Dance the Harlem Shake

Zurzeit macht mal wieder ein Internet-Phänomen auf sich aufmerksam, ein so genannter Mem. Es geht diesmal nicht um den Gangnam Style, sondern um den Harlem Shake. Letzterer soll gar den Gangnam Style als beliebtesten Tanz bei Youtube abgelöst haben.

Harlem, Stadtteil der Millionen-Metropole New York, Anfang der Achtziger Jahre. Ein Tanzstil macht die Runde. Man bewegt sich ruckartig, reißt die Schultern zurück und stößt die Hüfte nach vorn. Das ist grob schon alles, was es über diesen Tanzstils zu berichten gibt.

Und dann kam der 22. Mai letzten Jahres. Ein New Yorker DJ namens Baauer veröffentlicht ein Lied namens Harlem Shake. Das Lied an sich enthält Bestandteile aus Hip Hop und Trap. Nichts besonderes, finde ich. Die 3-Minuten-irgendwas sind dann auch bald rum, vermute ich mal.

Aber es gibt ja noch den Mem „Harlem Shake“. Das sind 30-Sekunden-Videos, die zurzeit den Weg in die Video-Netzwerke dieser Welt finden. Diese Videos laufen alle mehr oder weniger nach dem gleichen Muster ab: Eine Traube von Personen steht in einer alltäglichen Situation zusammen. Das Lied beginnt. Es fällt auf, dass eine Person irgendwie anders ist. Und das zeigt sich dann auch, wenn der Bass einsetzt. Da fängt dann das wildeste Zucken statt, und zwar nach dem oben beschriebenen Muster. Beispiele:

Jedenfalls hatte alles zu diesem Mem seinen Ursprung in einem Video des Komikers Filthy Frank. Und das findet man selbstverständlich auch wieder bei Youtube.

So findet man derzeit unzählige Videos zum Harlem Shake bei den Video-Netzwerken. Es ist ja nicht nur Youtube, sondern auch MyVideo und dergleichen. Und man findet auch zahlreiche Zusammenstellungen der „besten Harlem Shakes“. So einiges der Erklärung wegen findet man dann eben auch in der Wikipedia. Das jedenfalls ist das originale Lied.

Und wie stehen Sie zum Harlem Shake? Gibt es von Ihnen auch ein Youtube-Video?

Das könnte Sie auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

×SaveYourInternet

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

vielen Dank für Ihr Interesse. Leider steht unser Service heute nicht zur Verfügung. Wir protestieren gemeinsam mit der Autorenschaft der Wikipedia gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die im Parlament der Europäischen Union Ende März verabschiedet werden soll, und schalten unsere Seite für 24 Stunden ab.

Monatelang haben EU-Kommission, EU-Parlament und der EU-Rat im sogenannten Trilog hinter verschlossenen Türen an einem neuen EU-Urheberrecht gearbeitet. Im Kern geht es darum, die finanziellen Interessen der großen Medienkonzerne gegenüber Betreibern von Internetplattformen durchzusetzen.

Ausgetragen wird dieser Konflikt auf den Rücken der Internetnutzer und Kreativen. Diese müssen nach dem aktuellen Entwurf mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Das freie Internet, wie wir es kennen, könnte zu einem „Filternet“ verkommen, in dem Plattformbetreiber darüber entscheiden müssen, was wir schreiben, hochladen und sehen dürfen. Denn das geplante Gesetz schreibt Internetseiten und Apps vor, dass sie hochgeladene Inhalte präventiv auf Urheberrechtsverletzungen prüfen müssen. Selbst kleinere Unternehmen müssten demnach fehleranfällige, teure und technisch unausgereifte Uploadfilter einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht einzuhalten (Artikel 11).

Wenn Sie unsere Kritik an der geplanten Urheberrechtsreform teilen, werden Sie aktiv: