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Twitter - (C) kpgolfpro CC0 via Pixabay.de Twitter - (C) kpgolfpro CC0 via Pixabay.de

Twitter nun mit 280-Zeichen-Tweets

Twitter war bisher bekannt als Plattform, auf der man sich als Nutzer kurz fassen muss. Das hat sich nun geändert, nachdem die Zeichenlänge verdoppelt wurde. Was erstmal nicht weiter spektakulär klingt, wenn man das soziale Netzwerk nicht nutzt, hat Auswirkungen für die Benutzung von Twitter. Und das resultiert in kleinen, sarkastischen Späßen, über die wir uns einfach mal kurz unterhalten müssen.

Tweeting Made Easier

Das Problem an Twitter war für viele, dass man komplexe Zusammenhänge in mehreren aufeinander folgenden Tweets schildern musste. Wenn man dann halt jedes Mal einen neuen Tweet angefangen hatte, statt dem eigenen Tweet zu antworten, gingen eben diese Zusammenhänge verloren. Nun ist es so, dass man praktisch den Inhalt von zwei bisherigen Tweets in einen packen kann. Das erhöhte Zeichenlimit macht es möglich.

Englischsprachige Tweets haben aber bisher schon kaum das Zeichenlimit erreicht. Von allen Tweets auf Englisch erreichten nicht einmal 10% die 140-Zeichen-Grenze. Dennoch hat Twitter seit September mit interessierten Nutzern getestet, wie die 280-Zeichen-Tweets ankommen. Und nun wurden sie eingeführt. Das Feedback aus der Testphase zeigte nämlich, dass Nutzer durchaus zufrieden damit sind, weil sie sich besser ausdrücken können. Allerdings, so liest man auch als Kritik, geht damit das Alleinstellungsmerkmal von Twitter verloren.

Spaß machen in 280 Zeichen

Natürlich gibt es da auch jede Menge Witzbolde. Wer weiß, vielleicht ist auch schnippische Kritik dabei. Vielleicht sind solche Tweets gar nicht als Spaß gedacht. Es ist letztlich so, dass mit der Erhöhung des Zeichenlimits ein Markenzeichen seit der Gründung vor 11 Jahren hergeschenkt wird. Und das muss nicht allen gefallen. Das sieht man anhand des Hashtags #280zeichen und in der folgenden Auswahl.

Muss man nun die 280 Zeichen ausreizen?

Da geht ja nun die Sorge um, dass Twitter sich verändern wird, und zwar zum Negativen. Man befürchtet, dass Twitter-Nutzer nun ins Schwafeln kommen. Aber dagegen kann doch jeder etwas tun: Die 280 Zeichen sind doch lediglich ein Angebot. Das muss ja niemand nutzen. Ich kann doch weiterhin lediglich maximal 140 Zeichen benutzen. Und wenn mir die Tweets anderer wegen unnötiger Schwafelei zu lang werden, kann man ihnen ja auch entfolgen. Also alles nicht so dramatisch. Und in einer Woche redet niemand mehr darüber.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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