Netzwerken in der Krise: Es ist so wichtig - (C) geralt Pixabay-Lizenz - via Pixabay.com

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Netzwerken in der Krise: Es ist so wichtig

Letzte Aktualisierung am

Pflegst du jetzt in der Corona-Krise auch deine Community? Wir dürfen derzeit das Netzwerken nicht bleiben lassen. Ich glaube, das wäre für viele Menschen fatal. Ich werde jetzt hier im Artikel einmal darauf eingehen, was ich damit meine. Denn wann immer man im Internet irgendwas vom Netzwerken liest, blinzelt verschlafen irgendein Business-Kasper hinter der Hauswand hervor. Und ehrlich, das meine ich damit eigentlich gar nicht. Denn Business ist dann doch eher nur Nebensache für die meisten Leute. Also schauen wir uns mal dieses Thema an.

Deine Community ist wichtig

Ich bin ein geselliger Mensch. Das heißt, dass ich mich gern und oft mit Leuten austauschen will und gewissermaßen auch muss. Ich bin ehrlich: Mir fällt das zurzeit um einiges schwerer, da Kollegen nicht direkt greifbar sind und ich auch Freunde nicht unbedingt beim Bier in der Kneipe im Wohngebiet treffen kann. Alles ist ja derzeit ausgebremst. Dennoch ist es so, dass wir in irgendeiner Form in Kontakt bleiben sollten. Und sei es nur, dass man regelmäßig mal die Eltern anruft und sich über alltäglichen Kram austauscht.

Das zählt nicht? Oh doch, und wie das zählt! Bis zum Ausbruch der Corona-Krise war es doch auch so, dass die allermeisten Menschen sich mit der Familie getroffen haben oder zum Mütterchen zum Sonntagskaffee gegangen sind. Dabei wurde über “Gott und die Welt” geredet. Alltäglicher Kram halt. Wir müssen es halt schaffen, diese Gewohnheiten so gut es geht in der Krise aufrecht zu halten. Es hilft ja nichts, wir machen es uns sonst nur unnötig schwer.

Die Community – also die Gemeinschaft – ist auch jetzt wichtig, vielleicht wichtiger als sonst. Deshalb hatte ich euch mal den Team Viewer empfohlen, um mit der Omma über Klatsch und Tratsch zu plappern. Na klar, auch Microsoft Teams geht. Oder das derzeit in aller Munde befindliche Zoom. Wobei letzteres mit enorm vielen Fragezeichen versehen ist, wenn man so die Nachrichten liest. Auch das stinknormale Telefonat oder eine SMS, Email, ein Chat oder Videoanruf über WhatsApp.

Aber macht irgendwas. Pflegt eure Community. Gratuliert zum Geburtstag. “Ich wollt’ nur mal mit dir reden”, hieß es in einem Schlager auf der Melodie von “I just called to say I love you”. Das ist wichtig. Das darf euch niemand wegnehmen. Und das nimmt auch niemand weg. Ihr müsst euch halt selbst darum kümmern. Das sollte es euch aber wert sein, denke ich mir.

Und was ist daran das Netzwerken?

Ich hatte mal einen bitterbösen Artikel darüber geschrieben, das man die Nummer mit dem Netzwerken auch wirklich übertreiben kann. Gemeint waren damals die sozialen Netzwerke, weil immer wieder behauptet wurde, man müsse hier und da und dort dabei sein. Nichts muss man. Dennoch muss jeder Mensch seine Verbindungen pflegen. In Leipzig hat man ein paar Wertstoffhöfe wieder eröffnet. Wenn ich nun ohne Auto einen Schrank entsorgen müsste, wäre es gut, auf das private Netzwerk zurückgreifen zu können.

Ja, das ist im Moment ein bisschen schwierig. Aber wir sollten alle miteinander in Kontakt bleiben. Das meine ich damit, wenn ich vom Netzwerken in der Krise erzähle. Es kann doch nicht so schwer sein, im Teams-Kanal der Abteilung morgens mal ein lustiges Bild oder GIF mit einem “Guten Morgen” fallen zu lassen. Wer weiß, wann man die Kollegen mal wieder persönlich trifft. Darum halte ich es schon für angebracht, wenigstens so in Kontakt zu bleiben und immer mal wieder Lebenszeichen von sich zu geben.

Achtet auf euch und auf die Leute, die euch wichtig sind. Gebt einander Lebenszeichen, und seid freundlich und hilfsbereit. Denkt dran, alle sind derzeit von der Krise betroffen. Nicht jeder steckt das so ohne weiteres weg. Und haltet den Kontakt auch in der Ferne aufrecht. Wenn dann der ganze Spuk mal vorbei sein wird, trefft euch mal wieder und stoßt an, dass ihr das Ganze ohne große Probleme überstanden habt. Es kann auch jederzeit anders kommen. Dann sollte man aber erst recht zusammenhalten.

Ich tausche mich mit Verwandten, Bekannten, Freunden, Kollegen und was weiß ich, mit wem sonst noch, aus. Nein, ich muss da nicht alles kommentieren. Aber es darf ruhig bekannt sein, dass mich die Vermeidung sozialer Kontakte inkl. Home Office ankotzt, es mir aber sonst ganz gut geht. Deshalb halte ich ja auch meinen Blog aufrecht, obwohl nicht viele Themen derzeit zu besprechen sind. Das hat alles etwas mit dem Netzwerken zu tun. Macht es, das tut gut.

Netzwerken in der Krise: Es ist so wichtig - (C) geralt Pixabay-Lizenz - via Pixabay.com
Netzwerken in der Krise: Es ist so wichtig – (C) geralt Pixabay-Lizenz – via Pixabay.com

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2 Kommentare zu „Netzwerken in der Krise: Es ist so wichtig“

  1. Meiner Mutter Team-Viewer, Facetime oder ähnliches zu erklären, würde erfolglos bleibtn. Aber wir telefonieren jetzt alle paar Tage miteinander (zuvor alle paar Wochen). Das “Netzwerken” ist durch die Krise also intensiver geworden.

    Ich freue mich auch, dass wir die Chance hatten, uns per MS-Teams “zu treffen” und auf diese Weise endlich mal persönlich zu begegnen und zu quatschen: hat mir großen Spaß gemacht!

    Frohe Ostern und hab einen schönen Urlaub!

  2. Ein guter Beitrag! Ich kann dem nur voll und ganz zustimmen! :-)

    Selber habe ich (bisher noch) keine Erfahrungen mit Videochats. Aber ich pflege über einige Messenger-Dienste soziale Kontakte zu mehreren Bekannten und Freunden. Ist natürlich nicht so schön wie ein richtiges Treffen. Aber es tut gut, sich gegenseitig zu stützen. Neben guten Tipps wird so manches lustiges Bildchen oder Video weitergereicht. Schlechte Zeiten lassen sich eben oft besser mit einer Prise Humor ertragen. ;-)

    Mit bestem Gruß
    Volker

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