WordPress: Alternativen für JetPack?

Ich könnte es mir einfach machen und meine Artikel automatisch publizieren und all das, was JetPack so bietet, nutzen. Aber das mache ich doch nicht. Das Ganze hat auch so seinen Grund. Denn irgendwie ist mir das Alles viel zu fett, was diese riesige Suite da bietet. Und außerdem werden viele Nutzerdaten in die USA transferiert. Das möchte ich nicht. Und ich gehe davon aus, dass das meine Leser auch nicht wollen. Aber es heißt, dass es Alternativen gibt. Wollen wir mal schauen?

Die Argumentation ist ja, dass kaum ein Blogger JetPack komplett mit allen Funktionen nutzen wird. Das stimmt, ich habe auch bei weitem nicht alles von JetPack genutzt, was das Plugin alles zu können vorgibt. Aber es ist eben auch so, dass man als kleiner, popeliger Blogger diesen Wust an Funktionen gar nicht braucht. Ich meine, um die 30 Funktionen bietet das Plugin. Wer braucht die denn? Geht es nicht auch anders? Ich habe mich komplett von JetPack wieder verabschiedet. Und ich habe das bisher nicht bereut.

Wozu soll ich JetPack installiert haben, wenn das, was ich nutzen würde, nicht mal ein Drittel der verfügbaren Funktionen umfasst? Das Problem ist, dass ich einerseits als Betreiber meinen Blog mit wordpress.com – der kommerziellen Hosting-Lösung von WordPress – verbinden müsste und andererseits Daten mit den USA abgeglichen werden. Aufgrund der politischen Situation und wegen des Datenschutzes würde ich das Alles gar nicht mitmachen wollen. Letztlich ist es gar nicht möglich, JetPack Datenschutz-konform in Deutschland zu nutzen.

Nun gut, deshalb nutze ich halt einzelne Funktionen. Das Kontaktformular kommt von den deutschen Best Web Soft, Suchmaschinenoptimierung von den deutschen wpSEO, der Newsletter von den Deutsch-Amerikanern MailChimp, Analysen mit Datenschutz-Vertrag von Google und all das. Vielmehr nutze ich schon gar nicht. Wozu soll ich dann also nochmal JetPack nutzen, das ich ohne Datenschutz-Vertrag nutzen muss? Wozu ist das nochmal gut?

Es ist vielleicht etwas sehr hochtrabend formuliert, da es nicht so eine riesige Sammlung von Funktionen gibt, wie sie eben JetPack zur Verfügung stellt. Wenn es Alternativen wären, hätte ich mir in diesem Artikel ähnliche Funktionssammlungen gewünscht. So etwas scheint es aber nicht zu geben. Und eigentlich braucht man das auch nicht. JetPack mag seine Daseinsberechtigung haben. Aber eben nicht so, dass jeder popelige Blogger diesen ganzen Kram braucht.

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3 Kommentare

  1. Danke für den interessanten Artikel.
    Für Statsitik-zwecke nutze ich Piwik, da das ULD Schleswig-Holstein eine Anleitung auf seiner Seite hat, wie man Piwik datenschutzkonform konfigurieren kann. Da das ULD SH ja zu den schärferen gehört, gehe ich davon aus, dass ich auf der sicheren Seite bin, da ich mich an die ANleitung gehalten habe.

    Welches Plugin benutzt du, damit deine Leser Kommentare abonnieren können? Nachdem ich Jetpack abgeschaltet habe, habe ich Subscribe-to-double-opt-in-comments ausprobiert, aber das bekomme ich nicht so richtig rund zum laufen. Nutzt du zufällig etwas anderes, was du empfehlen kannst?
    Viele Grüße
    Yvonnw

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