rapper und indischer Bhangra: Mehr Weltmusik geht eigentlich nicht. Ich glaube, das machte den Erfolg des Heulers auch aus. Auf dem Album „World Power“ von SNAP! (ja, übersetzt es doch mit „Weltmacht“) befindet sich die Nummer „Cult of Snap“, die meiner Meinung nach wesentlich besser als „The Power“ war. Und im September 1990 wurde sie als Single ausgekoppelt.

Zumbaye!

Der Rhythmus ist schnell, aber dick und kein Trick. Worte zeigen die Reime, die ich anlecke. Ein Hype ist ein Hype, und SNAP drehte auf. Ein Schlag ins Gehirn wie eine Kugel von einem Scharfschützen. Wenn der Verlierer glatt wie Kreuzer ist, hau ich den Schlag runter, denn ich bin der große Schläger. An und aus immer und immer wieder. Das ist die neue Art eines Rap Songs. Auf die Spitze schaukle ich den Punkt heiß. Sein oder nicht sein, ja, es wird Turbo B. sein. Ja zum Groove, ja zur Party! Seelenfrieden, Zeit zum Entspannen. Reise und tauche, lass die Hüfte flutschen und greife zum Techno House der Hippen, denn das ist der Kult von SNAP.

Schwer zu halten, es ist kalt. Wir machen Lärm, brachen die Form, dass sie nicht mehr verkauft werden konnte. Wir nahmen das gestohlene Mikrofon und bewegen uns zum Rhythmus auf dem schüttelnden Dancefloor. Hoch und runter, du drehst durch. Du kontrollierst den Sound. Hände in die Höhe, Füße auf den Boden. Party hard! Es ist schwer, nicht zu feiern, wenn man sich nah bewegt: Körper an Körper. Ich für mich bin der einzige Sohn, das einzige Kind. Nicht milde, aber das Kind ist wild. Der Code-Name ist Turbo B. Lärme, springe und lärme! Der Kult von SNAP, und SNAP hat das Kommando. Auf den Punkt korrekt und genau: Das ist der Kult von SNAP.

Wir sind die Geilsten!

Eigentlich ist es albern, solche Texte irgendwie zu übersetzen und den Leuten näher zu bringen. Bei „Cult of SNAP“ geht es einzig und allein darum, dass SNAP die Geilsten sind und Turbo B. der Held. Ein wirklicher Sinn ist nicht enthalten. So war das eben bei solchen Eurodance-Rap-Nummern, wie sie ununterbrochen in den Neunzigern zu hören waren. Nichtsdestotrotz kann man das Lied dennoch gut finden.

Ich hatte mir erst das Album „World Power“ gekauft. Na klar, wegen „The Power“. Als zweites ist „Oooops up“ enthalten, und dann kommt schon „Cult of Snap“. Mich hatte immer die erbarmungslose Kraft des Liedes fasziniert, des tobende Rhythmus, das Fremde. Michael Münzing und Luca Anzilotti hatten hier wirklich einen stampfenden Heuler fabriziert, der es in Deutschland immerhin bis auf Platz 3 schaffte. Da machte der absurde Text von Turbo B. eigentlich keinen Schaden mehr. Mit der Radio-Version kann ich allerdings nichts anfangen, weshalb es die Album-Version auf die Ohren gibt.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=kf40hYTe56I

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