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WordPress-Backup: Der MySQLdumper ist als MyOOSDumper zurück

Was waren wir alle traurig, als der MySQLDumper beerdigt wurde. Wir können nun die Tränen trocknen und uns mit dem Nachfolger MyOOSDumper beschäftigen. Hierzu habe ich einen Eintrag in einem Forum gelesen, der schon fast ein Jahr alt ist. Darin wurde von MyOOS erzählt. Und darüber kommt auch ein Dumper, der der Nachfolger des ehemals so genialen Datensicherungstools für alle möglichen MySQL-Projekte ist. Nun habe ich den endlich getestet und erzähle mal etwas dazu.

Zunächst einmal: Datensicherung ist unerlässlich. Wenn ich mich nicht auf mein Backup verlassen kann, kann ich es eigentlich lassen. Deshalb war es ja auch ein richtiger Schlag ins Kontor, als Daniel Schlichtholz bekanntgab, dass er den MySQLDumper nicht weiterentwickeln wird. Na klar, es fehlte die Zeit. Aber es war eben auch so, dass die Bereitschaft, ihn zu unterstützen, eher gering war. Jetzt gibt es Backup-Plugins für alles mögliche. Und sobald man irgendwas automatisiert haben will, halten die Entwickler die Hand auf. Grob umrissen, ich denke, Sie wissen, was ich meine.

Jedenfalls habe ich hier gelesen, dass es den MyOOSDumper gibt. Und bei MyOOS gibt es dann das gesamte Download-Paket. Naja, eher über GitHub, so viel Zeit muss sein. Und die Anbieter von MyOOS erklären, wie man nun nur den Dumper nutzt. Das ist nämlich hier erklärt. Also habe ich mir den neuen Dumper mal heruntergeladen. Also vielmehr: Das komplette MyOOS. Nach dem Dekomprimieren habe ich mir den Ordner „msd“ geschnappt und in das von mir bevorzugte Verzeichnis hochgeladen. Die daraus resultierende Adresse gab ich im Browser ein und habe mal vor mich hin konfiguriert.

Grob gesagt: Wir installieren den MyOOSDumper genau so, wie wir damals (TM) den MySQLDumper installiert haben. Und ein erstes Test-Backup zeigte mir: Der jetzige Dumper funktioniert immernoch so wie der alte. Nur eben angepasst auf PHP 7. Das reicht mir, ehrlich. Ich muss keinen riesigen Popanz aufziehen und meinen Kram in irgendeine Cloud schieben, wenn es doch auch so geht.

Im Übrigen habe ich mir gleich wieder über den gleichen Weg mein automatisches Backup eingerichtet. Jetzt muss ich mir nur noch eine Möglichkeit erarbeiten, wie ich denn den Datenbestand mitsamt dem eben erstellten Backup sauber woanders hinschieben kann. Aber auch das wird mir gelingen. Fürs Erste macht das der sowieso laufende Backup-Job bei meinem Hoster Alfahosting. Klappt das Alles, können sie mir alle gestohlen bleiben, die Plugin-Hersteller. Dann habe ich wieder etwas weniger Verkehr, der vermeidbar wäre. Und das kann nicht so etwas schlechtes sein, oder?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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