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Webmaster Friday – Schreibst du noch oder tippst du schon?

Webmaster FridayEs gibt ja immer mal wieder so die Gedanken, wie man am besten an einen neuen Blogartikel herangeht. Zum Beispiel fragt man sich: Schreibe ich mir ein grobes Konzept auf Papier vor oder hacke ich gleich auf der Computertastatur herum?

Man kann jetzt nicht unbedingt das Eine oder das Andere als den einzig gangbaren Weg wählen. Jeder hat ja andere Vorlieben. Aber genau das ist Thema beim Webmaster Friday in dieser Woche.

Der Papier-und-Bleistift-Blogger

Mancher Blogger konzeptioniert seine Artikel erst einmal grob vor. Er schreibt sich grob seine Ideen zu einem bestimmten Thema auf und gliedert vor sich hin. Das Ganze passiert dann erst einmal auf Papier. Was wahrscheinlich fürchterlich altmodisch wirkt, hat den Vorteil, dass man schnell einen Überblick bekommt und auch recht kreativ sein kann.

Blogger, die so vorgehen, berichten immer wieder, dass sie auf diese Art und Weise ihre Ideen richtig entfalten können. Sie berichten, dass es für sie nicht ausreicht, in dem Eingabefenster in WordPress vor sich hin zu schreiben. Sie brauchen einfach Papier und Bleistift, um kreativ arbeiten zu können.

Der Nur-Editor-Schreiber

Auf der einen Seite der Schreiber, der mit Papier und Bleistift hantiert, auf der anderen Seite der Schreiber, der nur noch im Editor schreibt. Der Nur-Editor-Schreiber ist nicht unbedingt unkreativer. Er macht sich vielleicht sogar die Arbeit und arbeitet an einem Artikel, während er nur mobil unterwegs ist. Also vielleicht mit Tablet Computer oder Smartphone. Es muss ja nicht immer der Computer sein. Und wenn er so arbeitet, dann hat das den kollosalen Vorteil, dass er, wenn es dazu passt, gleich mal aktuelle Fotos mit dem Handy schießen kann und in den Artikel mit einbauen kann.

Wenn die Nur-Editor-Schreiber einmal mit einem Artikel angefangen haben, kann es durchaus sein, dass sie ihn einfach mal runter schreiben. Wie gesagt, man ist dadurch nicht unkreativer als der Papier-und-Bleistift-Blogger.

Entweder oder und sowohl als auch

Ich glaube, die Methodik, wie ein Blogger an einen Artikel herangeht, heißt nicht unbedingt „Entweder oder“. Warum kann es nicht einfach so sein, dass ein Autor anfängt, einen Artikel zu schreiben, und Dinge, die aktuell nicht in den Abschnitt passen, auf Schmierzettel schreibt? So verliert er nicht den Gedanken, den er mit verarbeiten könnte.

Ich bin immer wieder in die Verlegenheit gekommen, dass ich Aspekte einfach vergessen habe, wenn sie nicht aktuell in den Kontext eines Abschnitts gepasst haben. Das wäre nicht passiert, hätte ich mir diesen Gedanken dann irgendwo hin geschrieben. Also können analoge Hilfsmittel beim digitalen Schreiben durchaus nützlich sein. Analoges und digitales müssen sich demnach nicht ausschließen, sie können sich ergänzen.

Das sagen andere zu dieser Thematik

Henry von den ebook News schreibt zum Beispiel – wie ich – einfach mal drauflos. Aber er ist da schon einmal „weiter“ als ich, denn er nutzt die Schmierzettel, über die ich momentan noch nachdenke. Und er bringt in diesen Kontext auch noch die Zukunft der Zeitungen ein, die ich auch schon thematisiert habe.

Tina von Saphira’s World denkt sich ein Grobkonzept aus und schreibt dann „frei Schnauze“ einfach los. Bei ihr existieren nicht einmal Schmierzettel. Und weil sie ihr Handy nicht mag, kommt sie gar nicht erst auf die Idee, mit diesem Gerät zu bloggen, obwohl das wahrscheinlich sogar gehen würde. Witzigerweise hat sie für ihren Beitrag zum Webmaster Friday einen ähnlichen Titel gewählt wie ich.

Na, und Pierre vom Linkbuilding Blog schreibt schon mal auf Spiegeln, Fließen, Papier und wo auch immer, wenn ihm ein Gedanke kommt. Das braucht er einfach, um einen Gedanken zu visualisieren. Er sieht das Ganze als große Freiheit an. Irgendwie kommt mir da eben das Lied „Die Gedanken sind frei“ in den Sinn.

Fazit

Sie sehen also, man kann seinen Gedanken auf viele Weisen freien Lauf lassen. Ob man nun kritzelt oder tippt, es muss sich ja nicht ausschließen. So muss jeder für sich den Stil finden, wie er am besten seine Ergüsse formt und zum Artikel zusammenschreibt.

Und wie schreiben Sie?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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