WordPress 4.7 – Wenn Sassy Vaughan im Blog singt

Es gab ein Update bei WordPress. Das beliebte Content Management System heißt nun WordPress 4.7 und hört auf „Vaughan“ als Ausgabename. Schön, oder? Die Jazz-Sängerin Sarah “Sassy” Vaughan ist Namenspatin der neuesten Ausgabe, die ausgeliefert wurde. WordPress 4.7 läuft nun unter dem Motto „Deine Webseite, auf deine Art“. Und wir müssen mal kurz schauen, was das bedeutet.

In der jüngsten Vergangenheit wurde viel über die neue Version von WordPress spekuliert, gemutmaßt, berichtet, gewusst. Und die offizielle Version, die gestern veröffentlicht wurde, bereitet so gar keine Probleme. Ob das der Frau Vaughan zu verdanken ist, die neben Billie Holliday und Ella Fitzgerald die bedeutendste Jazz-Sängerin aller Zeiten ist, glaub ich zwar nicht. Aber es ist schön zu hören, dass eine Patronin den Weg gesanglich ebnet.

https://www.youtube.com/watch?v=qNi6M_A9AzU

Wie bei jeder Ausgabe von WordPress, die über ein reines Sicherheitsupdate hinausgeht, so gibt es auch hier wieder ein neues Standard Theme. Und wie sollte es auch anders sein, es heißt natürlich „Twenty Seventeen“. Dieses neue Theme eignet sich am besten für Fotoblogs, Business-Seiten oder Showcase-Geschichten. Es gibt „beeindruckende Beitragsbilder“ und die Möglichkeit des Einbettens von Videos im Header. Es unterstützt individuelle Startseiten mit mehreren Abschnitten und personalisierten Widgets. Also viel Bohei, und ich weiß nicht, ob ich sowas brauche.

Es besteht jetzt auch die Möglichkeit der individuellen CSS, ohne dass eine Seite neu geladen werden muss. Die Menüs lassen sich einfacher aufbauen. Das Dashboard kann ich mit einer eigenen Sprache versehen. Und nach dem Upload von PDFs erhalten diese eine Vorschau, um sie besser auseinanderhalten zu können. Und es ist noch einiges unter der Haube passiert. Die Template-Entwicklung ist flexibler, im Theme Customizer wurden sinnvolle Änderungen eingebracht, der Code für Aktionen und Filter wurde überarbeitet und so weiter.

Wer allerdings bisher mit Blocksatz gearbeitet hat, für den ist WordPress 4.7 ein Wermutstropfen, denn der Button dafür wurde im Editor entfernt. Der Blocksatz selbst existiert selbstverständlich weiter, nur muss dieser anderweitig realisiert werden, am einfachsten über die Tastenkombination SHIFT + ALT + I. Also ist das dann auch kein großer Beinbruch, wie ich finde.

Ich hatte den Eindruck, als ob WordPress nach dem Update schneller lud. Dann wäre ja alles gewonnen, oder? Jedenfalls gewinnen die Webmaster, die auf visuelle Eindrücke setzen und auf Impressionen setzen. Und das ist für viele positiv, wie ich finde. Haben Sie denn schon WordPress aktualisiert? Welchen Eindruck haben Sie von der neuen Version?

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2 Kommentare

  1. Das Update ist problemlos gewesen. Übrigens stören die kleinen Symbole bei den Widgets eher als sie mich erfreuen. Aber das ist wohl nur gewohnheitsbedingt.

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