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Kacheloberfläche bei Windows 8.1 - Screenshot Henning Uhle Kacheloberfläche bei Windows 8.1 - Screenshot Henning Uhle

Windows 8.1 – Kein grundlegender Support mehr

Windows 8.1 hatte gestern noch grundlegenden Support erhalten. Das Ganze nennt sich Mainstream Support. Der hatte gestern sein Ende gefunden. Das Server-Pendant Windows Server 2012 R2 hat noch bis zum 09.Oktober 2018. Und jetzt müssen wir mal kurz klären, was das am Ende für die Nutzer dieser Systeme bedeuten wird. Windows 8.1 kam mir ein wenig so vor wie ein Unfall, der Microsoft passiert war. Irgendwie war das System dem Software-Konzern augenscheinlich peinlich. Zumindest hatte es den Eindruck. Und nun das Ende des Mainstream Supports.

Support-Matrix

Windows 8.1 kam in einer erstaunlichen Vielfalt daher. Home, Professional, Enterprise und so war ja nicht alles. Da gab es noch N-Versionen und derartiges. Wahrscheinlich wollte sich Microsoft nun langsam von dieser großen Auswahl befreien. Wie dem auch sei, die Support-Matrix für Windows 8.1 sagt aus, dass „normaler Support“ nun für Windows 8.1 zu Ende ist.

Und noch einmal: Die Server-Version Windows Server 2012 R2 erhält noch 9 Monate lang den Mainstream Support. Aber dann ist auch Schluss. Das können Sie auch in der entsprechenden Support-Matrix nachlesen. Grund genug, dass man sich im Allgemeinen noch einmal über das Konstrukt Mainstream Support und Extended Support unterhalten muss.

Was bedeutet nun das Ende des Mainstream Supports?

Man denkt ja, dass das Ende des Mainstream Supports nun auch gleich das Ende von Windows 8.1 bedeutet. Dem ist aber nicht so. Der Support wird für Windows 8.1 ja nun nicht gleich eingestellt. Es wird weiterhin Sicherheitsupdates geben. Und Kunden mit einem kostenpflichtigen Support-Vertrag werden auch weiterhin Hilfe bekommen. Aber neue Funktionen wird es ebenso wenig geben wie Produkt-Verbesserungen. Das ist auch alles hier nachzulesen.

Der erweiterte Support – oder besser: der Extended Support – läuft nun noch weitere fünf Jahre. Sicherheitsupdates werden weiter bereitgestellt. Und das ist hoch anzurechnen. Viele Smartphones sind wesentlich teurer als Windows und bekommen lange nicht so lang Updates. Schließlich wäre am Ende des erweiterten Supports Windows 8.1 dann 10 Jahre alt. Das Ganze setzt vielleicht Microsoft in die richtige Relation.

Die Konsequenz

Will man ein aktuelles System haben und von Produkterweiterungen und -anpassungen profitieren, sollte man auch nach wie vor von Windows 8.1 auf Windows 10 umsteigen. Ansonsten wäre eben die Konsequenz, dass man mit einem System unterwegs ist, dessen Lücken zwar noch ein paar Jahre lang gestopft werden, aber dessen Funktionen nicht erweitert werden. Hier darf man sich gern genau überlegen, was man möchte, will man in der Windows-Welt bleiben.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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