Newsletter-Rückkehr: Wie und warum? - Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay

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Newsletter-Rückkehr: Wie und warum?

Was erzählt der Uhle? Es gibt einen “Return of the Newsletter”? Wo hat er denn den Quatsch her? Es gibt schließlich die tollen sozialen Netzwerke und all das. Schließlich gab es immer schon mal Geschichten, in denen der gute, alte Newsletter beerdigt wurde. Aber nun ja, man kann sich ja mal irren. Oder ist das nicht erlaubt? Und gerade, was dieses Medium betrifft, so könnte es durchaus sein, dass da einiges kommt, was Leser und Publizisten freut. Und das hat auch wieder etwas mit sozialen Netzwerken zu tun. Verrückt, oder?

Warum ist das wichtig?

Also erstmal könnt ihr euch alle für meinen Newsletter anmelden. Deshalb habe ich euch mal das Formular hier verlinkt. Ja, ihr müsst nicht. Und es gibt einen ganzen Haufen Leute, die beim Thema Newsletter herum mäkeln. Das sind dann immer die gleichen, denen man es auch mit dem RSS-Feed nicht recht machen kann. Und die bekommen dann aber gar nicht mehr in den sozialen Netzwerken mit, wenn ich mal was veröffentliche. Versteht ihr das?

Das Ganze mit so einem Newsletter ist doch keine schlimme Sache, oder? Einmal im Monat, immer zum ersten bekommt ihr eine Mail. Da gibt es nicht nur meine Artikel des Vormonats, sondern auch mal eine kleine Anekdote und / oder ein paar Leseempfehlungen oder sowas. Das tut keinem weh. Und ich nerve euch auch nicht mit irgendwelcher Werbung. Man könnte auch sagen: Wir sind da unter uns. Also nicht so wie auf den ach-so sozialen Plattformen. So sieht das bei mir z.B. aus.

Auf den Plattformen findet kaum noch Austausch zu Blogartikeln statt. Ob die dort überhaupt aufgerufen (das schon) und dann noch dazu gelesen werden, weiß niemand. Gut, so wahnsinnig viele Reaktionen habe ich auch auf meine Mails nicht bekommen. Dennoch halte ich es für wichtig, einen Newsletter zu haben. Meinen haben 48 Leute abonniert. Zwischen 25% und 45% öffnen die Mail und davon auch wieder etwa die Hälfte, die die Links darin anklickt.

Es ist für meine Begriffe wichtig, um mit den Lesern in Kontakt zu bleiben. Und wenn man dann einen Newsletter hat und Abonnenten gewinnen will, muss man dann irgendwas bieten. Einfach nur “Nun friss die Artikel der letzten Zeit” macht niemand mehr mit. Dafür gibt niemand seine Email-Adresse her. Und da kommt ins Spiel, was ich neulich gelesen habe.

The Return of the Newsletter

Ich werde ja mit dem Betonen nicht müde, was Newsletter betrifft. Neulich habe ich davon gelesen, dass das Medium gar noch am Anfang steht. Absurd, oder? Der Grund ist, dass Twitter und Facebook angekündigt haben, Newsletter einzuführen. Ja, da habt ihr richtig gelesen. Auch diverse Medienhäuser bauen derzeit wie die Verrückten das Medium aus. Und alle haben sie so etwas in der Art erkannt:

Kunden oder Leser ist egal: Das Wichtigste ist die Beziehung zu ihnen. Und nichts ist stärker, als wenn du einen Fuß ins Postfach bekommen hast. Der eben verlinkte Dirk von Gehlen erzählt uns auch etwas davon, dass der größte Vorteil der Stories auf den Plattformen ja ist, dass man nur direkt darauf antworten kann. Also wie bei einem Newsletter. OK, kann sein. Wichtiger ist aber, dass Newsletter wohl eine eigene Story brauchen. Also irgendwas, was sich von Email zu Email fortsetzt.

Und alles in allem steckt in einem Newsletter einiges drin. Deshalb werde ich mich wohl demnächst in einer Pause mal hinsetzen und mich nochmal mit dem Konzept meines Newsletter beschäftigen. Ich denke, der ist schon nicht schlecht. Aber vielleicht geht da noch etwas anderes. Das rennt mir ja nicht weg. Und wenn ohnehin die Beziehung zwischen Publikationen und den Plattformen eher schwierig ist, kann man doch sowieso etwas komplett anders machen, als auf Facebook mit einem Link zu wedeln.

Würdet ihr denn Newsletter gegenüber sozialen Plattformen bevorzugen? Oder wie handhabt ihr das? Und ich möchte da keinen Unterschied machen zwischen Menschen, die ausschließlich lesen, und Menschen, die auch selbst schreiben. Mich interessieren beide Ansichten.

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3 Kommentare zu „Newsletter-Rückkehr: Wie und warum?“

  1. Hi Henning,
    hört sich ganz vernünftig an, was Du sagst – ich bin ganz ehrlich: über Twitter kommen meine Leser nicht , und das ist eigentlich die einzige soziale Plattform auf der ich noch tätig bin (Na gut – Instagram noch, aber von denen liest auch niemand meinen Blog – es ist eher umgekehrt, dass ich jemandem auf Instagram folge, wenn er interessante Fotos auf seinem Blog hat.) Meine Tweets dort haben aber eher selten mit meinen Blogbeiträgen zu tun – meine Blogschlagzahl bei Beiträgen ist wesentlich niedriger als meine eher absurden gedankengänge – obwohl die ja in meinem Blog auch schon mal vorkommen.. ;-)
    Mit dem Newsletter wurde in der Vergangenheit aber auch viel Schundluder getrieben. Im Minutentakt trudelten “wichtige Neuigkeiten” ein, von dem jede so interessant war, wie der berühmte Sack reis in China und auch nur den Zweck hatte irgendwas zu verkaufen.
    Ich habe sogar einen Account bei Mailchimp – habe den aber noch nie benutzt, weil ich bisher sowohl bei den RSS-Feeds als auch bei den paar Newslettern keine signifikanten Unterschiede bei den Zugriffszahlen sah.
    Im Gegenteil, als ich die Feeds so einstellte, dass nur ein Auszug veröffentlich wurde, statt der ganze Artikel schwanden noch mehr Leser.
    Leider funktioniert die Benachrichtigung in der WordPress App auch nicht besonders. Manche Beiträge und Kommentare werden gar nicht angezeigt..
    Ich habe unten im Footer auch so’n Anmeldeteil – weiss gar nicht ob das funktioniert – aber egal.. :-) Dann mach mal mit dem Newsletter – und teile deine Erfahrungen mit… bin gespannt!
    CU
    Peter

    1. Hallo Peter,

      mal wieder mit Verzögerung, aber es gibt eine Antwort.

      Meinen Newsletter mache ich – mit Unterbrechungen – schon einige Jahre. Und ich habe festgestellt, dass die Zugriffe auf RSS enorm ansteigen, wenn die Mail rausgeht. Klar: MailChimp greift den RSS-Feed ab. Und deshalb steigen dann die Zugriffe enorm an. Unterm Strich ist insgesamt RSS wesentlich wichtiger für meinen Blog als alle sozialen Plattformen zusammen. Da kann ich machen, was ich will.

      Einzig: Die Reaktionen fehlen auf den Newsletter. Es ist so, als ob man in den Wald hinein ruft. Das ist eigentlich das Einzige, das mich an der ganzen Newsletter-Geschichte stört.

      1. Ja Henning,
        es ist ein Kreuz mit dem Newsletter – liegt irgendwie wie Blei im Regal. Will keiner haben.. Scheint ja jetzt auch Mode zu sein, wenn man mit der Maus das Fenster schließen will, einen Hinweis aufpoppen zu lassen mit dem Text: “was Du willst schon gehen? ABONNIER GEFÄLLIGST VORHER MEINEN NEWSLETTER!!”
        Seltsam alles.. davon ab: Ich habe das jetzt mal wieder bei Meikes Blogparade gesehen, wie toll das mit dem Netzwerken, Kommentare beantworten und Gegenbesuchen klappt. Ich seh eigentlich meistens nur Dich, der am Anfang noch fleissig kommentiert hat, Kasia und mich.
        Das hat jetzt nicht direkt was mit Newslettern zu tun, aber ich denke das erlesene Starterfeld dort bettelt gradezu nach einer Nachhilfe in Netzwerken. Der Beitrag ist schon fast fertig.
        Nimm vorher deine Herztabletten, wenn Du den liest – könnte für Schnappatmung bei sensiblen Zeitgenossen sorgen.. ;-)

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